Müritzkreis (bk). Die Leader Aktionsgruppe hat im Müritz kreis so einiges auf den Weg ge bracht. Insgesamt sind in den vergangenen Jahren an die drei Millionen Büro an Fördermitteln geflossen, die Investitionen in Höhe von rund 3,4 Millionen nach sich zogen, berichtete Aktionsgruppenleiterin Dagmar Wilisch. Damit belege man in Mecklenburg-Vorpommern Platz eins. So konnten beispielsweise eine Reihe vor Dorfgemeinschaftshäusern finanziell unterstützt werden, wie beispielsweise Stuer, Neu Schloen und Lärz. Eine kleine Auswahl der Projekte ist in einer Broschüre zusammengefasst, die jetzt der Landrätin Bettina Paetsch übergeben wurde. Doch nicht nur Sanierungs- und Bauprojekte wurden durch das europäische Förderprogramm Leader unterstützt.
Zahlreiche Studien konnten über diesen Weg finanziert werden, die eine oder andere hat auch dazu beigetragen, wirtschaftlich nicht haltbare Projekte von der Tagesordnung zu streichen. Die Aktionsgruppe ist nicht nur regional im Müritzkreis, sondern auch darüber hinaus aktiv. So engagiert man sich unter anderem in Mecklenburg-Strelitz. Insgesamt sind 63 Projekte mit Fördermitteln aus dem Leader-Programm auf den Weg gebracht worden, 59 konnten bereits abgeschlossen werden, berichtete die Leiterin der Aktionsgruppe. Mit dem Auslaufen der Förderperiode fällt auch ihre Stelle, die bislang bei der wfm angesiedelt war weg. Damit es aber in Sachen Strukturverbesserung im ländlichen Raum aber weiter geht, soll Dagmar Wilisch die Fäden auch weiter in der Hand behalten, informierte Landrätin Bettina Paetsch, die Vorsitzende der Aktionsgruppe. Sie habe die Kreistagsabgeordneten nicht lange bitten müssen, um eine Stelle beim Landkreis für die Aktionsgruppenleiterin zu schaffen. Ab l. Juli geht es für Dagmar Wilisch zwar unter einem anderen Dienstherrn, aber immerhin weiter. Die Vorbereitungen für neue Projekte sind bereits abgeschlossen, die ersten Bewilligungen stehen ins Haus, verriet Dagmar Wilisch, denn die neue Förderperiode hat offiziell bereits 2007 begonnen.
Ganz besonders wichtig ist ihr, dass an den sich bei einer Studie zum Thema Fahrgastschifffahrt ergebenen Handlungsfeldern weiter gearbeitet wird. Elf Schifffahrtslinien sind in der Region gegenwärtig aktiv, ein Zusammenspiel beziehungsweise übersichtliche Zeitpläne und entsprechende Hinweisschilder für die Gäste gebe es nicht. Hier ist eine Vernetzung dringend erforderlich, erklärte sie. Es werden aber nach wie vor interessante Projekte gesucht, die eine Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum ermöglichen. Interessenten können sich an Dagmar Wilisch unter 03991-634311 wenden.