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RESÜMEE Zufrieden mit dem zurückliegenden Jahr zeigen sich die Mitarbeiter des Luftfahrttechnischen Museums in Rechlin. Jetzt beginnt eine Ruhephase.
VON PETRA KONERMANN RECHLIN.
Als gutes Jahr mit gestiegenen Besucherzahlen bezeichnete Willi Standfuß, Mitglied des Vorstands des Trägervereins des Museums, die zurückliegenden Monate. 2005 seien große Anstrengungen unternommen worden, um weitere Ausstellungsräume zu restaurieren. Bereits die kreisliche Feier zum 15. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung konnte im neu gestalteten Veranstaltungssaal stattfinden. „Wir konnten den Teilnehmern die dazugehörigen neuen Sanitäranlagen, die Küche und weitere Funktionsräume präsentieren", berichtet Willi Standfuß.
Darüber hinaus befindet sich ein weiteres Gebäude in der Bauphase, in dem die nächste Ausstellung präsentiert werden soll. Vorgeführt werden soll die 40-jährige Geschichte des ehemaligen VEB Schiffswerft in Rechlin. „Diese neue Schau soll zur nächsten Saison fertig sein. Daran wird mit großer Begeisterung und viel Engagement gearbeitet. Und viele Ehemalige Mitarbeiter der Schiffswerft haben uns schon mit materiellen Spenden, Informationen, Bild- und Textmaterial aus dieser Zeit wertvoll unterstützt. Ihnen allen gilt unser Dank", betonte Willi Standfuß, fügte gleichzeitig aber auch hinzu, dass man auf weitere Mitarbeit und Hilfe angewiesen sei.
Im Zuge der Entwicklung des Museums wird die bisherige Ausstellung in großem Maße umgestaltet, so der Rechliner : Sie werde aufgelockert, aber auch mit neuen Exponaten ergänzt. In dem neuen Veranstaltungssaal sollen Kommunikation, Information und Öffentlickeitsarbeit einen größeren Stellenwert erhalten. „Der Saal wurde auch schon zu privaten Feiern genutzt, und er wird jedermann für private und gesellschaftliche Veranstaltungen angeboten", so Willi Standfuß. Er betont, dass weitere Gebäudeteile auf dem Areal des Luftfahrttechnischen Museums zur Restaurierung vorbereitet werden, um später zum Beispiel die Rechliner Sportgeschichte und auch den Innovationsreichtum der Bürger aufzuarbeiten. „Mann sagt heute, der Ideenreichtum war nötig, um die Mangelwirtschaft auszugleichen. Treffender aber ist, dass damals Reserven genutzt werden", meint Willi Standruß zu diesem Teil der Museumsausstellung. Der technische Ideenreichtum der Menschen soll aufgearbeitet und der Nachwelt erhalten werden. „So wie Geld verfügbar ist, werden Dächer neu eingedeckt, neue Tore gefertigt und eingesetzt, Elektro-, Wasser- und Heizungsinstallationen vorgenommen werden", berichtet Willi Standfuß.
Der „Fluss des Geldes" und die Verfügbarkeit von Arbeitskräften werden das Aufbautempo bestimmen, so der Rechliner. "Die Initiative und die erforderliche Kreativität der Mitglieder des Museumsvereins sind vorhanden" sagt Willi Standfuß. Um schneller voran zu kommen, können die Rechliner die Hilfe von „Jedermann in jeder Form gebrauchen", so der Rechliner. Gesucht und gebraucht werden Helfer, Spender, aber auch ausstellungswürdige Technik, alte Zeitdokumente in Bild, Schrift oder Wort. „Wir sagen: Nichts Altes ist wertlos. Wir rufen alle auf, die uns helfen können, dies auch zu tun, um unser Rechliner Geschichtsbild immer vollständiger aufzuarbeiten und darzustellen", betont Willi Standfuß.
Das Luftfahrttechnische Museum hat jetzt seine Pforten für die kommenden drei Monate geschlossen. In der Ruhephase wird erneut die neue Saison intensiv vorbereitet.
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