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LEADER - Pressemitteilungen
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System für informativen Besuch
Müritz - Zeitung |
vom : 26.01.2006 |
INFOSYSTEM Die Besucher des Naturparkes Nossentiner/Schwinzer Heide sollen sich immer besser zurecht finden. Dafür wird an einem Leitsystem gearbeitet.
•VON PETRA KONERMANN
KAROW. Gleich in zwei verschiedenen Leader plus Aktionsgruppen , die mit EU-Mitteln für den ländlichen Raum arbeiten, mischen mit, wenn es um ein neues Infosystem für den Naturpark geht, der sich über drei Landkreise erstreckt und insgesamt eine Größe von 365 Quadratkilometern hat. Die ersten Schritte für das Regionale Informationssystem wurden in der Vergangenheit schon beschritten, berichtete Jörg Gast, Leiter des Naturparkes Nossentiner/Schwinzer Heide. In verschiedenen Stufen werde daran gearbeitet, den Besuchern des Schutzgebietes nicht nur Erklärungen und Hinweise zu einzelnen Sehenswürdigkeiten zu geben, sondern auch auf anderes Interessantes in der Umgebung hinzuweisen. Dabei sei man schon auf einem guten Weg, so Jörg Gast. Denn die erste Phase, in der ein „Corporate Design" entwickelt wurde, ist bereits abgeschlossen. In der zweiten Phase geht es vor allem darum, Informationen, Bild – und Karten-material zu sammeln und aufzuarbeiten - also alles das, was für Besucher des Naturparkes interessant sein könnte. Dieses Material wird mit den Bürgermeistern der einzelnen Gemeinden, mit Chronisten und Ämtern abgesprochen, in deren Bereich die Tafeln ihren Standort bekommen sollen. "In der driten Phase werden die Informationen so bearbeitet, dass die Tafeln gedruckt und aufgestellt werden können", so Jörg Gast. Über 100 Tafeln können die Besucher schon am Wegesrand im Gebiet des Naturparkes entdecken. Auftakt wurde im vergangenen Jahr in Jabel gefeiert. Über 300 Tafeln, so gibt der Naturparkleiter Ausblick, sollen in diesem Jahr folgen. Auf den Objekttafeln werden detailliert die einzelnen Sehenswürdigkeiten erklärt, die der Naturfreund entdeckt hat„ Das kann ein besonderer Baum sein, aber auch eine Kirche", so Jörg Gast. Möglichst viele Informationen soll die Tafel vereinen, eine geografische Karte ergänzt sie. Nicht nur die einzelne Sehenswürdigkeit wird dabei in den Mittelpunkt gerückt, sondern zusätzliche Informationen zur Gemeinde und zur ganzen Region sowie zum Naturpark geliefert. Diese Dreigliedrigkeit ist auf allen Tafeln zu finden. Diese Form bietet nicht nur ein Höchstmaß an Informationen sondern auch ein einheitliches Bild. Parallel zu den Informationstafeln erscheinen Druckerzeugnisse, die es Besucher ermöglichen, vielleicht auch Hinweise zu einem anderen sehenswerten Ort in einen Besuch umzumünzen. „Ziel ist es auch, die Informationstafeln zweisprachig zu gestalten", berichtet Jörg Gast. Zwar sei die Zahl der ausländischen Besucher auch im Naturpark noch gering, jedoch die, die bereits jetzt den Weg in die Region finden, sollen sich wohlfühlen und sich vor allem auch orientieren können. „Nur wenn wir diese Besuchergruppe im Blick behalten, kann die Zahl der ausländischen Besucher steigen, so wie wir uns das ja wünschen, nicht nur bei uns im Naturpark, sondern im ganzen Land", macht der Leiter Schutzgebietes deutlich. Bei der Erarbeitung der Tafeln, so Jörg Gast, beteiligen sich auch die einzelnen Gemeinden an dem Projekt, liefern Zuarbeit, geben, wenn möglich, auch Geld dazu. Insgesamt wird das Projekt aus verschiedenen Fördertöpfen finanziert.
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