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LEADER - Pressemitteilungen
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Sparower Teerschwäler begehen 10-jähriges Jubiläum
Hoffnung auf einen neuen Ofen
Anzeigenkurier |
vom : 15.03.2006 |
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Sparow (AK/B. Wüstemann). „Vor genau zehn Jahren wurde unser Verein In einer Gaststätte in Nossentiner Hütte gegründet", erinnerte Hartmut Grünke, Schatzmeister der Sparower Teerschwäler, vergangene Woche an das besondere Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde gleich noch der zweite Höhepunkt „nachgeschoben". Die Bürgermeisterin der Gemeinde Nossentiner Hütte, Birgit Kurth, durfte nach dem Genuss eines „Teerschwälers Liebling" und einem „gut Brand" die Saison mit dem Anzünden des Teerofens offiziell eröffnen. Die zehn Jahre Bestehen des Vereins war mit Höhen, aber auch Tiefen durchsetzt. Die Idee für die Errichtung eines Teerschwälergehöftes entstand bereits im Jahr 1995 auch auf Anregung des Naturparkes Nossentiner/Schwinzer Heide. Man wollte altes Handwerk wieder aufleben lassen, zumal sich nachweislich in der Region einige Teeröfen befunden hatten. „Es wurden Fördermittel eingeworben und beim Abriss des alten Gutshauses Sparow Material für den Bau eines Teerofens gewonnen",
erinnerte Dietlind Borm, stellvertretende Vorsitzende des Vereins, auf dem Treffen. Schließlich wurde am 31. Mai 1997 der Grundstein für den Ofen gelegt, der dann am 23. Juni 1998 erstmals angezündet wurde. Der Brand war ein voller Erfolg und es konnte den Gästen nicht nur das traditionelle Handwerk nahegebracht, sondern auch Produkte wie vor allem die Holzkohle angeboten werden. In den folgenden Jahren nahm die Entwicklung ihren Lauf. Das Gelände wurde hergerichtet, Stallgebäude gebaut und eine Teichanlage angelegt. Über Leader Il-Mittel bestand dann die Möglichkeit, eine Begegnungsstätte zu errichten. Der Bau wurde in der Zeit von November 1998 bis Dezember 1999 fertig gestellt. „Viele Helfer haben uns unterstützt und ohne die Mitwirkung der BQS Malchow und die Hilfe durch die Gemeinde hätten wir das alles nicht geschafft", bedankt; Dietlind Borm. Doch wie überall wurde die Situation auch für das Teerschwälergehöft immer komplizierter.
ABM-Kräfte waren kaum noch zu bekommen und die Betriebskosten schnellten in die Höhe. Der Ofen versagte auf grund von Baumängeln öfter den Dienst und musste aufwändig saniert werden. „Ab November 2003 hat Birgit Tapper hier die Geschäfte übernommen. Ihre Arbeit ist ein großer Zugewinn", richtet die stellvertretende Vorsitzende ihren Dank an die Leiterin. „Noch in diesem Jahr müssen wir einen neuen Teerofen bauen, sonst sieht die Zukunft des Teerschwälergehöftes düster aus", unterstreicht Dietlind Borm. Das ist das erklärte Ziel, man hofft auf Fördermittel und auf eine nie versiegende Unterstützung aus der Region.
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