Protokollinformation LEADER+ - Aktionsgruppe

Protokoll der Beiratssitzung der LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte - Müritz

Datum : 2007-09-18 Einberufen durch : Landkreis Müritz und dem Koordinationsbüro der LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz
Uhrzeit : 10:00 Leitung : Bettina Paetsch
Ort : Bürgersaal Lärz Protokollant : Dagmar Wilisch
Tagesordnungspunkte - Übersicht
Top 1 - PROTOKOLLKONTROLLE VOM 29.08.2007
Top 2 - EINFÜHRUNGEN IN LEADER UND VORSTELLUNG DER LEADER AKTIONSGRUPPE MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE – MÜRITZ
Top 3 - VORSTELLUNG DER ALLGEMEINEN ENTWICKLUNGSZIELE
Top 4 - VORSTELLUNG DER PRIORITÄTENLISTE
Top 5 - BESCHLÜSSE
Tagesordnungspunkte - Ergebnisse
Top 1
PROTOKOLLKONTROLLE VOM 29.08.2007
Dem Protokoll (siehe Mail vom 14.09.2007) liegen keine Ergänzungs- und Änderungswünsche vor. Dem Protokoll wurde zugestimmt.
Top 2
EINFÜHRUNGEN IN LEADER UND VORSTELLUNG DER LEADER AKTIONSGRUPPE

Rede der Vorsitzenden Frau Bettina Paetsch der LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz auf der Beiratssitzung am 18.09.2007 um 10:00 Uhr in Lärz

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute sollen die Dokumente verabschiedet werden, mit denen sich die LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz  

am 01. Oktober 2007

am Wettbewerb zur Auswahl von lokalen Aktionsgruppen im Land Mecklenburg-Vorpommern

beteiligen wird.

Um die so genannte Gebietsbezogene Ländliche EntwicklungsStrategie (GLES) zu  erarbeiten, haben die Mitglieder der LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz seit Februar dieses Jahres insgesamt 5-mal getagt.

Zusätzlich war jedes Mitglied mindestens einen ganzen Tag in der wfm, um alle seine eingereichten Projekte – und es waren über 230 – zu lesen, zu beurteilen und zu bewerten.

-          Es musste eine Lokale Aktionsgruppe gebildet werden.
Benennung der Mitglieder im Einzelnen

-          Es musste ein LEADER-Gebiet bestimmt werden.
Vorstellen anhand der Karte und der Eckdaten

-          Es musste eine Prioritätenliste erstellt und Leitprojekte ausgewählt werden.

Und nicht zuletzt musste das Konzept geschrieben werden, welches wir Ihnen heute vorstellen.

Unser Konzept heißt FUNKIT II und bedeutet:

Fit für die Zukunft durch Umweltbewusstsein,
Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Kulturelle Identität,
hochwertige Infrastruktur und
qualitätsorientierte Tourismusentwicklung

 

In dieses Konzept fließen die Erfahrungen aus zwei vorangegangenen Förderperioden ein. Seit 1994 gibt es LEADER Projekte in der Müritz Region. Ein großer Teil der jetzigen LAG-Mitglieder gehörte schon der damaligen LAG an. Auch der Landkreis Müritz und die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH waren Gründungsmitglieder in der LAG.

In LEADER II von 1995 bis 2000 konzentrierten wir uns bei unserer Arbeit vor allem auf die Schaffung touristischer Infrastruktur. Beispielhafte Projekte sind:

-          Die Schaffung der Voraussetzungen, um in Ulrichshusen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern anzusiedeln. Dafür wurde in der Gemeinde ein entsprechender Stromanschluss geschaffen. Außerdem wurde die Scheune mit einer Bühne und mit Stühlen ausgestattet und der Parkplatz angelegt.
Herr von Maltzahn erhielt eine LEADER - Förderung für den Bau des Toilettentraktes

-          Die Theaterscheune in der Büdnerei Lehsten war ein LEADER - Projekt

-          Die erste Werkstatt in der Scheune Bollewick sowie der Markt in der Scheune sind mit LEADER – Fördermitteln entstanden

-          In Boek, Ankerhagen und Federow wurden Eingangsbereiche des Müritz Nationalparks geschaffen und thematisch ausgestaltet

Insgesamt wurden damals 3 Mio. DM Fördermittel im Landkreis Müritz über LEADER ausgereicht.

Mit der noch laufenden LEADER+ Periode erweiterte sich das LEADER - Gebiet um die Gemeinden, die unmittelbar zur Tourismusregion Müritz zuzuordnen waren. Die Ämter    Mirow und Wesenberg und einige Gemeinden aus dem Amt Neustrelitz Land wurden Mitglied in der LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz.

Mit dem FUN – KIT – Konzept, damals stand es für „Freude an Umwelt und Natur durch Kultur, Innovation und Technik“ wurden vorrangig Projekte zur Vernetzung des touristischen Raumes gefördert. Beispiele hierfür sind:

-          Das Touristische Leitsystem für die gesamte LEADER – Region Mecklenburgische Seenplatte – Müritz. Das Projekt ging aus dem Projekt „Info Direkt“ im Naturpark Nossentiner Schwinzer Heide hervor. An über 80 Standorten wurden zentrale Informationspunkte, bestehend aus einer Radwanderkarte, einer Gemeindetafel und einer Ortstafel aufgestellt. Dieses Projekt soll in der neuen Förderperiode fortgesetzt werden.

-          Die Eingangsbereiche Müritz Nationalpark wurden weiter ausgebaut. In Boek wird die Informationsstelle im Gutshaus barrierefrei ausgestattet. Das Angebot insbesondere für Blinde ist einmalig in der Region. In Blankenförde wurde ein altes Gutshaus zur Nationalparkinformation ausgebaut. In Federow wurde die Hörspielkirche mit LEADER - Mitteln saniert und mit Technik ausgestattet.

-          Die Gemeinden Ankershagen und Kratzeburg sind gemeinsam dabei, das „Havelquellreich“ zu entwickeln. Die Havelquelle ist  der Kilometer „Null“ des zukünftigen Havelradfernweges, einem Gemeinschaftsprojekt der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt. Der Radfernweg soll im nächsten Jahr offiziell eröffnet werden. Mit LEADER – Unterstützung entstanden der Havelquellwanderweg und eine gemeinsame Internetpräsentation. Auch die Fledermausausstellung in Kratzeburg, die ich im August mit eröffnen durfte, gehört dazu.

-          Als weitere investive Projekte seien genannt: der Ausbau der Helmut Sakowski Stube in Wustrow, die Sanierung des Kulturhauses in Stuer,  der Hexenspielplatz an der Burg Penzlin, die Dachsanierung im Luftfahrttechnischen Museum Rechlin, der Neubau der Werkstatt im Agrarhistorischen Museum Alt Schwerin, der thematische Wanderweg „Bewohnte Landschaften“ um den Torgelower See und der Ausbau des Gutshauses Neu Schloen als Informations- und Bürgerzentrum. Nicht zuletzt wurde der Saal in Lärz saniert … in dem wir heute tagen.

-          Hinzu kommen diverse Konzepte und Studien, die die Investitionen vorbereitet haben und auch für die neue Förderperiode die Grundlage für weitere Projekte sind.

Insgesamt hat die LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz Projekte begleitet, in die 3 Mio. EURO Fördermittel geflossen sind. Zum größten Teil waren es EU – Mittel, bei 12,5 % der Fördermittel handelt es sich um Mittel aus dem Haushalt des Landes Mecklenburg-Vorpommern und 12,5 % mussten aus den öffentlichen Haushalten der Regionen kommen. Trotz der verschärften Haushaltssituation der öffentlichen Hand, kann ich mit Stolz feststellen, dass keines der Projekte abgelehnt werden musste, weil die Regionale Kofinanzierung nicht bereitgestellt werden konnte. (Dank an die Ämter und Gemeinden und die Landkreise Müritz und Mecklenburg Strelitz).

Mit der neuen Förderperiode kommt das Problem Regionale Kofinanzierung auch wieder auf uns zu. Dann müssen nicht nur 12,5 % Kofinanzierungsmittel sondern 20 % aus der Region kommen. Angesichts der Tatsache, dass wir eine gute Entwicklungsstrategie erarbeitet haben und dass so viele gute Projektideen eingereicht wurden, aber auch aus dem Grunde, dass wir jetzt in die letzte Förderperiode treten, die überhaupt noch so gute Fördermöglichkeiten zulässt, bin ich guter Hoffnung, dass es auch dieses Mal wieder gelingen wird.

Schon sehr früh hat sich die LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz das Ziel gesetzt, sich in der Förderperiode 2007 bis 2013 in ihrer Arbeit auf die Qualitätssicherung und -verbesserung im Tourismus zu konzentrieren. Darüber hinaus sollen noch stärker solche Projekte gefördert werden, die der Abwanderung und dem demografischen Wandel Rechnung tragen.

 

In den Allgemeinen Entwicklungszielen haben wir diese Ziele definiert und mit prioritären Handlungsfeldern unterlegt. Frau Friese wird Ihnen diese erläutern.

Die Handlungsfelder wurden mit Leitprojekten unterlegt. Wie das im Einzelnen erfolgt ist, wie die Prioritätenliste aussieht und wie in Zukunft mit den Projektanträgen verfahren werden soll, stellt Ihnen Frau Wilisch vor.

 

Zu guter Letzt werden Ihnen die LAG-Mitglieder im Einzelnen vorgestellt. Darüber hinaus  müssen wir noch einige Beschlüsse fassen, um unser FUN – KIT – Konzept in Schwerin einreichen zu können. Durch diesen Tagesordnungspunkt wird Sie Herr Voigtländer begleiten.


Top 3
VORSTELLUNG DER ALLGEMEINEN ENTWICKLUNGSZIELE

Sicherung der Grundversorgung durch die aktive Gestaltung von Anpassungsstrategien

          Fortschreibung des Familienberichtes des Landkreises Müritz

          Bleibeverhalten von Jugendlichen - Erarbeitung und Umsetzung von Handlungsstrategien

          Ausbau multifunktionaler Gemeindehäuser im Sinne von Mehrgenerationennutzung

          Förderung des Zugangs zu neuen Medien für Senioren im ländlichen Raum

          Aufbau eines Netzes Familien unterstützender Dienstleistungen

          Sanierung und Qualitätsverbesserung bestandssicherer Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen

          Umsetzung des Leitbildes „Hausärztliche Versorgungszentren“

          Aufbau eines Pflegenetzwerkes

          Umsetzung des regionalen ÖPNV-Konzeptes

          Mobilitätssteigerung von Frauen und Männern

          Aufrechterhaltung und Unterstützung des gesellschaftlichen Lebens und der Familien in den Gemeinden

Effektive Wirtschaftsförderung und Existenzgründungsunterstützung

          Kontinuierliche Unterstützung und Beratung von Unternehmen und Existenzgründern/innen

          Bedarfsangepasste Abstimmung von Bildungsmaßnahmen

          Maßnahmen zur Förderung des „Unternehmergeistes“ und von Unternehmensnetzwerken

          flächendeckende Versorgung mit schnellen Internet-Verbindungen

          Sensibilisierung von Unternehmen für Vereinbarkeitsbewusstsein in der Unternehmensstrategie als Wettbewerbsvorteil

Erhalt der Kulturlandschaft durch Vielseitigkeit und Diversifizierung der Landwirtschaft

          Förderung der Veredlung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte

          Maßnahmen zur Diversifizierung landwirtschaftlicher Betriebe wie z.B.:

        Touristische Angebote wie Beherbergung, Reiten, Betriebsführungen

        Direktvermarktung

        Landschaftspflege

        Aufgaben im Bereich der Forstwirtschaft

        Übernahme kommunaler Dienstleistungen usw.

          Reaktivierung vorhandener landwirtschaftlicher Bausubstanz

          Weiterer Ausbau des ländlichen Wegenetzes angepasst an die Bedarfssituation der landwirtschaftlichen Betriebe und unter Berücksichtigung von Synergieeffekten zum touristischen Wegenetz

          Maßnahmen zur Einbindung der Landwirtschaft in den Ausbau des Gesundheitstourismus

Regionale Wertschöpfung durch den Aufbau eines Wirtschafts-Cluster Regionale    Energie

          Umsetzung des Modellprojektes „Bio-Energiedorf Bollewick“

          Umsetzung des Modellprojektes „Solenutzung in Ulrichshusen/Tressow“

          Entwicklung und Umsetzung von Wärmeversorgungskonzepten in den Dörfern

Identitätsstiftung und Wertschöpfung durch Erhaltung des kulturellen Erbes und Nutzung der historischen Bausubstanz

          Umsetzung von Stadt- und Dorferneuerungsmaßnahmen, die der Erhaltung, Wiederherstellung und Nutzung historischer Bausubstanz oder der Erhaltung und In-Wertsetzung historischer Ortsbilder und Kulturlandschaften dienen

          Touristische Entwicklung von ehemaligen Gutsanlagen und deren Umfeld

          Erhaltung, Sanierung und touristische In-Wertsetzung von Dorfkirchen

          Abriss von Orts- oder Landschaftsbild störender Bausubstanz

          Maßnahmen zur Aufbereitung, Darstellung und Präsentation regionaler und lokaler Geschichte

 

Qualitätssicherung in den Tourismusschwerpunkträumen

          Förderung der Mehrsprachigkeit von Tourismusangeboten, und von Fremdsprachenkenntnissen

          Förderung der Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit von Tourismusangeboten

          Qualitätssicherung bei touristischen Führungen

          Förderung von Anbieternetzwerken zur Entwicklung neuer touristischer Produkte

          Umsetzung der Planungsempfehlungen der Ufernutzungskonzeption

          Umsetzung des Wasserwanderkonzeptes „Mecklenburgische Kleinseenplatte“

          Umsetzung des Konzeptes „Vernetzung Fahrgast-Schifffahrt“

          Touristische Aufwertung der Fischereistandorte

          Aufwertung und Qualitätssicherung der öffentlichen Badestellen

Angebotsergänzung und -verbesserung in Tourismusentwicklungsräumen

          Umsetzung IREK Tollensesee

          Umsetzung Konzept „Maltzahnsche Kulturlandschaft“

          Umsetzung Konzept „Thematischer Wanderweg um den Torgelower See“

          Umsetzung Konzept „Flugplatz Vielist“

          Umsetzung des Konzeptes „Rundweg Plauer See“

          Maßnahmen zur Identifizierung und zum Aufbau weiterer Kooperationsansätze

          Umsetzung von Maßnahmen, die der weiteren Vernetzung der regionalen touristischen Infrastruktur dienen

Nachhaltige Besucherlenkung

          Weitere Umsetzung des regionalen Welcome-Centre-Konzeptes in Abstimmung mit den benachbarten LEADER - Regionen

          Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Müritz-Nationalpark-Ticket-Linie  

          Erweiterung des touristischen Leitsystems auf die gesamte Müritz Region

Touristische In-Wertsetzung von Naturschutz und Landschaftspflege

          Präsentation besonders prägender Natur- und Landschaftsbestandteile (Erarbeitung und Umsetzung eines Alleenkonzeptes)

          Ausschilderung der Landschaftsschutzgebiete

          Schaffung von „Kranichablenkflächen“ mit Beobachtungsständen durch gezielte Anfütterung zum Schutz der landwirtschaftlichen Flächen

          Flächendeckende Umsetzung des Sölle-Renaturierungs-Konzeptes des Landschaftspflegeverbandes

          Erarbeitung und Umsetzung teilregionaler Konzepte für Schutzpflanzungen zur Strukturierung ausgeräumter landwirtschaftlicher Flächen

          Maßnahmen zur Sanierung von Gewässern mit touristischer Nutzung

          Erarbeitung eines Förderkonzeptes für die dezentrale Abwasserentsorgung

Vernetzung der Tourismusregion durch weiteren Ausbau des touristischen Wegenetzes

          Umsetzung Radwegekonzept

          Umsetzung Reitwegekonzept

          Umsetzung Wanderwegekonzept

          Weiterer Ausbau thematischer Routen insbesondere der Eiszeitroute und des Havelfernradweges

          Ausstattung mit ergänzenden touristischen Einrichtungen an Netzknotenpunkten

Erschließung des Marktsegmentes Gesundheitswirtschaft / Gesundheitstourismus

          Umsetzung einer regionalen Strategie „Gesundheitsregion Mecklenburgische Seenplatte – gesund!Leben“ in der Müritz Region

          Verstetigung und Ausbau der Aktivitäten zum Thema „Gesunde Gesellschaft“

          Weiterverfolgung der Entwicklungsansätze aus dem IREK Amt Seenlandschaft Waren zur Solenutzung

          Maßnahmen zur Angebotserweiterung des „Barrierefreien Tourismus“

Verbesserung des regionalen Innen- und Außenmarketings

          Konsequente Umsetzung des regionalen Corporate Design

          Umsetzung einer zielgruppenorientierten Mehrsprachigkeit

          Qualifizierung der regionalen Internetportale und Vernetzung

          Aufbau eines regionalen Marketings Gesundheitstourismus

          Aufbau einer regionsübergreifenden Marketingkooperation für die touristisch genutzten Guts- und Herrenhäuser

          Weitere Erarbeitung regional autorisierter Rad-, Reit-, Wander- und Wasserwanderkarten

          Unterstützung und Ausbau von Marketingmaßnahmen der Schutzgebiete

          Weitere  Etablierung der Regionalmarke „natürlich! Mecklenburgische Seenplatte“

          Maßnahmen zur Markteinführung regionaler Produkte

Internationaler und grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch

          Pflege der Partnerschaft mit der Suwalki-Region

          Weiterführung der Zusammenarbeit in der länderübergreifenden Projektgruppe Wirtschafts- und Tourismusentwicklung Nordbrandenburg-Südmecklenburg

          Akquise von weiteren EU-Projekten insbesondere in Zusammenarbeit mit den baltischen Staaten

Top 4
VORSTELLUNG DER PRIORITÄTENLISTE
4.1. Ablaufplan

-         Februar – Aufforderung zur Einreichung von Projektideen im LEADER Koordinationsbüro, bis 10. August wurden über 240 eingereicht

-         4. Mai  – erste Diskussion der allgemeinen Entwicklungszeile mit den prioritären Handlungsfeldern
Vorstellung der Projektliste und erste Diskussion der Bewertungskriterien für die Projekte

-         8. Juni – Konkretisierung der allgemeinen Entwicklungszeile und der Bewertungskriterien

-         12. Juni – Veröffentlichung des Landeswettbewerbs

-         11. Juli – Beschluss der Allgemeinen Entwicklungszeile und der Bewertungskriterien und Aufforderung an die Maßnahmeträger gegebenenfalls ihre Anträge zu konkretisieren

-         19. – 30. Juli - Vorprüfung der Projekte in Abstimmung, inwieweit diese mit den allgemeinen Entwicklungszielen und den prioritären Handlungsfeldern übereinstimmen - Empfehlung an die LAG

-         01. – 20. August - jedes Mitglied der LAG bewertet die Projekte – anschließend zusammenfassen der 16 Einzelbewertungen zur Prioritätenliste

-         29. August – Diskussion der Prioritätenliste mit der LAG

-         18. September – Einarbeiten in das FUN - KIT - Konzept und Formulierung der Leitprojekte


4.2        Prioritätenliste

-         Insgesamt über 240 Projekte eingereicht

-         178 in der Prioritätenliste bewertet

-         für 168 treffen ein oder mehrere allgemeine Handlungsfelder zu

-         Die Prioritätenliste ist Bestandteil des Konzeptes

-         ca.70 der Projekte konkret im FUN - KIT - Konzept beschrieben


4.3        Prioritätenliste – Beispiele

lfd Nr

Projektbezeichnung

Projektträger

Summe GLES

1

Innovatives Pflegewohnprojekt für Demenzkranke in Malchow, Mühlenstr. 124

Wegweiser e.V. Waren (Müritz)

 21,33

2

"Gourmethof" Hofladen & Hofcafé

Rita Dubbe

 21,20

3

Ausbau des Biolandhofs Diemitz zu einem ländlichen Freizeit-  und Erlebniszentrum

Biolandhof Diemitz und LandErlebnis Diemitz e.V. (i.Gr.)

 21,07

4

Lehr- und Erlebnishof für Kinder- und Jugendliche

Lehr- und Erlebnishof Lärz

 20,87

5

Pilzzucht Zepkow / Wredenhagen 2 Produktionshallen

Gerda Lichtenau

 19,40

6

Kleine Maräne - Marketingmaßnahmen zur Produkteinführung von Weißfischen am Beispiel der kleinen Maräne

AG Fischer

 17,93

7

Müritz Fischtage  - etablieren als ständig wiederkehrende Veranstaltung

AG Fischer

 17,93

8

Kulturlandschaftspflegehof "Neu Schloen"

Landschaftspflegeverband "Mecklenburger Endmoräne"    e.V.

 17,33

9

Ausbau des Stalls auf dem Pfarrhof Schwarz zur Kinder- und Familienakademie

Evang-luth. Kirchgemeinde Schwarz

 17,07

10

Errichtung eines Multifunktionsgebäudes

Förderverein "De Theerschälers" e.V.

 16,73

                



4.4        Nächste Schritte für Projektträger

-         01. Oktober – Einreichung der Wettbewerbsunterlagen beim Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V

-         Gleichzeitig Veröffentlichung des Konzeptes und der Prioritätenliste im Internet http://www.wfm-mueritz.de

-         Darüber wird jeder potentielle Maßnahmeträger schriftlich informiert.

-         Die potentiellen Maßnahmeträger sind schon jetzt aufgefordert, ihre Projekte soweit voranzutreiben, dass sie mit der Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses einen qualifizierten Antrag vorlegen können.

-         Voraussichtlicher Beginn nicht vor I. Quartal 2008

-         Alles vorbehaltlich, dass die LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz den Wettbewerb gewinnt.

Top 5
BESCHLÜSSE

        Vorstellung der Beschlüsse aus dem LEADER-Prozess:

§         Mitglieder der LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz - 16.02.2007

§         LEADER Gebiet  - 16.02.2007

§         Organisation des Regionalmanagements - 29.08.2007

        Beschluss der Geschäftordnung - 11.07.2007
mit Ergänzungen vom 18.09.2007 das Regionalmanagement betreffend

Änderungen in der GO (siehe Mail vom 14.09.2007)

§ 7 – ersten Abschnitt streichen

 

§ 8 Antragstellung und Finanzen für das Regionalmanagement

(1)     Die LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz delegiert die Federführung für Verwaltung und Finanzmanagement auf den Landkreis Müritz.

(2)     Der Landkreis Müritz unterstützt die LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte - Müritz bei der Erfüllung ihrer Aufgaben nach § 2 der Geschäftsordnung.

(3)     Der Landkreis Müritz stellt im Auftrag der LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte - Müritz beim Land Mecklenburg-Vorpommern den Antrag auf Zuwendung der Mittel für den Koordinator und das Büro.

(4)     Der Landkreis Müritz schafft eine Personalstelle für den LEADER-Koordinator  und schreibt die Stelle des Koordinators / der Koordinatorin öffentlich aus.

(5)     Die Mittel zur Regionalen Kofinanzierung werden durch den Landkreis Müritz bereitgestellt.

(6)     Der Arbeitsort des LEADER-Koordinators ist die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH.

       Der Änderung der GO wurde einstimmig zugestimmt

        Dem FUN – KIT – Konzept (Stand 14.09.2007, Mail vom 14.09.2007) wurde einstimmig zugestimmt.

        Dem Beschluss der öffentlich-privaten Partnerschaft zur Beteiligung am Wettbewerb wurde im folgenden Wortlaut einstimmig zugestimmt:

Die

LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz

bewirbt sich im Rahmen des Wettbewerbs zur Auswahl von lokalen Aktionsgruppen im Land Mecklenburg-Vorpommern um die

Anerkennung  als Lokale Aktionsgruppe (LAG)

im Rahmen der Umsetzung des Schwerpunktes 4 – LEADER - des EPLR M-V.

Als Kontaktperson für das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern und die Mitglieder der Bewertungsjury wird benannt:

 

Frau Landrätin
Bettina Paetsch

Landkreis Müritz

Zum Amtsbrink 2

17192 Waren (Müritz)

 

Die LEADER Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz bewirbt sich mit der gebietsbezogenen ländlichen Entwicklungsstrategie:

 

FUN - KIT II

Fit für die Zukunft durch
Umweltbewusstsein
Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
Kulturelle Identität,
hochwertige Infrastruktur und
qualitätsorientierte Tourismusentwicklung

Neuer Veranstaltungsort :   - am : 01.10.2007 – Einreichen der Wettbewerbsunterlagen an das Ministerium
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