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Müritzwirtschaft - aktuell 08 / 2010 |
06.10.2010, Waren (Müritz)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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die Statistischen Ämter der Länder haben zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung am 3. Oktober 2010 die Entwicklungen in den 16 deutschen Ländern anhand statistischer Daten und Fakten unter die Lupe genommen. Im Fokus steht nicht die Frage, was Ost und West unterscheidet, sondern wie sich die Lebensverhältnisse im wiedervereinigten Deutschland entwickelt haben. Entstanden ist die Gemeinschaftsveröffentlichung "Von Bevölkerung bis Wahlen - 20 Jahre Deutsche Einheit in der Statistik". Darin sind unter anderem Daten zu den Themen Bevölkerung, Wirtschaft sowie Soziales in übersichtlichen Grafiken und anschaulichen Karten aufbereitet und in kurzen Texten kommentiert. |
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Zahlen, Daten und Fakten aus den 16 Ländern
Bevölkerungsverluste nicht nur in den neuen Ländern
Hohe Abwanderung und kräftige Geburtenrückgänge führten vor allem in den 1990er Jahren in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen zu einer deutlichen Verringerung der Einwohnerzahlen. In diesen Ländern ist die Bevölkerungszahl heute zwischen 10 und 16 Prozent kleiner als vor 20 Jahren. Aber nicht alle neuen Länder haben so hohe Bevölkerungsverluste erlitten: Brandenburg konnte mit einem Rückgang um weniger als 1 Prozent seine Bevölkerungszahl nahezu stabil halten. Bayern, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein profitierten Anfang der 1990er Jahre am stärksten von Zuwanderungen. Die Bevölkerungszahlen dieser Länder legten seit der Wiedervereinigung zwischen 7 und 8 Prozent zu. Nicht alle alten Länder verzeichneten steigende Einwohnerzahlen: In Bremen und im Saarland sanken die Bevölkerungszahlen seit der Wiedervereinigung (- 3,2 Prozent bzw. - 4,3 Prozent).
Hohes Wirtschaftswachstum in den neuen Ländern
Zwischen 1991 und 2009 stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im wiedervereinigten Deutschland um 23 Prozent. Aufgrund des geringen Ausgangsniveaus und des Aufholprozesses waren die Wachstumsraten in den neuen Ländern in den 1990er Jahren besonders hoch. In den neuen Ländern legte der Wert der produzierten Waren und Dienstleistungen mit 77 Prozent deutlich stärker zu als in den alten Ländern (+ 19 Prozent; jeweils ohne Berlin). Das stärkste Wachstum verzeichnete in dieser Zeit Thüringen; hier hat sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nahezu verdoppelt. Insgesamt hat sich der Anteil der neuen Länder am deutschen Bruttoinlandsprodukt im Betrachtungszeitraum von 7 auf knapp 12 Prozent erhöht.
Verfügbares Einkommen: Abstand zwischen Ost und West hat sich deutlich verringert
Seit 1991 ist das verfügbare Einkommen in den neuen Ländern wesentlich stärker gestiegen als in den alten Ländern. Dadurch haben sich die extremen Unterschiede, die es kurz nach der Wiedervereinigung noch gab, deutlich verringert. Im Jahr 1991 lag das Einkommen, das die Menschen für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung haben, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen noch um über 40 Prozent unter dem damaligen Durchschnittswert der 16 Länder (12 509 EUR je Einwohner); bis 2008 ist der Abstand vom Durchschnitt (18 974 EUR je Einwohner) auf 21 Prozent oder weniger zurückgegangen.
Attraktive Urlaubsziele an den Küsten und in den Bergen
Urlauber zieht es hauptsächlich an die Küsten und in die Berge. So verzeichnete Bayern im Jahr 2009 mit 26,4 Millionen absolut die meisten Gäste. Bezogen auf die Einwohnerzahl steht jedoch Mecklenburg-Vorpommern ganz vorn. Dorthin kamen zwar "nur" 6,9 Millionen Gäste, bezogen auf 1 000 Einwohner waren das jedoch 4 175 Gästeankünfte und damit fast doppelt so viele wie in Bayern (2 107 Gäste je 1 000 Einwohner). An der Küste bleiben die Touristen auch am längsten: In Mecklenburg-Vorpommern und in Schleswig-Holstein verweilen sie im Schnitt mehr als vier Tage.
Beim Betreuungsangebot für die Jüngsten liegen die neuen Länder weit vorn
Im Bundesdurchschnitt wurde 2009 für jedes fünfte Kind unter 3 Jahren die Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder in der öffentlich geförderten Kindertagespflege in Anspruch genommen. Weit über diesem Durchschnittswert lagen Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen, Berlin und Sachsen mit Werten zwischen 40 und 55 Prozent. Für die 3- bis unter 6-Jährigen lag die Betreuungsquote 2009 bundesweit bei 92 Prozent. Rheinland-Pfalz wies in dieser Altersgruppe mit 96,2 Prozent die höchste Quote aus, dicht gefolgt von Thüringen (95,9 Prozent). Die niedrigsten Betreuungsquoten wurden in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen ausgewiesen.
Die Veröffentlichung "Von Bevölkerung bis Wahlen - 20 Jahre Deutsche Einheit in der Statistik" kann als Broschüre zum Preis von 5,00 EUR zzgl. Porto schriftlich beim Statistischen Amt Mecklenburg-Vorpommern, Postfach 12 01 35, 19018 Schwerin oder per Telefax 0385 4801-4416 bzw. E-Mail statistik.vertrieb@statistik-mv.de bestellt werden. Weitere Informationen erhalten Sie auch im gemeinsamen Statistikportal der Statistischen Ämter unter www.statistikportal.de. Hier steht die PDF-Datei kostenlos zum Download zur Verfügung.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Loretta Siegmann, Telefon 0385 4801-4110.
Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern |
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Sicher geht es vielen Menschen aus der Müritzregion so, dass sie in Anbetracht der 20. Wiederkehr der Deutschen Einheit innehalten und reflektieren, was in den zurückliegenden Jahres alles geschehen ist. Was war daran positiv und was hat vielleicht auch nicht funktioniert, bzw was hat man sich anders vorgestellt, als es wirklich eingetroffen ist.
Aus der Sicht des Landkreises Müritz, der (noch einmal zur Erinnerung) 1994 aus den ehemaligen Kreisen Röbel und Waren entstanden ist, läßt sich sicher feststellen, dass die letzten 20 Jahre ganz überwiegend für die Menschen, die Unternehmen und Vereine, Verbände und Organisationen eine Erfolgsgeschichte erzählen, auch wenn sicher nicht alles wünschenswerte erreicht wurde oder es natürlich immer noch Dinge gibt, die in Zukunft zu erledigen sind.
Am Start standen 1990 als Landräte Gert Schultz (CDU) in Waren und Dr. Berndt Seite (CDU) in Röbel mit zwei hochmotivierten Mannschaften, die bereit waren sich vorbehaltlos einer zielgerichteten positiven Entwicklung der Region um die Müritz zu stellen.
Schnell wurde in Zusammenarbeit mit den Kommunen damit begonnen, Planungssicherheit zu schaffen um Wohn- und Gewerbegebiete planungsrechtlich abzusichern, aber auch die Naturräumlichkeit der Region vor ungewollten Zugriffen zu schützen. So konnte bereits 1991 das erste Betriebsgebäude im neuen Gewerbegebiet Waren Ost eingeweiht werden.
Es folgten und folgen zahlreiche große und kleine Investitionen vorhandener und neu angesiedelter bzw. gegründeter Unternehmen in einem guten Branchenmix. Die Infrastruktureinrichtungen wurden erneuert bzw. neu gebaut und mit der Sanierung der Innenstädte konnte begonnen werden.
Die wirtschaftlichen Aktivitäten konnten durch die gegründete Wirtschaftsförderung Müritz GmbH (wfm)kompetent begleitet werden, die ihren Sitz zunächst in Klink, dann in Röbel nahm bevor sie mit Fertigstellung des Existenzgründerzentrums in Waren ansässig ist. In der Gründungsphase wurde die wfm durch die Wirtschaftsfördergesellschaft des Partnerkreises Warendorf unterstützt, der auch gemeinsam mit dem zweiten Partnerkreis Schleswig-Flensburg unermüdlich Hilfestellungen beim Aufbau und der Organisation der Verwaltung gab. Aber nicht nur das: Im Rahmen der Kreispartnerschaften sind auch unzählige persönliche Freundschaften entstanden, die sich bis in heutige Tage fortgesetzt haben und wird auch heute noch ein reger Austausch zwischen Vereinen, Verbänden und Organisationen geführt. Für einen regen Austausch sorgt ebenfalls die später mit dem Landkreis Suwalki in Polen begonnene Partnerschaft.
Eine ganz besondere Entwicklung nahm und nimmt immer noch der Tourismus in der Region. Hier wurde die Bettenkapazität von rd. 3.900 Anfang der 1990 ´er Jahre auf inzwischen knapp 12.500 (gewerbliche Betriebe über 8 Betten) gesteigert. Die Übernachtungszahlen stiegen im gleichen Zeitraum von rd. 270.000 auf über 1,5 Mio und sind Beleg für den national und international touristischen Anziehungspunkt rund um die Müritz. Mit dem 2000 in Betrieb genommenen "Land Fleesensee" in der Gemeinde Göhren-Lebbin entstand im Landkreis mit einer Gesamtfläche von 500 Hektar Nordeuropas größtes Golfresort, u.a. mit dem einzigen Robinson Club in Deutschland.
Alle Anstrengungen und Aktivitäten hatten natürlich auch positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes. Selbstverständlich kann auch die aktuelle Arbeitslosenquote von 10,1 % keinesfalls zufrieden stimmen. Dennoch darf nicht übersehen werden, dass die Werte des Müritzkreises schon längere Zeit unter dem Landesdurchschnitt liegen.
Investitionen in die Infrastruktur sind in der Rückschau zeitnah, konsequent und zielgerichtet durchgeführt worden. So haben sich die Verantwortlichen in den Kreistagen und der Verwaltung früh dafür eingesetzt die notwendigen Investitionen in den Bereichen Allgemein- und Berufsbildung zu realisieren, konnte ein lückenloses Netz neu gebauter bzw. sanierter Alten- und Pflegeheimplätze geschaffen werden und Maßnahmen zur gesundheitlichen Versorgung von Einwohnern und Gästen wurden realisiert.
Die kommunale Struktur hat sich seit 1990 mehrfach verändert. So wurden aus kleineren Zusammenschlüssen von Kommunen bereits 1992 in einem größeren Rahmen Verwaltungsämter gebildet. 1994 folgte die Verschmelzung der Landkreise Röbel und Waren zum Landkreis Müritz an dessen Spitze der neue Kreistag Gert Schultz zum Landrat wählte. Zu seinem Stellvertreter wurde der ehemalige Röbeler Landrat Dr. Manfred Schulz bestellt, der vorher in Röbel die Nachfolge von Dr. Berndt Seite nach dessen Wahl zum Ministerpräsidenten angetreten hatte.
Der erste von den Bürgern direkt gewählte Landrat wurde 2001 Jürgen Seidel (CDU), der dieses Amt bis zu seiner Wahl zum stellv. Ministerpräsidenten und Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Jahre 2006 inne hatte. Seit dem steht Landrätin Bettina Paetsch (CDU) an der Spitze der Verwaltung des Landkreises.
Es folgte noch eine weitere Vergrößerung der Ämter im Jahre 2005 zu nunmehr vier Einheiten, wobei wesentlich die Städte im Landkreis gleichzeitig die Geschäftsführung der Ämter übernehmen.
Enorme Anstrengungen gab und gibt es beim Ausbau der touristischen Infrastruktur. So verfügt der Landkreis über ein inzwischen gut ausgebautes Radwegenetz, das aber auch künftig noch erweitert werden soll, wurde das Müritzeum als Welcome - Center errichtet, sind zahlreiche Häfen und Wasserwanderrastplätze entstanden und auch im kulturellen Bereich konnten nennenswerte Investitionen realisiert werden.
Alles in Allem läßt sich zusammenfassend feststellen, dass bis zur 20. Wiederkehr der Deutschen Einheit mit viel Kraftanstrengung, Einsatz finanzieller Mittel und großem Engagement von Unternehmen, Privatpersonen und der öffentlichen Hand der Landkreis Müritz im Vergleich mit anderen Regionen Deutschlands sich durchaus sehen lassen kann und in vielen Bereichen Spitzenplätze einnimmt. Getreu dem Motto "Stillstand ist Rückgang" wird und muß sich die Region auch zukünftig weiter entwickeln, unanhängig davon in welcher kommunalen Struktur des Landes Mecklenburg-Vorpommern sie eingebunden sein wird.
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Am 16. Juli 2009 ist das Zensusgesetz 2011 in Kraft getreten. Zuvor hatten der Deutsche Bundestag am 24. April 2009 und der Bundesrat am 15. Mai 2009 dem Gesetz abschließend zugestimmt. Das Gesetz zur Anordnung des Zensus 2011 sowie zur Änderung von Statistikgesetzen legt fest, wie der Zensus 2011 von der amtlichen Statistik in Deutschland durchgeführt wird, welche Merkmale erhoben werden. So bestimmt es den Berichtszeitpunkt, nennt die zu erhebenden Merkmale sowie die Ausführungsbestimmungen zur Auskunftspflicht und zur Zusammenführung, Löschung und Aufbewahrung der Daten. Am 17. Mai 2010 hat der Landtag Mecklenburg - Vorpommerns das Gesetz zur Ausführung des Zensusgesetzes 2011 (Zensusausführungsgesetz - ZensAG M-V), GVOBl. M-V 2010 S. 238, beschlossen. Es regelt die Durchführung des Zensus in Mecklenburg-Vorpommern, darunter die Einrichtung und den Betrieb von kommunalen Erhebungsstellen. Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder informieren auf ihren Informationsseiten umfangreich über den registergestützten Zensus. Ziel des Zensus ist es, verlässliche Zahlen zur Bevölkerung in Deutschland und deren Arbeits- und Wohnverhältnissen zu gewinnen. Diese Eckdaten werden außerdem eine Vielzahl von Statistiken, wie zum Beispiel die Bevölkerungsfortschreibung oder den Mikrozensus, auf eine neue Grundlage stellen. Im Unterschied zu früheren Jahrzehnten erfolgt keine traditionelle Volkszählung, bei der alle Einwohner befragt werden. Das Verfahren des registergestützten Zensus nutzt stattdessen hauptsächlich Verwaltungsregister - vor allem die der Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit. Daneben werden Informationen über Gebäude und Wohnungen, über die es keine flächendeckenden Verwaltungsdaten gibt, postalisch bei den Gebäude- und Wohnungseigentümern erfragt. Ergänzende Stichproben ermitteln per Interviews beispielsweise Daten zu Ausbildung und Bildung, die ebenfalls nicht in den Verwaltungsunterlagen vorliegen. Bei allem geht es nicht um die individuellen Lebensverhältnisse der einzelnen Bürgerinnen und Bürger. Vielmehr sollen - bei strikter Wahrung des Statistikgeheimnisses - Strukturdaten ermittelt werden.
Die amtliche Statistik hat diese Methode in den Jahren 2001 bis 2003 getestet. Das Verfahren des registergestützten Zensus wird zu ebenso belastbaren Ergebnissen führen wie eine traditionelle Volkszählung. Zugleich werden die Bürgerinnen und Bürger weniger belastet, da nur ein Teil der Einwohner befragt wird; für die Steuerzahler werden deutlich geringere Kosten anfallen.
Quelle; Statitisches Amt Mecklenburg-Vorpommern
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Die Bundesregierung nimmt die zum 1. Januar 2011 geplante Erhöhung der Lkw-Mautsätze der Mautkategorie C (Abgasnorm Euro 3) zurück. Damit bleiben die Mautsätze um 2 Cent pro Kilometer niedriger als in dem Entwurf der Bundesregierung seinerzeit geplant, heißt es in der Zweiten Verordnung zur Änderung der Mauthöheverordnung (17/2891). Auch die als teilweise Kompensation vorgenommene Erhöhung der Mautsätze in anderen Mautkategorien bleibt unverändert, schreibt die Regierung weiter. Die geplante Mauterhöhung sollte im kommenden Jahr 83 Millionen Euro einbringen.
Quelle: Pressestelle des Deutschen Bundest6ages |
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Die Umsetzung der Breitbandstrategie der Bundesregierung ist ein Erfolg. Dies ist das Ergebnis eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Auftrag gegebenen externen Monitorings.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Das Monitoring bestärkt unseren klar wettbewerbsorientierten Kurs. Die von der Bundesregierung zur Flankierung des Marktes auf den Weg gebrachten Maßnahmen greifen. Mein Ziel ist auch weiterhin die flächendeckende Versorgung mit Breitband in Deutschland. Dabei lasse ich mich von drei Prinzipien leiten: Wir setzen zuerst und vor allem auf den Wettbewerb, wo immer das möglich ist. Als zweite Option sollten Kooperationen dort möglich sein, wo Wettbewerb alleine keine Versorgung gewährleistet. Erst als letztes Mittel können in Ausnahmefällen staatliche Unterstützungen angezeigt sein, wenn alle anderen Möglichkeiten nicht greifen.
Besonders wichtig ist, dass jetzt die Frequenzen für eine mobile Breitbandversorgung zur Verfügung stehen. Die Mobilfunkunternehmen, die die Frequenzen der so genannten Digitalen Dividende ersteigert haben, werden nun rasch zu einer spürbaren Verbesserung der Versorgung ländlicher Gebiete beitragen."
Der Bericht zeigt, dass die in der Breitbandstrategie angekündigten Maßnahmen bereits weitgehend umgesetzt sind. Durch die im Mai erfolgte Versteigerung der Funkfrequenzen der "Digitalen Dividende" kann diese Ressource noch in diesem Jahr für den Breitbandausbau genutzt werden. Hier sei Deutschland international Vorreiter. Die Fördermöglichkeiten seien verbessert und zusätzliche Mittel für den Breitbandausbau eingesetzt worden. Bis Ende 2010 stehen demnach insgesamt Fördermittel in Höhe von 243 Mio. EUR zur Verfügung. Bis Ende März 2010 waren knapp 50 Prozent dieser Mittel bewilligt. Die verstärkten informations- und kommunikationspolitischen Maßnahmen des Bundes sowie die komplementären Unterstützungsleistungen der Länder hätten sich positiv auf die Zielerreichung ausgewirkt.
Beim Aufbau von Hochleistungsnetzen wird Handlungsbedarf noch bei der Nutzung von Synergien gesehen. Private und öffentliche Infrastrukturen würden noch nicht ausreichend für den Breitbandausbau genutzt. Wichtig sei es, den Infrastrukturatlas zügig weiter zu verbessern.
Bundesminister Brüderle: "Die Einbeziehung vorhandener Infrastrukturen wird insbesondere die mittel- bis langfristige Versorgung ländlicher Räume mit Hochleistungsnetzen deutlich erleichtern. Wir werden deshalb unsere Anstrengungen verstärken, damit alle nutzbaren - privaten wie öffentlichen - Infrastrukturen aus den Bereichen Verkehr, Telekommunikation und Energie für den Breitbandausbau zur Verfügung stehen. Der Infrastrukturatlas muss dafür zügig zu einer umfassenden Datenbasis ausgebaut und die Transparenz verbessert werden."
Hintergrund: Die Breitbandstrategie des Bundes gibt zwei Ausbauziele vor: Bis Ende 2010 sollen alle Regionen mit Breitbandanschlüssen von 1 Mbit/s versorgt sein. Langfristig wird die flächendeckende Verfügbarkeit mit Hochleistungsnetzen angestrebt. Als Zwischenziel sollen bis Ende 2014 für 75 Prozent aller Haushalte Anschlüsse mit 50 Mbit/s verfügbar sein. Zur Erreichung dieser Ziele enthält die Breitbandstrategie 15 Maßnahmen. Die Umsetzung der Maßnahmen wurde - wie im Koalitionsvertrag angekündigt - im Rahmen des Monitorings bewertet.
Der vollständige Monitoringbericht steht auf dem Breitbandportal des BMWi und unter "Weiterführende Informationen" zum Download zur Verfügung.
Quelle: Pressemirttdeilung BMWi |
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"Die Erhaltung und Weiterentwicklung der biologischen Vielfalt ist ein herausragendes Anliegen der Bundesregierung," so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, zum Welttourismustag der Welttourismusorganisation (UNWTO).
Der Welttourismustag wird seit 1980 regelmäßig am 27. September begangen und stand in diesem Jahr unter dem Motto "Tourismus und biologische Vielfalt". Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt ausgerufen.
Staatssekretär Burgbacher: "Ich bin davon überzeugt, dass nachhaltiger Tourismus langfristig Wettbewerbsvorteile schafft. Eine erfolgreiche Tourismusbranche unterstützt die Erhaltung der biologischen Vielfalt."
Die Tourismusbranche und die Tourismuspolitik sind beim Thema Nachhaltigkeit schon lange aktiv: Es gibt eine Vielzahl touristischer Angebote, die die Erhaltung der Natur mit ihrer touristischen Nutzung vereinbaren. Auch die Bundesregierung fördert die verstärkte Entwicklung eines naturverträglichen Tourismus. So wurden die Dachmarken "Nationale Naturlandschaften" und "Viabono" unterstützt. Das "Erlebnis Grünes Band" erschließt die ehemaligen Grenzsicherungsanlagen entlang des "Eisernen Vorhangs". Naturschutz und Tourismus arbeiten hier intensiv zusammen. Außerdem fördert die Bundesregierung zahlreiche Projekte zum Trend "Aktivurlaub in der Natur".
Staatssekretär Burgbacher: "Deutschland hat in seiner Naturschatzkammer vielfältige biologische Kostbarkeiten, vom Wattenmeer bis zu den Bergwelten. Unsere schönen Waldgebiete und herrlichen Seenlandschaften, die bunten Pflanzen- und Faunawelten in Deutschland stehen für Schutz und Schönheit, Wildnis und Naturerleben. Dies dürfte mit Sicherheit ein Grund für die hohe Attraktivität des Reiselandes Deutschland für unsere in- und ausländischen Gäste sein."
2010 stehen alle Zeichen für den Tourismus in Deutschland auf Wachstum. Bis Juli dieses Jahres verzeichnete das Beherbergungsgewerbe rund 214 Mio. Gästeübernachtungen, 3 % mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Zuwachs aus dem Ausland liegt sogar bei 10 %.
Quelle: Pressemitteilung BMWi
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Der Energieverbrauch in Deutschland ist nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) im 1. Halbjahr 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 5 Prozent gestiegen.
Grund für die kräftige Erhöhung waren die konjunkturelle Erholung in den energieintensiven Grundstoffindustrien und der strenge Winter, so die AG Energiebilanzen. Der Energieverbrauch steige derzeit deutlich stärker als die wirtschaftliche Leistung.
Der Verbrauch an Primärenergieträgern erhöhte sich in den ersten 6 Monaten auf 7.129 PJ. Die erneuerbaren Energien steigerten ihren Anteil am Energieverbrauch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6 Prozent. Der Erdgasverbrauch stieg sowohl in der Industrie als auch bei privaten Haushalten und erhöhte sich um 14 Prozent. Der Verbrauch an Steinkohle stieg im ersten Halbjahr um insgesamt 35 Prozent. Der Primärenergieverbrauch an Braunkohle erreichte mit 758 PJ das Vorjahresniveau. Der Beitrag der Kernkraftwerke zum Primärenergieverbrauch lag um 0,4 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Dagegen sank der Verbrauch an Mineralöl um 6 Prozent. Angesichts des starken Anstiegs der Ölpreise in den ersten Monaten des Jahres hätten viele Verbraucher ihren Heizölbedarf aus den eigenen Vorräten gedeckt.
Quelle: Deutsche Energie Agentur |
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Auch in diesem Jahr hat das Team des Existenzgründerzentrums Müritz wieder am Müritzlauf teilgenommen und konnte Platz 30 von 59 Männermannschaften einnehmen. Das Foto wurde am Start der Mannschaft aufgenommen. |
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Die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH organisiert gemeinsam mit dem IEU - Institut für Existenzgründungen und Unternehmensführung Wilfried Tönnis M.A. - Existenzgründer- und Buchführungsseminare im Existenzgründerzentrum Müritz, Warendorfer Str. 20.
Das nächste Existenzgründerseminar findet
vom 02.11. - 05.11.2010
statt. Beginn der Veranstaltung ist am 02.11.2010 um 09:00 Uhr.
Das nächste Buchführungsseminar findet
vom 03. - 05.12.2010
statt.
Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH unter Tel.: 03991 634-300 oder info@wfm-mueritz.de entgegen.
Außerdem wird ein Praxisseminar MARKETING vom 05. - 07.11.2010 angeboten. Auch hier nimmt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH Anmeldungen entgegen.
Die Anmeldung kann auch beim IEU unter der Ruf - Nr. 02471 / 8026 oder unter www.ieu-online.de erfolgen.
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Im Existenzgründerzentrum Müritz in 17192 Waren (Müritz), Warendorfer Str. 20, sind ab 01.11.2010 zwei Hallensegmente in der Größe von je ca. 145 qm zu vermieten.
Weitere Informationen: Wirtschaftsförderung Müritz GmbH, Warendorfer Str. 20, 17192 Waren ( Müritz ) Tel. 03991 / 634 - 310 oder per Email info@fm-mueritz.de
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Tipps und Termine von der Müritz.Veranstaltungskalender für die Müritzregion FIT FÜR DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT - Buchführungsseminar 23.05.2012 - 25.05.2012 - Existenzgründerseminar 20.06.2012 - 22.06.2012 BÜRORÄUME im Existenzgründerzentrum Müritz zu vermieten
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