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MÜRITZ-WIRTSCHAFT aktuell Nr. 3 |
29.03.2005, Müritz Region
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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nunmehr können wir Ihnen unsere Nr. 3 der MÜRITZ-WIRTSCHAFT aktuell zusenden. Da wir natürlich auch daran interessiert sind, unser Informationsblatt für Sie ständig zu verbessern, laden wir Sie ein, uns durch Hinweise und Kritiken darin zu unterstützen.
Desweiteren weisen wir Sie darauf hin, dass Sie die aktuelle Ausgabe unseres Newsletters zukünftig auch auf unserer Seite der WfM im Internet unter www.wfm-mueritz.de und dem Link Newsletter finden werden.
Selbstverständlich werden wir Ihnen, solange Sie dieses wünschen, MÜRITZ-WIRTSCHAFT aktuell auch künftig direkt zukommen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre wfm
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Vergleicht man die Saison 2004 mit der des Vorjahres, so ist ein Rückgang der Gäste bis zu 13% festzustellen. Zieht man jedoch als Vergleich das „normale“ Jahr 2002 heran, so ist ein Gleichstand festzustellen. Das zeigt, dass die Zeiten eines ungebremsten und euphorischen Wachstums vorbei sind. Wir haben im Bereich Tourismus einen realistischen Stand erreicht. Wollen wir diesen erhalten bzw. künftig Wachstum erzielen, so ist das sicher nur noch durch qualitativ hochwertige Produkte zu einem angemessenen Preis möglich . Dieses um so mehr, da nach dem alljährlich von der dwif-Consulting GmbH Berlin für den Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverband erstellten Tourismusbarometer das bestätigt wird . Eine deutschlandweite Befragung ergab, dass nur 4% der Deutschen die Seenplatte kennen, 12% ist Mecklenburg-Vorpommern völlig unbekannt und 50% der über 14-jährigen kennen MV, waren aber noch nie hier. Das sind Potentiale, die noch nicht ausgeschöpft sind! Die Erhöhung der Qualität für das Produkt „Mecklenburgische Seenplatte“ ist Voraussetzung für zufriedene Kunden, denn nur zufriedene Gäste kommen häufiger und empfehlen aktiv weiter.
Der Tourismusverband MV gibt dazu umfangreiches Material und Informationen heraus.
Infos unter: www.auf-nach-mv.de
Saison 2004: www.neubrandenburg.ihk.de
Marketingmaßnahmen 2005 des Verbandes :
- Urlaubskatalog und Campingführer 2005
- Pedalritter 2004/2005 und LOTSE 2004/2005
- Internetpräsentation 2005/2006
- Seenplatte erleben- Freizeitführer von A-Z
- Imagebroschüre in englischer Sprache
- Angeln in Mecklenburg-Vorpommern ( unter Vorbehalt )
- Teilnahme an zahlreichen Messen
Tourismuskonzeption bis 2010
In Abstimmung mit dem Tourismusverband MV, dem DeHoGa- Landesverband, Unternehmen, Kammern und Verbänden werden folgende Schwerpunkte für die künftige Entwicklung des Tourismus in MV festgelegt:
- zielgruppenorientierte Angebote
- Qualität
- perfekter Service
- umfassende Kundenbindung
- neue Vertriebswege
- neue Quellmärkte
- Markenaufbau
- Markttransparenz
- Mehr Kooperation
Marketingschwerpunkt auch für 2005:
„ Faszination Wasser“
Für 2006 sind folgende Jahresthemen für MV geplant:
- Familienurlaub und Urlaub für junge Leute
- Fußballferien in MV
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weitere Informationen Marketingfibel des Tourismusverbandes MV in der Geschäftsstelle des TMV oder Abruf unter
www.auf-nach-mv.de
Landestourismuskonzept 2010 in Kurzfassung
www.wm.mv-regierung.de
Button“Wir für Sie-Berichte und Konzepte“
Materialband auf CD mit vertiefenden Details
Wirtschaftsministerium MV
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.0385/588-5007
Fax0385/588-5879
e-mail: presse@wm.mv-regierung.de |
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Den Wettbewerb um die Auszeichnung „Wirtschaftsfreundliche Kommune“ wird es auch 2005 geben. Gesucht, bewertet, ausgezeichnet und dokumentiert werden gelungene Beispiele aus der Praxis für eine aktive wirtschaftspolitische Kommunalpolitik.
Teilnehmen können die Gemeinden, Städte und Landkreise in MV sowie auch Unternehmen, die in MV ansässig sind.
Gefragt sind gelungene Praxisbeispiele von wirtschaftsfreundlichem Verwaltungshandeln und/ oder –strukturen.
Darüber hinaus können Kommunen in ihren Bewerbungen innovative Konzepte, kreative Ideen und weitere Bemühungen einer besonderen Wirtschaftsfreundlichkeit einreichen. |
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Mit der Neuauflage des Darlehensfonds sollen Existenzgründer, Freiberufler und erstmalig auch kleine und mittlere Unternehmen Darlehen bis zu 100000 € erhalten können. Damit soll einerseits der Start in die Selbständigkeit ermöglicht werden, andererseits können aber auch bereits bestehende Unternehmen erstmalig Kredite erhalten, um notwendige Anschaffungen tätigen zu können. Mit den Krediten können sowohl Investitionen als auch Betriebsmittel finanziert werden. Dieser Kredit kann, so Minister Otto Ebnet, ohne Beteiligung der Hausbank aus Geldern der EU, der KfW und des Landes MV gewährt werden.
Über Konditionen und Voraussetzungen für die Darlehen informiert ein Faltblatt des Wirtschaftsministeriums. Darin wird Laufzeit, Zinssatz, Tilgung und erforderliche Sicherheit erläutert. |
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Michael Happe aus Burg Stargard ist ein Suchender. Und zwar Mitstreiter, die gleich ihm nach neuen Absatzwegen für regionale Produkte suchen.So möchte er z.B. Rapsöl aus Luisenfelde, Staußenlikör aus Wolde,Ziegenkäse aus Kraase oder schmackhafte Suppen der Firma Schumpa aus Neubrandenburg direkt vermarkten.Damit verbindet sich für ihn neben dem Angebot attraktiver Produkte auch „ein Stück Identität der Region“. Dabei geht es ihm auch um die Wiederbelebung alter traditioneller Regionalprodukte wie z.B. die Stargarder Wurst.
Dabei stellt für den kleinen Produzenten allein die Vermarktung eine schwierige Hürde dar.Hierbei gilt es, die Stärken einer Gemeinschaft zu nutzen. Deshalb trifft er sich in lockerer Runde in regelmäßigen Abständen mit Gleichgesinnten oft in der „ Pausenoase“ in Neubrandenburg, einem Küchen- und Cateringunternehmen. |
19.02.2004 |
Quelle: Nordkurier vom 19./20. 02. 2005 |
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Obwohl insbesondere das Handwerk die Praxis der Kreditvergabe der Banken moniert, kann die Müritz-Sparkasse im Landkreis Müritz ihre Kreditvergabepraxis als wirtschaftsfördernd einschätzen. Bei der Jahresbilanz 2004 wird dies u.a. daran deutlich, dass allein in jenem Jahr Kredite an wirtschaftlich Selbständige und Unternehmen in Höhe von 16,7 Mill. Euro bewilligt wurden. Im Übrigen konnte die Vorstandsvorsitzende, Frau Gisela Richter, eine insgesamt positive Bilanz für das Jahr 2004 ziehen. So stieg die Bilanzsumme der Müritz-Sparkasse um 2,7% auf 536 Mill. Euro, die Forderungen an Kunden um 3% auf 268,1 Mill. Euro und die Kundeneinlagen um 2,8% auf 432,3 Mill. Euro. Diese im Sparkassenvergleich überdurchschnittlichen Ergebnisse ermöglichten es, für Sponsoring und Spenden 130200 Euro zur Verfügung zu stellen. Der Landkreis profitierte von dem Ergebnis mit einer Gewinnausschüttung in Höhe von 250000 Euro.
45040 Privatkunden und 3359 Firmenkunden, darunter m. a. 70% der mittelständischen Unternehmen, werden in 10 Geschäftsstellen, 5 Selbstbedienungsstellen, 23 Geldautomaten und 11 Selbstbedienungsterminals flächendeckend im Müritzkreis bedient.
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16.02.2005 |
Quelle: Anzeigenkurier vom 16. Febr. 2005 |
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Im Zuge der immer knapper werdenden Finanzmittel sprach sich Wirtschaftsminister Otto Ebnet dafür aus, die Förderung der Wirtschaft auf hohem Niveau fortzusetzen. Nur so könnten die notwendigen Zuwachsraten erreicht und das Land mittelfristig auf eigene Füße gestellt werden. Er beklagte eine Schieflage in der Mittelverteilung. So seien 2004 im Land zwar 980 Millionen Euro in die aktive Arbeitsmarkt-, aber nur 290 Millionen in die Investitionsförderung geflossen. Ebnet kritisierte, dass MV im Gegensatz zu Sachsen jahrelang viel Geld für die soziale Abfederung des wirtschaftlichen Wandels aufgewendet habe, statt verstärkt in den Wandel selbst zu investieren. Die Folge ist, dass Sachsen beim Wirtschaftswachstum 2004 mit 2,3% mit an der Spitze der Bundesländer, MV mit 0,8% fast am Schluss steht. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Gelder von der EU und vom Bund geringer ausfallen werden. So hat MV 1998 noch aus dem Bund-Länder-Programm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur 308 Millionen Euro erhalten. Inzwischen sanken diese Mittel schrittweise auf nunmehr 150 Mill. Euro.
2004 fehlten bereits 140 Mill. Euro, um alle berechtigten Anträge von Unternehmen bedienen zu können. Für 2005 liegen bereits Förderanträge in Höhe von 378Mill. Euro vor.
Arbeitsminister Holter hält dagegen an der bisherigen Arbeitsmarktförderung fest. Er wolle weiter mittels Doppelstrategie in Beton und in Köpfe investieren. Er betonte, dass Arbeitsmarktförderung sehr wirtschaftsnah und mit strukturpolitischen Ansätzen erfolge.
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17.02.2005 |
Quelle: Nordkurier vom 17.Febr. 2005 |
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Gratis, gratis, gratis- vermeintlich kostenlose Angebote locken. Die „unsichtbaren“ Kostenfallen nicht nur im Kleingedruckten werden immer geschickter gestellt. Vor allem Geschäftskunden sollten solche „lukrativen“ Angebote der Verlage zur Firmenwerbung mit Argusaugen prüfen. So gibt es zur Zeit gehäuft Anbieter, die redaktionelle Leistungen und Veröffentlichungen über Firmen kostenlos in Aussicht stellen. Die „Kosten“ entstehen versteckt an anderer Stelle, wo der Kunde sie nicht vermutet,
z. B. bei der Preisangabe zu Fotos: Preis für ein Foto:8,82 Euro pro Millimeter und Spalte.
Rechnet der Kunde nicht selbst, ist er schnell für ein Foto in der Größe 20cm Höhe über 3 Spalten 5292 Euro plus Mwst. los. Das Ergebnis seiner „Bestellung“ sieht er erstmalig durch die Veröffentlichung oder eine gepfefferte Rechnung
Obwohl etliche Fälle aktuell vor Gericht verhandelt werden, ist der juristische Erfolg fraglich, da in diesem Geschäft die Rechtslage gegen unlauteren Wettbewerb sehr kompliziert ist.
Auf weitere Tricks einiger Verlage sei nur kurz hingewiesen:
- Es wird im Angebotstext suggeriert, der Anzeigenauftrag sei schon geschaltet, er muss nur noch frei gegeben werden.
- Äußerlich scheinbar „amtliche“ Schreiben fordern zur Eintragung in fadenscheinige „Handelsregister“ zu teuren Preisen auf.
Wie kann man sich vor solchen Praktiken schwarzer Schafe der Branche schützen?
- jedes Angebot genau prüfen, nicht unter Zeitdruck etwas unterschreiben
- Orientieren auf bekannte Medien
- Informationen einholen über Verlag
- Sind die Adressdaten eindeutig nachvollziehbar und prüfbar?
- Versteckte Kostenfallen prüfen, nachrechnen
- Welche Inhalte verbreitet das Medium und wer bereitet sie auf ( Journalisten?)?
- Redaktion anrufen, Belegexemplar anfordern
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Quelle: Wirtschaft aktuell-Das lokale Wirtschaftsmagazin für den Kreis Warendorf Nr. 38/ 11.Jhg. |
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An Visionen mangelt es momentan in der Tourismusbranche wahrlich nicht: Space-Trips auf den Mond statt Karibik, Urlaub inmitten einer exotischen Unterwasserwelt statt Ballermann, Weltraumreisen in Großraumflugzeugen mit Überschallgeschwindigkeit statt Stau auf der Autobahn... Braucht die Branche also neue Konzepte oder reichen kleine Veränderungen?
Seit dem Anschlag auf das World-Trade Center im September 2001 sind magere Jahre mit teilweise leichtem aufwärtstrend für die Branche eingeleitet. Neben weiteren Katastrophen führt die allgemeine Wirtschaftsflaute dazu, dass die potentiellen Kunden lieber ihr Geld auf die Hohe Kante legen.
Aber auch die Reiseveranstalter sind selbst mit Schuld an der Misere: ständige Schnäppchen-Angebote führen zum Preisverfall weit unter Wert.
Dazu der Freizeit- und Zukunftsforscher Dr. Horst W. Opaschowski: „ Das Tourismusmanagement, nicht die Urlaubsreise befindet sich in der Krise.“
Zwei wesentlich Faktoren werden die Zukunft der Tourismusindustrie bestimmen:
Der demographische Wandel und die veränderten Ansprüche der Kunden!
Laut einer neueren Studie wird vor allem die Gruppe der sogenannten „Best Ager“ (= Menschen ab 55 Jahren ) bis zum Jahre 2020 mit einem Plus von 63% für den größten Zuwachs an Auslandsreisen sorgen.
Laut Opaschowski gehören zu der Generation 50plus v. a. Familienmenschen und Naturliebhaber ebenso wie Vielreisende und Genussmenschen. Gefragt sind Wohlbefinden und Lebensqualität. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit der Entwicklung von Produkten in der entsprechenden Qualität, z. B. Städte- oder Gesundheitsreisen.
Für den Deutschland-Tourismus hat die Marktforschung zwei große Trends festgestellt: Kultur und Gesundheit
Der neue Urlaubertypus wird voraussichtlich kürzer aber intensiver verreisen. Er wird sich nicht mehr auf einen starren Wochenrhythmus festlegen( lassen) und seine Reiseentscheidungen nach Qualität der Angebote treffen.
Wer also in der Zukunft in der Branche mithalten will, muss u. a. solche Produklinien anbieten wie Städte-und Eventtourismus, Erholungstourismus sowie Urlaube mit Gesundheits-, Wellness-, Sport- und Kulturangeboten.
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Autor: Helmut Holz |
Quelle: Wirtschaft aktuell Nr. 38, 11. Jahrgang WAF 1 / 2005 |
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