Müritzwirtschaft-aktuell 04/2007 |
29.08.2007, Waren (Müritz)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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nun geht der Sommer, der meterologisch fast gar kein richtiger war, dem Ende entgegen Dennoch hat der Tourismus auch in diesem Jahr in unserem Lande seine Erfolgsgeschichte fortsetzen können und wiederum Steigerungen bei den Übernachtungszahlen registriert.
Aber auch andere wichtige Themen bewegten die Morizaner in den zurückliegenden Wochen. Genannt seien hier nur die vom Landesverfassungsgericht verworfene Kreisgebietsreform bzw. der von den Klägern gewonnene Prozess gegen die Inbetriebnahme des Bombodroms.
Sommerloch? Fehlanzeige
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Mit einer Zunahme der Übernachtungen um 12.7 % lag Mecklenburg-Vorpommern im ersten Halbjahr 2007 deutlich über dem bundesweiten Ergebnis von 4 %. Registriert wurden 2,6 Millionen Gästeankünfte (11,6 % mehr als 2006) und 9,8 Millionen Übernachtungen. Darunter waren 272.000 Übernachtungen ausländischer Gäste. Das entspricht einer Zunahme von 12,9 %.
Die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Betten konnte gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 gesteigert werden. Sie lag in den Beherbergungsstätten insgesamt bei 33,5 % (2006=30,3 % ebenfalls von Jan. – Juni). Die Hotellerie verzeichnete 36,5 % gegenüber 33,0 % im Jahre 2006.
Die Entwicklung verlief regional unterschiedlich. Während Rügen/Hiddensee am stärksten von der positiven Entwicklung profitierte, lag Westmecklenburg mit einer Zunahme der Übernachtungen von 4,9 % deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Die Region Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte unterschritt mit 8,3 % Steigerung (1,6 Millionen Übernachtungen) ebenfalls den Landesdurchschnitt.
Quelle und weitere Infos: www.statistik-mv.de
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Um 19,4 % haben 291 erfasste Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten im 1. Halbjahr 2007 ihren Umsatz gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gesteigert. Der Durchschnitt der neuen Bundesländer einschl. Berlin lag bei 11,7 %. Eine überdurchschnittliche Umsatzentwicklung verzeichneten Betriebe der Metallerzeugung und –bearbeitung sowie Herstellung von Metallerzeugnissen und der Schiffs- und Bootsbau. Umsatzrückgänge waren demgegenüber u,a. im Papier-, Verlags- und Druckgewerbe zu verzeichnen.
Die Beschäftigungsentwicklung war in nahezu allen Wirtschaftszweigen ansteigend. Es wurden 4.234 Personen mehr (+ 10,7 %) beschäftigt als im gleichen Zeitraum des zurückliegenden Jahres.
Quelle und weitere Infos: www.statistik-mv.de
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Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind im Jahre 2005 die Gewerbesteuerhebesätze leicht angestiegen. Der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz aller Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland lag bei 389 % und damit um einen Prozentpunkt höher als im Vorjahr. Das Gewerbesteueraufkommen betrug bundesweit 32,1 Milliarden Euro und ist gegenüber 2004 um 12,6 % gestiegen.
Im Ländervergleich hatten die niedrigsten Gewerbesteuerhebesätze im Jahre 2005 Brandenburg mit 306 % und Mecklenburg-Vorpommern mit 307 %. Bei den Stadtstaaten lag Hamburg mit 470 % vor Bremen und Berlin. Bei den Flächenländern lag Nordrhein-Westfalen mit 434 % Hebesatz an der Spitze. 2006 wurden die günstigsten Hebesätze in Sachsen-Anhalt (314 %) und Mecklenburg-Vorpommern (320 %) angewendet. Bei den Stadtstaaten lag wiederum Hamburg und bei den Flächenstaaten Nordrhein-Westfalen an der Spitze der Gewerbesteuerhebesätze.
Im Vergleich der Kreise Mecklenburg-Vorpommerns bildet der Landkreis Demmin 2005 (für 2006 liegt noch kein Vergleich vor) mit einem durchschnittlichen Hebesatz von 216 % das Schlusslicht. Spitzenreiter ist die Hansestadt Rostock mit 420 %. Im Landkreis Müritz wurden 293 % im Durchschnitt erhoben.
Der gängige Hebesatz im Landkreis Müritz war 2005 300 %. Er wurde von fast der Hälfte der Städte und Gemeinden erhoben. An der Spitze lagen mit jeweils 400 % Groß Dratow, Groß Vielen und Klein Lukow. In Alt Rehse hingegen wurden nur 230 % erhoben.
Die Städte Malchow, Röbel und Waren waren sich mit jeweils 300 % einig. Penzlin erhob 320 %.
Quelle und weitere Infos: www.destatis.de und www.statistik-mv.de
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Ende Mai hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf der Bundesjustizministerin zur GmbH-Reform auf den Weg gebracht. Neben Vorschriften zur Missbrauchsbekämpfung sieht der Gesetzentwurf auch Vereinfachungen bei der Gründung einer GmbH vor. Das Mindeststammkapital soll von bisher 25.000 Euro auf 10.000 Euro herabgesetzt werden um die Kapitalaufbringung zu vereinfachen. Auch soll sich nach den Plänen der Bundesregierung die Attraktivität der GmbH vor allem im Wettbewerb mit der britischen Limited deutlich erhöhen
Quelle: pwc public services 07/2007, www.pwc.de
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In Zusammenarbeit mit der Agentur für Existenzgründung und Selbstständigkeit (AFEUS) setzt die wfm GmbH die Reihe der Existenzgründerseminare fort. Die nächste Veranstaltung findet in der Zeit vom 25. – 27. 09.2007 im Existenzgründerzentrum an der Warendorfer Straße in Waren (Müritz) statt. Anmeldungen sind unter der Ruf-Nr. 03991/634 300 möglich. Im Rahmen der jeweils 3-tägigen Seminarveranstaltungen werden die Teilnehmer mit dem nötigen know-how für die wichtigsten Bereiche ihres künftigen Unternehmens ausgestattet.
Wer für sein junges Unternehmen noch die geeigneten Geschäftsräume sucht, findet im Existenzgründerzentrum den idealen Standort. Hier stehen z.Zt. verschiedene Möglichkeiten zur Nutzung bereit. Der Nettomietpreis beträgt 6,00 €/qm (VHB). Die monatlichen Betriebskosten sind mit 2,80 €/qm zu veranschlagen und für einen Stellplatz werden 15,00 €/Monat berechnet. Ansprechpartner ist Herr Reinhold Tertel unter der Ruf-Nr. 634 313 oder per e-mail unter der Adresse Reinhold.Tertel@wfm-mueritz.de
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An der in der Zeit vom 18.01.2008 bis 27.01.2008 in Berlin stattfindenden Grünen Woche wird sich auch wieder der Landkreis Müritz beteiligen. Geplant ist – wie in den Vorjahren – ein Auftritt im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes in der Länderhalle Mecklenburg-Vorpommern. Die wfm GmbH ist gerade damit beschäftigt, teilnehmende Unternehmen und Mitfinanzierer für den Messeauftritt zu gewinnen.
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Am 02. August 2007 wurde nach 25-monatiger Bauzeit das MÜRITZEUM – Haus der 1000 Seen - eröffnet. Mit rd. 14 Mio. Baukosten handelt es sich um die derzeit größte Investition im Landkreis Müritz, die aus Mitteln der EU, des Landes und durch großzügige Beteiligung der Jost Reinhold-Stiftung finanziert werden konnte. Zur Betreibung der Einrichtung, ist eine gemeinnützige GmbH gegründet worden, deren Gesellschafter der Landkreis Müritz und die Stadt Waren sind. Im Rahmen des Projektmanagements bei der Entstehung übte die wfm GmbH das Controlling über das Besucherzentrum aus.
Das MÜRITZEUM ist ein Haus der Superlative in zentraler Lage der Stadt Waren. Im Mittelpunkt steht Deutschlands größtes Aquarium für einheimische Süßwasserfische. Moderne Multivision und uralte Exponate der naturhistorischen Landessammlung zeigen Schönheiten und Wunderwerke der Natur. Ein Erlebnisgarten, Sonderausstellungen, zahlreiche Veranstaltungen sowie das Restaurant „Blaue Perle“ runden das Angebot ab.
Gleichzeitig ist das MÜRITZEUM Welcome-Center für die Mecklenburgische Seenplatte. Besucher finden hier wissenswertes über das blau-grüne Herz Mecklenburgs sowie aktuelle Freizeit- und Urlaubsangebote.
Seit seiner Eröffnung zählte das MÜRITZEUM bereits knapp 70.000 Besucher.
www.mueritzeum.de |
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In den letzten beiden Ausgaben von Müritzwirtschaft aktuell hatten wir auf verschiedene Großveranstaltungen hingewiesen. Sowohl das Flugplatzfest auf dem Müritzflugplatz Rechlin-Lärz als auch das 7. Internationale Dampftreffen im Agrarhistorischen Museum Alt Schwerin und das dort ebenfalls stattfindende Oldtimer- und Traktorentreffen haben zahlreiche Menschen zu einem Besuch animiert. Trotz des teilweise extrem schlechten Wetters fanden ca. 5.000 Besucher den Weg zum Flugplatzfest und ebenfalls 5.000 Gäste konnte das Internationale Dampftreffen verzeichnen. Trotz starker Regenfälle waren rd. 4.000 Wetterunerschrockene zum Oldtimer- und Traktorentreffen nach Alt Schwerin gekommen.
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