Müritzwirtschaft - aktuell 06/07 |
26.10.2007, Waren (Müritz)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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vor wenigen Wochen hat das neue Ausbildungsjahr begonnen und zahlreiche junge Menschen haben nach dem Besuch einer allgemein bildenden Schule ihre Berufsausbildung oder ein Studium aufgenommen. Immer wieder ist zu hören, die Schulabsolventen seinen nicht ausreichend für ihre berufliche Laufbahn vorbereitet. Dies kann Anlass sein, über eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule nachzudenken, wie auch eine Umfrage des Forsa-Instituts zeigt……………………..
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Bei deutschlandweit 500 befragten Lehrern äußerten acht von zehn Pädagogen dass sie das Engagement von Unternehmen in Schulen begrüßen und sich eine Ausweitung wünschen. So das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrage des Unternehmensnetzwerkes Wissensfabrik.
78 % der befragten Lehrer sind der Meinung, dass das Engagement von Unternehmen in Schulen die Bildungsqualität steigert und den Unterricht bereichert. Etwa jeder zweite Lehrer wünscht sich Unterstützung in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik. Die Vermittlung wirtschaftlichen Verständnisses hält ein ebenso großer Anteil für eine Aufgabe, an der sich Unternehmen beteiligen sollten.
Die unmittelbare inhaltliche Zusammenarbeit mit Partnerschulen ist auch der Ansatz des Unternehmensnetzwerkes Wissensfabrik, in das sich rd. 60 führende Unternehmen aus Industrie und Mittelstand einbringen. Bei der „Wissensfabrik-Unternehmen für Deutschland e.V.“ handelt es sich um eine offene Plattform für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Initiativen, die Wissen als Schlüssel für mehr Wirtschaftswachstum fördern und teilen möchten. Die rd. 60 Unternehmen engagieren sich in mehr als 500 Bildungspartnerschaften in Kindergärten, Schulen und im Hochschulsektor. |
Quelle: Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. |
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weitere Informationen unter: http:// |
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Am Ende des Schuljahres 2006/2007 – so das Statistische Amt – verließen in Mecklenburg-Vorpommern 20.062 Schüler eine allgemein bildende Schule. Das sind 3.676 (15 Prozent) weniger als im Jahr zuvor. Nach Angaben des Amtes ist das die niedrigste Abgängerzahl seit 1990. Als Grund dafür werden die geringen Jahrgangsstärken infolge der Halbierung der Geburtenzahlen nach der Wende benannt.
6.228 Schülerinnen und Schüler erwarben im zurück liegenden Schuljahr die allgemeine Hochschulreife. Damit lag die Zahl der Abiturienten sogar rund zwei Prozent über dem Vorjahresniveau und erreichte einen Anteil von 31 % der Absolventen insgesamt. Rückläufig hingegen waren die Zahlen der Schulabgänger in allen anderen Bereichen der allgemein bildenden Schulen.
Nach wie vor erreichen Mädchen höhere Bildungsabschlüsse als Jungen. Bei den Schulabgängern des letzten Schuljahres, die die Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen haben, betrug der Anteil der Schülerinnen 35 %, 57 % der Abiturienten hingegen waren junge Frauen. Die Verteilung der Schulabschlüsse an allgemein bildenden Schulen nach dem Geschlecht entspricht genau dem Bundesdurchschnitt. |
Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern |
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Eine immer wichtigere Schlüsselqualifikation bildet das Beherrschen von Fremdsprachen, da nahezu alle Berufsfelder zunehmend auch international tätig sind.
So erhielten nach Angaben des Statistischen Amtes von den rd. 145.000 Schülerinnen und Schülern des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Schuljahr 2006/2007 79 % Fremdsprachenunterricht in Englisch, 13 % in Französisch und 7 % in Russisch. Damit ist die Reihenfolge der Fremdsprachen an allgemein bildenden Schulen seit Jahren unverändert geblieben. Bis 1994 wurde noch häufiger Russisch als Französisch gewählt.
Zunehmender Beliebtheit erfreut sich an den allgemein bildenden Schulen des Landes auch der Latein- und Spanischunterricht. Vier Prozent der Schülerinnen und Schüler lernten im zurück liegenden Schuljahr Latein und zwei Prozent Spanisch. Darüber hinaus nahmen 606 junge Menschen am Schwedisch- und 401 am Polnischunterricht teil. |
Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern |
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Begabte mit abgeschlossener Berufsausbildung haben die Möglichkeit zur Förderung ihrer beruflichen Qualifikation von der Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB) ein Stipendium zu erhalten.
Voraussetzung für die Förderung ist, dass zum Zeitpunkt der Aufnahme der Bewerber jünger als 25 Jahre ist, einen Berufsabschluss im Rahmen einer dualen Berufsausbildung oder in einem Gesundheitsfachberuf erworben hat und beschäftigt oder arbeitssuchend gemeldet ist. Die Abschlussprüfung muss mit 87 Punkten oder einer Durchschnittsnote von 1,9 bzw. besser bestanden sein. Die Grundlage kann auch ein besonderes Ergebnis in einem Leistungswettbewerb oder ein begründeter Vorschlag von einem Arbeitgeber oder der Berufsschule bilden.
Die Förderung wird längstens über einen Zeitraum von drei Jahren gewährt und beträgt max. 5.100 €. Das Stipendium kann für allg. anspruchsvolle Weiterbildungen, fachbezogene Weiterbildungen, Aufstiegsfortbildungen und fachübergreifende Weiterbildungen (z.B. Fremdsprachen, EDV-Kurse usw.) genutzt werden.
Ansprechpartner des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Programms ist die IHK zu Neubrandenburg, Tel.: 0395 5597-411 (Herr Bodo Hafemann). |
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Die neue Förderperiode für das Gründercoaching Deutschland hat am 1. Oktober 2007 begonnen. Das Gründercoaching ist ein wichtiges Instrument zur Erhöhung der Erfolgsaussichten sowie zur Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Existenzgründern.
Gefördert werden Coachingmaßnahmen von Existenzgründern im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und von Angehörigen Freier Berufe sofern ihr überwiegender Geschäftszweck nicht auf die eigentliche Unternehmensberatung ausgerichtet ist.
Die Gründung bzw. Übernahme darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Beim Gründercoaching handelt es sich um eine unternehmensbezogene Förderung.
Als antragsannehmende Stellen fungieren von der KfW-Mittelstandsbank akkreditierte Regionalpartner. Ein solcher Partner ist die IHK zu Neubrandenburg. Mehr Informationen sind zu erhalten unter der Ruf-Nr. 0395 55 91-303 oder |
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weitere Informationen unter: http:// |
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Das nächste Existenzgründerseminar, dass die Agentur für Existenzgründung und Selbständigkeit (AFEUS) in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Müritz GmbH durchführt, findet in der Zeit vom 27. – 29. November 2007 im Existenzgründerzentrum in 17192 Waren (Müritz), Warendorfer Str. 20, statt. Seminarbeginn ist am 27.11.2007 um 9.00 Uhr. Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH unter der Ruf-Nr. 03991 634 - 300 oder per Fax (03991 634-320) entgegen. |
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Die IHK zu Neubrandenburg gibt nachfolgende Bankensprechtage zu Darlehen, Bürgschaften und Beteiligungen , die im IHK-Gebäude, Katharinenstr. 48 in 17033 Neubrandenburg stattfinden, bekannt:
KfW Mittelstandsbank
Donnerstag, 15. November 2007 / Donnerstag, 13. Dezember 2007
Bürgschaftsbank / Mittelständische Beteiligungsgesellschaft
Donnerstag, 15. November 2007 / Donnerstag, 13. Dezember 2007
Ansprechpartner bei der IHK: Frau Reschke, 0395 5591-310 |
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Termingerecht ist das für den Wettbewerb im Rahmen der Förderperiode 2007 – 2013 notwendige Konzept der Leader Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte-Müritz beim Landwirtschaftsministerium eingereicht worden. Die Beteiligten hoffen darauf, noch in diesem Jahr mit der Umsetzung der ersten Projekte beginnen zu können.
Aus dem jetzt auslaufenden Programm Leader+ sind jüngst noch zwei Maßnahmen bewilligt worden, die der Entwicklung des Tourismus im ländlichen Raum Rechnung tragen.
Es handelt sich dabei um ein „Tourismusverkehrskonzept Müritz.-Nationalpark“. Ergebnis soll eine Studie sein, die einen Handlungsrahmen mit Lösungs- und Ausbauempfehlungen gibt um das Verkehrsaufkommen durch Fußgänger und Radfahrer als Nutzer des Müritz-Nationalpark-Tickets im Umfeld des Eingangsbereiches zum Nationalpark in Speck und Federow (Gemeine Kargow) besser zu lenken und zu entflechten.
Mit einem zweiten Projekt soll eine Initiative gestärkt werden, die sich zum Ziel gesetzt hat Menschen Gärten näher zu bringen und Produkte und Dienstleistungen rund um den Garten zu entwickeln. Im Ergebnis soll eine Genuss-Garten-Akademie entstehen, die sich einerseits einem breiten Publikum öffnet, andererseits aber auch Schulen und Fachhochschulen integriert.
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