Müritzwirtschaft - aktuell 05/2008 |
30.04.2008, Waren (Müritz)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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was ist eigentlich das „European Recovery Program“? Vielen ist dieses Instrument der Wirtschaftsförderung sicher besser als ERP bekannt und auch schon eingesetzt worden. ERP ist eines der ältesten Mittel zur Wirtschaftsförderung in der Bundesrepublik Deutschland……….
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- ERP Sondervermögen zur Förderung der deutschen Wirtschaft
- Landrätin besucht Unternehmen
- Fachkräfte gesucht? Info Veranstaltung von MV Professionals
- Beschäftigungszuschuss für Arbeitgeber
- IT-Tage 2008 in Rostock
- Existenzgründer- und Buchführungsseminare
- Auftaktveranstaltung Enterprise Europe Network M-V
- Wirtschaftsdelegationsreisen des Wirtschaftsministeriums ins Ausland 2008
- Das sollte man im Mai nicht verpassen
- Buchtipp
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1949 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die USA ein Abkommen über wirtschaftliche Zusammenarbeit, das am 01.02.1950 in Kraft trat. In dem Abkommen wurde geregelt, dass eine Summe von damals 6 Mrd. DM als sogenanntes Sondervermögen verwaltet werden sollte. Diese Summe war im Wege revolvierender Kredite zum Aufbau der deutschen Wirtschaft gedacht.
Das ERP-Sondervermögen wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie verwaltet. Die Kreditvergabe erfolgt auf der Grundlage von Förderprogrammen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Seit 1960 wurde und wird das Sondervermögen zur Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen verwandt. In den 90`er Jahren wurde es vorrangig zur Unterstützung des ostdeutschen Mittelstandes verwendet und inzwischen auch in der deutschen Entwicklungshilfe eingesetzt.
Die aktuelle Förderrichtlinie nennt als Förderziel die Unterstützung benachteiligter Regionen durch die Förderung von gewerblichen Investitionen in strukturschwachen Gebieten der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GA-Fördergebiete). Dazu zählen die Standorte in den neuen Bundesländern sowie die regionalen Fördergebiete in den alten Ländern und Berlin.
Gefördert werden gewerbliche Investitionen, die einer langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen, wie z.B.
- Erwerb von Grundstücken und Gebäuden
- Bauinvestitionen
- Anschaffung von Maschinen, Fahrzeugen, Einrichtungen
- Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Erwerb immaterieller Wirtschaftsgüter
Außerdem können u.a. auch immaterielle Investitionen für Technologietransfer, Managementhilfen und –beratungen sowie Ausbildungsmaßnahmen mitfinanziert werden.
Antragsteller müssen die Kriterien der EU (KMU Definition) erfüllen.
Der Umfang der Förderung beträgt zwischen bis zu 50 % (alte Bundesländer) und bis zu 85 % (neue Bundesländer) der förderfähigen Kosten.
Die Darlehenslaufzeit beträgt zwischen 10 und 15 Jahren. Eine Verlängerung um höchstens 5 Jahre ist möglich. Die tilgungsfreie Zeit darf max. 5 Jahre betragen.
Die Konditionen sind den Konditionsbedingungen der Förderbank des Bundes oder der KfW –Mittelstandsbank zu entnehmen.
Der Darlehenshöchstbetrag ist auf 3 Mio. Euro beschränkt. Die Auszahlung erfolgt zu 100 %. |
Quelle: wikipedia |
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Bettina Paetsch, Landrätin des Landkreises Müritz, bereist z.Zt. den Landkreis Müritz um Unternehmen der Region zu besuchen und mit Inhabern oder Geschäftsführern ins Gespräch zu kommen. Sie löst damit ein gegebenes Versprechen ein, im Falle ihrer Wahl zur Landrätin engen Kontakt zu den Betrieben im Müritzkreis zu halten.
In den zurück liegenden drei Wochen hat sie bereits sieben Unternehmen in Malchow, Röbel, Hohen Wangelin, Möllenhagen und natürlich der Kreisstadt Waren besucht. Begleitet wird die Landrätin jeweils vom Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Müritz GmbH (wfm), Hans-Jörg Voigtländer oder seinem Vertreter.
Für die nächsten Wochen stehen weitere Besuche auf dem Programm. |
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Informationsveranstaltung von MV Professionals
Die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern wächst. Durch die anziehende Konjunktur ist auch der Bedarf an Fach- und Führungskräften gestiegen. Es gibt bereits Engpässe bei der Besetzung solcher Stellen, die das wirtschaftliche Wachstum zu behindern drohen.
Durch die Wirtschaftsfördergesellschaft Rostock Business wurde die Rekru-tierungskampagne „Rostock Professionals“ vor zwei Jahren in Zusammenarbeit mit der IHK Rostock, der Universität Rostock, der Landesinitiative „MV4You“ und der Agentur für Arbeit ins Leben gerufen. Durch eine bundesweite Medienkampagne wurde bzw. wird für attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten in Rostock geworben. Auf einer Arbeitsmesse wurde Firmen die Möglichkeit gegeben, mit Bewerbern in Kontakt zu treten.
Dieses Modell soll nun auf das gesamte Land ausgeweitet werden. Entsprechende Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium und den anderen beteiligten Einrichtungen hat es bereits gegeben.
Firmen mit Fachkräftebedarf wird die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes „Invest in Mecklenburg Vorpommern GmbH“ zu einem Informationsgespräch im IHK- Bereich Neubrandenburg einladen
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weitere Informationen unter: http:// |
weitere Informationen unter: http:// |
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Seit 01.04.2008 erhalten alle Arbeitgeber den Beschäftigungszuschuss für langzeitarbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige über 18 Jahre mit besonderen Vermittlungshemmnissen (JobPerspektive).
Bisher war diese Beschäftigungsförderung nur möglich, wenn sie von Trägern durchgeführt wurde. Auch handelt es sich nach einer Entscheidung der Europäischen Kommission nicht um eine Beihilfe. Damit steht diese Förderung, die im Oktober 2007 zunächst als Übergangsregelung eingeführt wurde, grundsätzlich allen Arbeitgebern und Unternehmen zur Verfügung. |
Quelle: Förderdatenbank |
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Nach der positiven Resonanz der IT-Tage 2007 werden am 18. und 19. Juni 2008 unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministers, Jürgen Seidel, die IT-Tage 2008 in der Stadthalle Rostock stattfinden.
Das Konzept der Veranstaltung als Leistungsschau der regionalen IT Anbieter wurde als maßgebliche Veranstaltung der IT-Branche des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgebaut. Veranstalter ist die IT-Initiative M-V als Branchenverband der regionalen IT-Industrie in Kooperation mit der Neuen Messe GmbH, Rostock.
Um der Veranstaltung noch mehr Gewicht zu verleihen, wird insbesondere der Konferenzteil erweitert und soll auch überregional ausstrahlen. So wird die Landeskonferenz E-Learning@MV im Rahmen der IT-Tage stattfinden. Einen weiteren thematischen Schwerpunkt bildet der Konferenzteil „telemedizin“. Hier wird gemeinsam mit BioCon Valley eine zweitägige Konferenz organisiert. Ein dritter Schwerpunkt im Vortragsprogramm soll wiederum ein Anwenderforum sein, das die IT-Unternehmen selbstständig gestalten werden, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.
Wirtschaftsminister Jürgen Seidel wird zur Eröffnung am 18. Juni ein Grußwort halten |
Quelle: Landes-Technologie-Anzeiger 1/2008 |
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Die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH organisiert gemeinsam mit der Agentur für Existenzgründung und IEU Semiare für Existenzgründer und einfache Buchführung im Existenzgründerzentrum Müritz,
Warendorfer Str. 20.
Das nächste Existenzgründerseminar findet
vom
statt. Beginn der Veranstaltung ist am 24.06.2008 um 09:00 Uhr.
Das nächste Buchführungsseminar findet
vom
statt. Beginn der Veranstaltungen ist am 27.06.2008 um 08:00 Uhr.
Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH unter Tel.: 03991 634-300 entgegen. |
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Am 14. Mai 2008, 14:00-17:00 Uhr, findet die offizielle Auftaktveranstaltung des Enterprise Europe Network in der IHK zu Rostock statt.
Die Europäische Kommission hat unter der Bezeichnung „Enterprise Europe Network“ ein neues europaweites Beratungs- und Unterstützungsnetzwerk mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken.
Dieses Netzwerk ist seit dem 1. Januar 2008 in allen Regionen der Europäischen Union tätig, aus denen erfolgreiche Projektanträge vorliegen. Mecklenburg-Vorpommern zählt zu diesen ausgewählten Regionen. Das Enterprise Europe Network M-V wird von der ATI Küste GmbH Gesellschaft für Technologie und Innovation, dem Steinbeis-Forschungszentrum Technologie-Management Nordost, dem Technologiezentrum Warnemünde e.V. und der IHK zu Rostock als Konsortialführer getragen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Vorstellung von Zielen und Schwerpunkten des neuen Netzwerkes. Darüber hinaus wird im Rahmen einer Podiums-Diskussion das Thema „Der Europäische Binnenmarkt, Erfahrungen und Erwartungen“ behandelt.
Weite Informationen und Anmeldung:
IHK Rostock,
Herr Dr. Deiss,
Tel.: 0381/338260 |
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Quelle: Europa – MV |
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Unter Leitung des stellv. Ministerpräsidenten und Ministers für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Jürgen Seidel, sind folgende Wirtschaftsdelegationsreisen geplant:
Vorgesehene Stationen:
Hampton Roads (Ballungsgebiet im Südosten Virginias)
Raleigh und Charlotte (North Carolina)
Termin: 01. – 10. Juni 2008
Termin: November 2008
Info/Kontakt/Anmeldung:
USA: Kati Löchter, Tel.: 0385/588-5240, Fax: 0385/588-5870
Indien: Petra Müller, Tel.: 0385/588-5242 |
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- 10. – 12. Mai Trödelmarkt am Agrarhistorischen Museum
Alt Schwerin
- 17. – 18. Mai 6. Mecklenburger Kaltbluttage, Agrarhistorisches
Museum Alt Schwerin
- 22. – 25. Mai MÜRITZ SAIL, Waren
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"Fertigung im Netzwerk"
Handwerk als Hersteller kundenindividueller Produkte
Neue Technologien halten Einzug in nahezu alle Branchen des Handwerks. Mit ihnen verändern sich Arbeitsabläufe, Design der Produkte, Kundenansprache, Geschäftsmodelle und Anforderungen an Mitarbeiter(innen). Neue Technologien fördern die Kooperationen zwischen Unternehmen. Kundenindividuelle Produkte nach Maß erweitern Märkte und Absatzchancen. Der Einsatz von "High-Tech" - kombiniert mit den handwerklichen Fertigkeiten, Kreativität und Gestaltungskompetenz - ist ein zukunftsweisender Ansatz, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern. Die Konferenz "Fertigung im Netzwerk - Handwerk als Hersteller kundenindividueller Produkte", die mit dieser Publikation dokumentiert wird, zeigt Perspektiven der internet-basierten kundenindividuellen Fertigung in Handwerksbetrieben auf. Hintergrund sind drei im BMBF-Forschungsschwerpunkt "Forschung für die Produktion von morgen" geförderte Entwicklungsvorhaben: GEWERK, CNC-Möbel und Maßschuh-Galerie. Diese Projekte beschäftigen sich mit dem Einsatz computergestützter Fertigungskonzepte, neuen Formen der Kommunikation und Vernetzung sowie mit neuen Betreiber- und Unternehmenskonzepten. Die Ergebnisse dieser Entwicklungen sind zukunftsweisend. Eine breite Nutzung solch innovativer Technologien und Organisationsformen eröffnet Chancen für Handwerksbetriebe, die sich kundennah und flexibel wieder als Produzenten und Dienstleister im Konsumgütermarkt etablieren wollen. Die Beispiele machen Mut und zeigen, dass es sich lohnt, den Einsatz neuer Technologien in Handwerksunternehmen zu fördern und zu forcieren.
76 Seiten, oekom verlag, München, 2003, Preis: 7,90 €
ISBN – 10: 3-936581-28-2,
ISBN-13: 978-3-936581-28-7 |
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