Müritzwirtschaft - aktuell 09/2008 |
01.09.2008, Waren (Müritz)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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obwohl die Aktivitäten der Bundesregierung zur Breitbandversorgung ländlicher Räume im ersten Halbjahr 2008 erfolgreich verliefen, sind 615 Gemeinden noch nicht an das Breitbandnetz angeschlossen bzw. 816.906 Haushalte in der Bundesrepublik Deutschland haben keinen Zugang zum Breitband ( so eine Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage im Bundestag). Von der nicht ausreichenden Breitbandversorgung ist auch der Landkreis Müritz betroffen, der jetzt unter Federführung der Wirtschaftsförderung Müritz GmbH hier zügig Abhilfe schaffen will…………
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- Landkreis will Breitbandversorgungslücken zügig schließen
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Regierung will Vergaberecht mittelstandsfreundlicher gestalten
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Mecklenburger Metallguss in der Liste der Weltmarktführer
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Land Fleesensee und Garten von Marihn werten regionale Gartenlandschaft auf
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Existenzgründer- und Buchführungsseminare im EGZ Müritz
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Räume für Existenzgründer
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TIPPS UND TERMINE VON DER MÜRITZ
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Bund soll im kommenden Jahr 288,4 Milliarden Euro ausgeben können
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Workshop TU und IHK Dresden im Leichtbau
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Beratungs- und Schulungsförderung mit neuen und verbesserten Konditionen
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Weniger Zeit für die Kneipe
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Innerhalb des Kreisgebietes des Landkreises Müritz bestehende Versorgungslücken in der Breitbandausstattung sollen schnellstmöglich geschlossen werden, um immer noch bestehende Unterversorgungen zu beenden. Als unterversorgt gelten in diesem Zusammenhang Bereiche, in denen ein Datenaustausch nur mit einer Geschwindigkeit von weniger als 1MB/Sek. erfolgen kann.
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass für den Ausbau der Breitbandversorgung in ländlichen Räumen seit kurzem EU-Strukturfondsfördermittel zur Verfügung stehen, hat die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH, die sich schon länger um die Breitbandthematik kümmert, alle Bürgermeister im Landkreis aufgefordert in ihren Städten und Gemeinden eine Bedarfserfassung durchzuführen. Die Erfassung soll sich auf alle Haushalte und ortansässigen Unternehmen erstrecken.
Unter Zugrundelegung des dann jeweils sichtbar gewordenen Umfanges der Ausbau- bzw. Erweiterungsnotwendigkeit soll dann am Markt erkundet werden, welcher Breitbandanbieter zu welchen Bedingungen bereit ist, eine Gemeinde bzw. einzelne Ortsteile mit Breitbandnutzungsmöglichkeiten zu versorgen. Der Leistungsanbieter hat dann anzugeben, auf welchem technischen Weg die Versorgung sicher gestellt werden soll und wie hoch eine evtl. Wirtschaftlichkeitslücke ist, die bei ihm durch die Realisierung der Maßnahme entstehen würde.
Die Summe der Wirtschaftlichkeitslücke ist zu 60 % aus EU-Mitteln förderbar. Der verbleibende Betrag muss durch die Gemeinde aufgebracht werden.
Begleitet werden das Verfahren der Markterkundung sowie die Auswahl eines geeigneten Leistungsanbieters durch den landesweit tätigen Zweckverband „Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern“. Dort ist ein Breitbandbeauftragter tätig, der die kommunale Ebene unterstützt. Die Leistungen des Zweckverbandes sind für die Kommunen kostenfrei.
Im Lande Mecklenburg-Vorpommern stehen im laufenden Jahr rd. 500.000 € Fördermittel zur Verfügung. Anträge können bereits gestellt werden. Für die Jahre 2009 und 2010 können jeweils 1,3 Mio. Euro in Anspruch genommen werden. Förderanträge sind bis jeweils 31.03. des betreffenden Jahres zu stellen. Die Vergabe der Mittel erfolgt durch das Landwirtschaftsministerium. |
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Die Bundesregierung will das Vergaberecht modernisieren und es dabei transparenter und mittelstandsfreundlicher gestalten. Dies betont sie in einem Gesetzentwurf (16/10117), durch den vor allem das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) geändert werden soll. Auf überflüssige Vorschriften will die Regierung verzichten, Verfahren will sie erleichtern. Zum einen soll die so genannte Mittelstandsklausel des GWB, die eine Vergabe nach Losen vorsieht, dadurch verstärkt werden, dass nur in Ausnahmefällen von einer Vergabe nach Losen abgewichen werden kann. Mittelständische Unternehmen beklagen, dass Auftragsvergaben wenig mittelstandsgerecht ausgestaltet werden. Die Bündelung von Nachfragemacht und die Zusammenfassung teilbarer Leistungen würden zunehmend zur Praxis. Aus Sicht der Regierung muss gerade bei der öffentlichen Auftragsvergabe im Interesse der mittelständisch strukturierten Wirtschaft darauf geachtet werden, dass die Nachteile des Mittelstandes bei der Vergabe großer Aufträge mit einem Volumen, das die Kapazitäten solcher Unternehmen überfordern könnte, ausgeglichen werden.
In der Neufassung heißt es zudem, dass Aufträge an fachkundige, leistungsfähige und zuverlässige Unternehmen vergeben werden. Für die Ausführung des Auftrags sollen zusätzliche Anforderungen an die Auftragnehmer gestellt werden können, die vor allem soziale, umweltbezogene oder innovative Aspekte betreffen. Voraussetzung sei, dass die im sachlichen Zusammenhang mit dem Gegenstand des Auftrags stehen und sich auch aus der Leistungsbeschreibung ergeben. Andere oder darüber hinausgehende Anforderungen dürften an die Auftragnehmer nur gestellt werden, wenn dies durch Bundes- oder Landesgesetz so vorgesehen ist. Die Regierung stellt klar, dass die öffentlichen Auftraggeber vom Unternehmen ein bestimmtes Verhalten während der Ausführung des Auftrags verlangen können, auch wenn das Unternehmen sich am Markt ansonsten anders verhält. Beispielsweise könnte verlangt werden, so die Regierung, dass der Auftragnehmer für den konkreten Auftrag Auszubildende oder Langzeitarbeitslose beschäftigt. |
Quelle: Pressestelle des Deutschen Bundestages |
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In einer ganzseitigen Anzeige der VDI-Nachrichten im Handelsblatt sind deutsche Weltmarktführer veröffentlicht. Dort ist auch unter Waren (Müritz) das Mecklenburger Metallguss Werk zu finden.
Mit der Anzeige wird dazu aufgerufen, weitere Weltmarktführer aus deutschen Landen zu benennen um die Deutschlandkarte, die im Internet eingesehen werden kann, zu vervollständigen. |
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Garten, Golfen & Genuss lautet das Leitmotiv der künftigen Zusammenarbeit
und des Kooperationsvertrags zum Wohle
Mecklenburg-Vorpommerns und seiner Gäste. Sich ergänzende Kräfte des
Land Fleesensee – Deutschlands größter Ferien- und Freizeitanlage – und
des Garten von Marihn sollen gebündelt und die regionale Gartenlandschaft
in Wert gesetzt werden. Die Vernetzung zielt auf den Austausch von
Ressourcen und Dienstleistungen, um zukunftsweisend für den Natur-,
Kultur- und Wirtschaftsraum an der Mecklenburgischen Seenplatte
Mehrwerte zu schaffen.
Das gärtnerische und landschaftsplanerische Know-How des Garten von Marihn –
innovativer Genussgarten und Korrespondenzstandort der Bundesgartenschau
Schwerin 09 – soll im Land Fleesensee den Außenanlagen des Schloss Blücher,
dem heutigen Radisson SAS Resort Schloss Fleesensee und Teilen des
Golfplatzes Schloss Course zugute kommen. Hier wird zur Zeit an einem
gartengestalterischen Relaunch für den Schlosspark gearbeitet.
Vereinbart ist auch der Austausch von Produkten. Die im Sinne der Slow Food-
Philosophie entwickelte regionaltypische Gartenkultur des Gutsensembles Marihn
wird den Gästen des Land Fleesensee künftig auch kulinarisch zugänglich
gemacht. Saisonal liefert der Garten von Marihn seine ökologisch verträglichen
Produkte wie Gemüse, Obst und Kräuter an die Küchen des ROBINSON Club
Fleesensee, Radisson SAS Resort Schloss Fleesensee und DORFHOTEL
Fleesensee. Neben dem Transfer von Naturprodukten sollen auch regionale
Lebensmittel entwickelt und zum Verkauf angeboten werden.
Bei der geplanten ROBINSON Kochschule wollen u. a. Küchenchefs, Köche,
Akteure von Slow-Food-Deutschland sowie der Deutschen Akademie für
Kulinaristik regen Austausch mit den Gästen des Land Fleesensee pflegen und
ihnen praxisgerecht die Philosophie der Genussschulung näher bringen. Um den
Erfahrungsaustausch anzuregen, werden auch die Köche im Land Fleesensee in
das Kursangebot der Marihner Genussschule eingebunden. Nutznießer sind die
Gäste – Besucher und Touristen, die an der Mecklenburgischen Seenplatte
Erholung und Anregungen für eine lebenswerte Alltagsgestaltung suchen.
Darüber hinaus macht das Land Fleesensee seinen Gästen ab sofort besondere
Eventangebote in Form exklusiver Sonderarrangements im Garten von Marihn: für
größere Gruppen kulturelle Garteninszenierungen, Lesungen und Parkfeste –
ferner regelmäßige Garten-Genussführungen für kleinere Gruppen bis 12
Personen. Wöchentlich können Natur und Kultur interessierte Urlauber des Land
Fleesensee den größten David-Austin-Rosengarten in Deutschland erleben und
den Marihner Erlebnisparcours mit allen Sinnen ertasten, riechen und schmecken.
(Anmeldung für Gäste Land Fleesensee und Besucher unter: Fon 039932/ 800100) |
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Die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH organisiert gemeinsam mit der Agentur für Existenzgründung und IEU Seminare für Existenzgründer und einfache Buchführung im Existenzgründerzentrum Müritz,
Warendorfer Str. 20.
Das nächste Existenzgründerseminar findet
statt.
Das nächste Buchführungsseminar findet
statt.
Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH unter Tel.: 03991 634-300 entgegen. |
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Das Existenzgründerzentrum Müritz (EGZ) bietet z.Zt. einzelne Räume in Größen von 14 und 23 zur Vermietung an. Die Räume sind teilweise möbliert. Über die hauseigene Telefonanlage können Telefon, Fax und Internet (Flatrate) sofort genutzt werden.
Der Nettomietpreis beträgt 6,00 €/qm (VHB). Die Nebenkosten sind mit 2,80 €/qm zu veranschlagen.
Weitere Informationen erteilt Herr Reinhold Tertel bei der Wirtschafts-förderung Müritz GmbH (Tel.: 03991/634-313). |
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Von Wanderungen zum abendlichen Kranichflug im Nationalpark über die Ferienfahrradschule für im Land Fleesensee bis hin zu zahlreichen kulturell hochwertigen und interessanten Veranstaltungen bietet der Landkreis Müritz Gästen und Einwohnern abwechslungsreiche und vielfältige Möglichkeiten der Entspannung, Unterhaltung und Information.
Hier ein Ausschnitt aus der Angebotsvielfalt:
Führung/Exkursion
Wanderung zum abendlichen Kranicheinflug
Datum 01.09.2008 (Montag) bis 10.09.2008 (Mittwoch)
Uhrzeit 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Treffpunkt Nationalpark-Informationen
17192 Federow und Schwarzenhof
Nationalpark-Informationen
Sport
Ferien-Fahrradschule für Erwachsene
Datum 01.09.2008 (Montag) bis 07.09.2008 (Sonntag)
Uhrzeit 09:00 Uhr
Vorherige telefonische Anmeldung unter 0700 3533736733 Treffpunkt:
17213 Göhren-Lebbin/ Land Fleesensee
Literatur
Johann Wolfgang v. Goethe „Egmont - Ein Trauerspiel“
Datum 01.09.2008 (Montag)
Uhrzeit 16:30 Uhr
Treffpunkt Hörspielkirche
17192 Federow
Pop/Jazz
Zariza Gitara
-Russland-Kasachstan-Ukraine-Deutschland-
Zigeunermusik aus Russland
Datum 06.09.2008 (Samstag)
Uhrzeit 20:00 Uhr
Treffpunkt Büdnerei Lehsten
17219 Lehsten
Markt/Fest
BYE BYE SOMMER - die Open Air Closing Überraschungsparty 08
Datum 06.09.2008 (Samstag)
Uhrzeit 19:00 Uhr bis 04:00 Uhr
Treffpunkt OpenAir-Festplatz
17192 Warenshof
Markt/Fest
Erntefest
Datum 13.09.2008 (Samstag)
Uhrzeit 14:00 Uhr
Treffpunkt Marktplatz 17213 Göhren-Lebbin/ Land Fleesensee
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Wandern/Radfahren
2. Müritz Wander Ma(h)l
Datum 21.09.2008 (Sonntag)
Uhrzeit 09:30 Uhr
Treffpunkt Hafen Fahrgastschifffahrt
17192 Waren (u. a. Startplätze)
Hafen Fahrgastschifffahrt
Die vollständige Übersicht ist im Veranstaltungskalender „TIPPS UND TERMINE VON DER MÜRITZ „ unter dem Button „Veranstaltungen“ auf der Internetseite www.mueritz.de zu finden. Hier besteht auch die Möglichkeit für die Benutzer nach unterschiedlichen Kriterien das eigene Tages- oder Wochenprogramm zusammenzustellen. |
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Der Bund soll im kommenden Jahr 288,4 Milliarden Euro ausgeben können. Das sind 5,2 Milliarden Euro oder 1,8 Prozent mehr als in diesem Jahr. Die Neuverschuldung soll von 11,9 Milliarden Euro in diesem Jahr auf 10,5 Milliarden Euro im Jahr 2008 sinken. Diesen Kabinettsbeschluss zum Haushaltsentwurf 2009 erläuterte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) den Mitgliedern des Haushaltsauschusses in einer Sondersitzung. "Die Mehrausgaben von 5,2 Milliarden Euro im kommenden Jahr sind für wichtige politische Zukunftsfelder reserviert", betonte der Minister. Dazu zählte er unter anderem Ausgaben für Kinderbetreuung, für Forschung und Entwicklung, für die Entwicklungshilfe und für Infrastrukturmaßnahmen. So soll im kommenden Jahr eine Milliarde Euro mehr für die Verkehrsinfrastruktur bereitgestellt werden, die ausschließlich durch eine Erhöhung der Lkw-Maut finanziert werde. Auch will die Regierung 600 Millionen Euro mehr für den Klimaschutz bereitstellen, die aus den Einnahmen des Emissionshandels finanziert werden sollen. Steinbrück wies aber auch auf Risiken im Haushalt hin, die bisher noch nicht vollständig abzusehen seien. Dazu zählte er die weitere Konjunkturentwicklung und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Pendlerpauschale. Steinbrück bekräftigte erneut das Ziel, im Jahr 2011 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Nach Auffassung des Ministers hat die Regierung mit diesem Haushalt eine Vorbildrolle in der Europäischen Union. "Der Etat ist ein positiver Ausweis der Handlungsfähigkeit und Verlässigkeit der Großen Koalition", betonte er.
Der Bundestag wird in der Woche vom 15. bis 19. September erstmalig über den Etatentwurf der Regierung beraten. Die Verabschiedung des Haushalts 2009 ist für die Woche vom. 24. bis 28 November 2009 vorgesehen. |
Quelle: Pressestelle des Deutschen Bundestages |
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Die TU Dresden führt z.Zt. in Zusammenarbeit mit zahlreichen Unternehmen und Wirtschaftsförderern der Neuen Länder ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung namens ForMaT durch. Es soll Brücken zwischen Ideen der Forschung und der Wirtschaft schlagen. Beteiligte Unternehmen können sich so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und so der regionalen Wirtschaft zusätzliche stärke verleihen.
Inhaltlich befasst sich das Projekt mit Innovationen, die den Leichtbau betreffen. Faserverstärkte Verbundkunststoffe sind in Zeiten steigender Rohstoffpreise eine ernst zu nehmende Alternative für viele Bereiche.
Die aus Befragungen und Interviews gewonnenen Informationen aus den Unternehmen sollen jetzt in einem Workshop am 18.09.2008 in Dresden vorgestellt und gemeinsam mit interessierten Unternehmen diskutiert werden, sowie zu Kooperationen anregen.
Gern veröffentlicht die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH dazu nachfolgende Einladung:
Workshop zum Projekt „ForMaT für den Leichtbau“
Forscher der Fakultät für Maschinenwesen an der Technischen Universität Dresden bringen ihre
Ideen und Konzepte zur Verbesserung des Leichtbaus aktiv in die Wirtschaft ein. Ein Workshop zum
Thema lässt auch Sie an den neuesten Erkenntnissen teilhaben.
Der Weg von der Idee zum Produkt ist lang. Neue Technologien scheitern oft daran, dass mögliche
Anwender sie nicht kennen oder Forscher „am Markt vorbei“ entwickeln. Das Bundesministerium
für Bildung und Forschung rief daher eine Vielzahl von Projekten ins Leben, um
Forschungsergebnisse marktgerecht umzusetzen. Eines davon ist ForMaT, „Forschung für den
Markt im Team“. Die TU Dresden beteiligt sich daran u.a. mit Forschungsideen zum Leichtbau:
Im Mittelpunkt dieses Projektes stehen Faserverbundbauteile aus gepressten Textilien, die durch
Glasfasern hochbelastbar sind (Hybridgarn-Textil-Thermoplaste). Während bisherige
Prozesslösungen mehrere Aufwärmschritte vorsehen und kaum automatisiert sind, bietet der vom
Projektteam entwickelte Prozess zahlreiche Verbesserungen. Mehrere Einzelideen greifen ineinander
und ermöglichen eine energieschonende und kosteneffiziente Herstellung verschiedenster Bauteile.
Sowohl Material als auch Prozess bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für unterschiedliche
Branchen: Automobilzulieferer und Ausstatter für Luft- und Raumfahrt könnten neue Ansätze für
Bauteile realisieren, deren Herstellung bisher zu teuer oder nicht umsetzbar war, Anlagen- und
Maschinenbauer könnten Einblicke in neue Handlingsysteme, Presstechnologien, Schneidverfahren
und Werkzeugkonzepte erhalten und Produzenten technischer Textilien könnten zahlreiche neue
Anwendungsmöglichkeiten kennenlernen. Die ersten gewonnen Erkenntnisse aus Interviews mit
Unternehmensvertretern und Online-Befragungen zu den einzelnen Verwertungsideen liegen jetzt
vor. Deshalb möchten wir Sie in Kooperation mit der IHK Dresden zu einem gemeinsamen Treffen
einladen. Neben Hintergrundinformationen zu den einzelnen Ideen und der Prozesskette werden
erste Ergebnisse der Interviews und Befragungen präsentiert und diskutiert. Ferner erhalten Sie die
Möglichkeit, sich mit Experten und Unternehmensvertretern auszutauschen und so gemeinsam mit
den Forschern das Projekt mitzugestalten.
Workshop des ForMaT-Projekts für Faserverbundwerkstoffe:
18. September 2008, 16.00 – 19.00 Uhr
IHK-Bildungszentrum Dresden gGmbH, Mügelner Str. 40, 01237 Dresden
Unter der folgenden Adresse können Sie sich gerne im Voraus über das Projekt informieren:
http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_maschinenwesen/prozed/forschung
Kontakt:
Dipl.-Kfm. Thomas Niemand
Tel.: +49 +351 463 33928
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Seit den 80er Jahren unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit zwei Förderprogrammen die mittelständische Wirtschaft bei der Unternehmensführung und beim Unternehmensstart. Gefördert werden Beratungen, Workshops und Seminare für kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Existenzgründer. Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Die Fördermaßnahmen werden seit jeher rege nachgefragt. Allein 2007 wurden über 10.000 Unternehmensberatungen und fast 4.000 Informations- und Schulungsveranstaltungen mit insgesamt 14,6 Mio. Euro bezuschusst. Seit 2005 erfolgt zudem eine Mitfinanzierung über den Europäischen Sozialfonds (ESF).
Neu an der Beratungsförderung ab 01.07.2008 ist, dass sie sich künftig ausschließlich an Unternehmen und freiberuflich Tätige wendet, die mindestens seit einem Jahr am Markt bestehen und die Kriterien der Europäischen Union (EU) für kleine und mittlere Unternehmen erfüllen. Unternehmen und Freiberufler können einen Zuschuss für Beratungen zu allen wirtschaftlichen, technischen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung erhalten (sog. allgemeine Beratungen). Darüber hinaus werden Zuschüsse für eine Reihe spezieller Beratungen wie Technologie-/Innovations-, Außenwirtschafts-, Kooperations- und Qualitätsmanagementberatungen vergeben sowie für Beratungen zur Mitarbeiterbeteiligung und im Vorfeld eines Rating (sog. spezielle Beratungen).
Neben den bisher schon geförderten Beratungen zum Umweltschutz sind weitere Beratungsthemen hinzugekommen. Beratungen zum Arbeitsschutz, speziell für Unternehmerinnen, für Migranten zur Unternehmensführung sowie zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurden in das Förderprogramm neu aufgenommen.
Der Zuschuss zu den Kosten einer Beratung beträgt maximal 1.500 Euro. Innerhalb der dreieinhalbjährigen Geltungsdauer der Richtlinien können mehrere Beratungen gefördert werden. Für allgemeine und spezielle Beratungen jeweils bis zu einer Gesamtzuschusshöhe von 3.000 Euro. Antragsteller können somit für allgemeine und spezielle Beratungen Zuschüsse von zusammen bis zu 6.000 Euro erhalten.
Beratungen zum Umwelt- und Arbeitsschutz, für Unternehmerinnen und Migranten sowie zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden sogar in unbegrenzter Anzahl gefördert.
Den Förderantrag muss der Beratene innerhalb von drei Monaten nach Abschluss der Beratung stellen.
Darüber hinaus gibt es weiterhin Förderungen für Seminare, die Informationen zur Gründung bzw. zur Leistungssteigerung vermitteln. Neu eingeführt wurden Workshops zur Erarbeitung oder Fortschreibung eines Businessplans sowie Inhouse-Seminare. Damit soll Existenzgründern ein neues Fördermodul zur Verfügung gestellt und Unternehmen eine Möglichkeit zur Weiterbildung ihrer Mitarbeiter angeboten werden. Zielgruppe der Fördermaßnahme sind neben Existenzgründern, Unternehmern und Führungskräften deshalb nunmehr auch Fachkräfte.
Sofern eine entsprechende Kostendeckungslücke nachgewiesen wird, können Veranstalter für Seminare maximal einen Zuschuss von 1.200 Euro zu den Veranstaltungskosten erhalten. Bei Workshops beträgt der Zuschuss bis zu 300 Euro pro Teilnehmer.
Zuschussanträge sind innerhalb eines Monats nach Abschluss der Veranstaltung zu stellen.
Die Antragsunterlagen sind für beide Fördermaßnahmen bei einer der in den Richtlinien aufgeführten Leitstelle einzureichen. Leitstellen sind Einrichtungen der Spitzenorganisationen und Spitzenverbände der Wirtschaft, die über die Fördervoraussetzungen informieren, Anträge vorprüfen und diese sodann an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zur Entscheidung weiterleiten.
Weitere Informationen zu den Förderprogrammen und den Richtlinien können auf der BAFA-Homepage unter www.bafa.de im Bereich Wirtschaftsförderung unter dem Stichwort "Förderung von Unternehmensberatung" oder "Förderung von Informations- und Schulungsveranstaltungen" sowie über das Servicetelefon 06196-908-570 abgerufen werden.
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 412
Tel.: +49 (0) 6196 908 570, Fax: +49 (0) 6196 908 800
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Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle |
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Leicht abgenommen hat in den letzten sechs Monaten nach einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert die Verweildauer der Gäste in Kneipen und Restaurants. Nahezu zwei Drittel der Gäste in A-la-carte-Restaurants bleiben maximal zwei Stunden. Etwa ein Drittel der Stammgäste in klassischen Kneipen bleiben bis zu vier Stunden in ihrem Stammlokal. Auswirkungen hat die Verweildauer auch beim Durchschnittsbon. In Cafes werden gerade einmal 6,50 €/Gast berechnet. In Bistros sind dies schon knapp über 10,00 Euro und in teuren Restaurants und Clubs/Lounges liegt der Durchschnittsbon bei 14,50 € bzw. 13,90 €.
Insofern trifft die Konsumzurückhaltung nun auch die Gastronomie |
Quelle: creditreform 8/2008 |
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