Müritzwirtschaft - aktuell 10/2008
08.10.2008, Waren (Müritz)
Sehr geehrte Damen und Herren,
die touristische Infrastruktur im Landkreis Müritz wird zur Saison 2009 um ein weiteres Highlight reicher. Im Juli 2009 wird in Göhren-Lebbin das zweite deutsche Iberotel eröffnet, wie jetzt beim Richtfest der neuen Hotelanlage von Michael Franke, Geschäftsführer Iberotel, bekannt gegeben wurde. Damit etabliert sich nach dem immer noch ersten und einzigen Robinson Club in Deutschland eine weitere weltweit bekannte Hotelkette mit ihrem zweiten Standort in Deutschland in der Müritzregion……….

- Iberotel feiert Richtfest

Das Vier-Sterne-Superior-Hotel eröffnet im Juli 2009. Iberotel setzt auf die direkte Seelage und Wellness. Es entstehen 156 Zimmer und Suiten mit einem hochwertigen Gourmetkonzept ..........

- 10 Jahre müritzonline – 10 Jahre Destinationsmarketing

Sein 10 jähriges Bestehen beging am 29.09.2008 müritzonline – digitales Marketing. Ein kleines, mittelständisches Unternehmen, das 1998 von Roger Heinzel gegründet wurde und sich u.a. mit der digitalen Vermarktung der Müritzregion befasst. Aus Anlass des Geburtstages wurde auch die neue Version des Internetportals „müritzonline – Region interaktiv“ präsentiert, die zahlreiche Ferienunterkünfte an Müritz und Mecklenburgischer Seenplatte sowie komplette Reisepakete Interessenten zur online - Buchung anbietet und auf die vielfältigen Veranstaltungen in der Region in einem Veranstaltungskalender hinweist……..

-Räucherlachs aus Waren (Müritz) – Friedrichs Mecklenburg GmbH & Co KG

1908 hatte die kleine mecklenburgische Aalräucherei ihren Sitz nach Hamburg – Altona verlegt, wo sie in kürzester Zeit zur größten europäischen Lachs- und Aalräucherei heranwuchs. Als der Hamburger Standort in einem Wohngebiet kaum noch Möglichkeiten zur notwendigen Erweiterung und Modernisierung bot, wurde 2004 die Produktion nach Waren (Müritz) verlegt. Der Firmensitz und die Verwaltung verblieben in der Hansestadt. Die 170 köpfige Warener Mannschaft produziert edlen Räucherlachs für den Einzelhandel……..

-Kein ermäßigter Steuersatz für die Hotellerie

Eine Initiative des Landes Baden-Württemberg, einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie einzuführen, läuft offenbar ins Leere. Die Bundesregierung sieht keinen Bedarf, einen reduzierten Mehrwertsteuersatz in das Jahressteuergesetz 2009 oder ein anderes Gesetz für die Hotellerie aufzunehmen, nachdem der Bundesrat eine Empfehlung seines Wirtschaftsausschusses abgelehnt hatte……..

- Investitionsförderung in Ostdeutschland bis 2013

Unternehmerische Investitionen in den neuen Bundesländern sollen nach dem Willen der Bundesregierung bis Ende des Jahres 2013 fortgesetzt werden. Dazu hat sie den Entwurf eines Investitionszulagengesetzes 2010 vorgelegt, durch den das Ende 2009 auslaufende Investitionszulagengesetz 2007 abgelöst werden soll. Gefördert werden sollen Investitionen in Betrieben des verarbeitenden Gewerbes, der produktionsnahen Dienstleistungen und des Beherbergungsgewerbes…………..

Existenzgründer- und Buchführungsseminare

Gemeinsam mit dem Institut für Existenzgründung und IEU führt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH auch im Oktober 2008 wieder Existenzgründer- und Buchführungsseminare durch………

-TIPPS UND TERMINE von der Müritz

Müritzwirtschaft – aktuell hat wieder eine kleine Auswahl des vielfältigen Veranstaltungsangebotes der Müritzregion zusammengestellt. Die vollständige Übersicht ist unter www.mueritz.de zu finden……..
Am 1. Juli 2009 wird das Iberotel Fleesensee seine Pforten öffnen. Jetzt hat die Hotelmarke von TUI Hotels & Resorts gemeinsam mit dem Berliner Hotelentwickler GBI und der Gemeinde Göhren-Lebbin das Richtfest des neuen Vier-Sterne-Superior-Hotel gefeiert. Das 156-Zimmer-Hotel wird Teil des Resorts Land Fleesensee, das im Jahr 2000 im mecklenburgischen Göhren-Lebbin als größtes Tourismusprojekt Deutschlands eröffnet hatte.

Hotelkonzept für Paare und Alleinreisende
Das neue Iberotel soll vor allem Paare und Alleinreisende sowie anspruchsvolle Wellnessurlauber ansprechen und ist nach dem im Mai eröffneten Iberotel Boltenhagen das zweite Haus der Kette in Deutschland. „Das Iberotel Fleesensee wird wichtige Gästesegmente an die Mecklenburgische Seenplatte holen und am Urlaubsziel Fleesensee neue Akzente setzen“, ist Iberotel-Geschäftsführer Michael Franke überzeugt. Das Areal umfasst insgesamt rund 15.000 Quadratmeter – mit eigenem Uferabschnitt für die Hotelgäste. Highlight sind die Suiten mit direktem Seeblick und großen Dachterrassen für besonders komfortbewusste Gäste. Das Interior Design stammt vom Bielefelder Büro Jonasplan.

Gesamtkonzept harmoniert mit Landschaft und Region
156 Zimmer, darunter zwölf Suiten, sämtlich mit Balkon oder Panoramaterrasse, sieben Konferenzräume mit Foyer, einen großzügigen Wellnessbereich, ein à-la-Carte-Restaurant sowie die Mecklenburgische Stube mit ausgewählten regionalen Spezialitäten und eine Bar umfasst das Hotel. Auf halber Strecke zwischen Hamburg und Berlin gelegen, bietet die neue Adresse am Fleesensee dem Großstädter Erholung und Entspannung pur: Das großzügige Spa mit Beauty-, Treatment-, Sauna- und Fitnessbereich mit Pool sowie großer Außenterrasse erwartet die Gäste. Drei verschiedene Saunen zum Teil mit Seeblick ermöglichen stressfreies Schwitzen. „Ob Architektur, Design oder das kulinarische Angebot – sämtliche Komponenten zeugen nicht nur von Komfort, vielmehr schaffen sie einen Ort, der mit der Landschaft und der Region harmoniert“, so GBI-Geschäftsführer Reiner Nittka.

Standort Fleesensee
Die Mecklenburgische Seenplatte, Europas größtes geschlossenes Seengebiet, ist hervorragend von Berlin oder Hamburg aus zu erreichen. Das gesamte Bundesland boomt: Die Hotellerie in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete laut Statistischem Landesamt bei den Übernachtungen im ersten Halbjahr 2008 eine Steigerung von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Gastgewerbe erwartet für 2008 einen neuen Gästerekord.
weitere Informationen unter: http://www.tui-deutschland.de
Der Anlass ist eigentlich nicht außergewöhnlich, ein kleines Unternehmen feiert sein 10jähriges Jubiläum. Doch der Anlass bietet Interessantes. Das Unternehmen müritzonline – digitales Marketing aus Waren (Müritz) stellt eine neue Version seines Internetportals „müritzonline – Region interaktiv“ unter der Internetadresse www.mueritz.de ins Netz und zeigt damit, dass dieses Jubiläum nicht nur der Zeitpunkt für einen Blick zurück ist, sondern vor allem einen Blick nach vorn bietet.

Roger Heinzel, der das Unternehmen 1998 gegründet hat, schließt jetzt mit seinen Mitarbeitern mehr als 6 Monate Entwicklungsarbeit ab, um nun die 3. Generation des Onlineportals www.mueritz.de im Internet frei zuschalten.

Mehr als 550 Ferienunterkünfte an Müritz & Mecklenburgischer Seenplatte können online reserviert, komplette Reisepakete von Hotels, Pensionen und Veranstaltern online gebucht werden. Etwa 150 Unternehmen der Region präsentieren in Kurzporträts oder über digitale Anzeigen ihre Angebote und sorgen so dafür, dass das Onlineportal interessante Informationen zur Urlaubsdestination, aber auch zur Wirtschaftsregion und zu Land und Leuten bereitstellt.

Dabei ist „müritzonline – Region interaktiv“ mehr als nur ein Linkverzeichnis, es ist vor allem Ausdruck kooperativen Arbeitens vieler Unternehmen der Region, die sich unter www.mueritz.de präsentieren.

Das Unternehmen investierte in den letzten Jahren vor allem in den Ausbau der technischen Infrastruktur, um umfassende Internetdienstleistungen für seine Kunden erbringen zu können. Dazu gehört eine eigene Rechenzentrums-Serverinfrastruktur und die Investition in Nutzungs-Lizenzen für Suchtechnologien des Marktführers Google durch Einsatz einer eigenen Google-Search-Appliance für die Recherche in den bereitgestellten Online-Informationen.

Seit 2006 entwickelt das Unternehmen kontinuierlich seine Corporate Identity im Sinne kooperativer Vernetzung mit vielen Partnern und findet so immer umfassender zu seiner Identität als kompetentes Full-Service-Unternehmen für alle Fragen rund ums Internet. So wird auch der unternehmenseigenen Technologieentwicklung immer wieder entsprechendes Augenmerk gewidmet, ein eigenes Online-Redaktions- und Kommunikationssystem unter dem Namen ICoMSys: entwickelt, um mit großer Unabhängigkeit und Beratungskompetenz als Dienstleistungsunternehmen operieren zu können und in das nun Schritt für Schritt immer mehr Kunden einbezogen werden.

Mehr als 600.000 Zugriffe verzeichnet müritzonline jährlich auf seine Informationsangebote. Dabei spielt vor allem das Destinationsmarketing der Urlaubsregion eine zentrale Rolle. Das Regionalportal wird ergänzt durch verschiedene Themenportale zum Wassertourismus und Radtourismus an Müritz, Mecklenburgischer Seenplatte und entlang der Havel.

Möglich wurde der Erfolg des Unternehmens vor allem durch eine ergebnisorientierte, vernetzte Zusammenarbeit mit vielen Partnern in der Region. Die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH begleitet das Unternehmen, um immer wieder neue Partner für interessante Ideen zu gewinnen oder im Dschungel von Fördermöglichkeiten erfolgversprechende Ansätze zu finden. Seit 2 Jahren entwickelt sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Grafik-Spezialisten von NORD DESIGN Waren, die das Corporate Design des Unternehmens mit ihren grafischen Gestaltungsentwürfen zu den digitalen Produkten des Unternehmens weiter ausprägten, die IMS GmbH aus Potsdam ist in die Weiterentwicklung der Softwaresysteme von müritzonline eingebunden. Mit der Müritz-Akademie des ÜAZ Waren wurde in den vergangenen Jahren die „müritzcard“ als Servicecard der Mecklenburgischen Seenplatte etabliert, mit Hotels & Pensionen der Region wurde das „Reisekontor Seenplatte“ als erfolgreiche Online-Buchungsplattform für den Komplett-Urlaub profiliert. Als „Vernetzte Kompetenz“ beschreibt Heinzel das Credo der Kooperation der Spezialisten aller dieser Unternehmen für die weitere Zukunft. So ist es auch normal, dass die Onlineschaltung der nunmehr 3.Generation des Onlineportals www.mueritz.de am 29.September 2008 gemeinsam begangen und der bisherige Erfolg von müritzonline gern mit vielen Partnern geteilt wird.
weitere Informationen unter: http://www.mueritz.de
Die Hamburger Traditionsfirma Gottfried Friedrichs produziert an der Müritz edlen Räucherlachs für den Einzelhandel.

Seine Gäste empfängt Norbert Krümpelmann, Geschäftsführer des Feinfisch-Herstellers Gottfried Friedrichs, gerne schon einmal mit Kostproben aus der eigenen Produktion. Wildlachs aus Alaska oder Kamtschatka – schonend und lange geräuchert, um den Kunden das optimale Genusserlebnis zu garantieren. Schließlich bürgt die Hamburger Lachsräucherei seit 100 Jahren für Qualität im gehobenen Preissegment.

Im Mai 1908 hatte Gottfried Friedrichs die kleine mecklenburgische Aalräucherei seines Vaters in den Hamburger Stadtteil Altona verlegt, dessen Bruder Martin baute das Unternehmen binnen kürzester Zeit zur größten europäischen Lachs- und Aalräucherei aus. Heute steht zwar kein Firmenerbe mehr an der Unternehmensspitze, dennoch befindet sich Gottfried Friedrichs in dritter Generation immer noch in Familienbesitz.

Doch manchmal kann allzuviel Tradition auch hinderlich sein – wie im Falle des altehrwürdigen Firmensitzes in Altona. Inmitten eines Wohngebiets gelegen bot das Werk kaum noch Möglichkeiten zur notwendigen Erweiterung und Modernisierung. Die eingeschränkten Kapazitäten hatten so fast zwangsläufig vor vier Jahren das Aus für die Produktion in Hamburg zur Folge. Während der Firmensitz und die Verwaltung in der Hansestadt verblieben, beliefert Gottfried Friedrichs seit 2004 vom mecklenburgischen Waren aus Kaufhäuser, Feinkostgeschäfte und Supermärkte mit Räucherlachs und Wildlachs-Kaviar.

Die Hamburger übernahmen dazu die Senne-Gruppe, einen in Waren ansässigen Hersteller von Fischprodukten und deren Belegschaft. Rund 3,5 Millionen Euro investierten die Norddeutschen in die Verlagerung der Produktion von der Elbe an die Müritz.

»Bei der Finanzierung der Übernahme und dem Bau der neuen Produktionsstätte standen uns die NORD/LB und die Müritz-Sparkasse als zuverlässige Partner zu Seite«, lobt Geschäftsführer Norbert Krümpelmann die Unterstützung der beiden Kreditinstitute, die die Investition im Verbund begleiteten.

Aber nicht nur die fehlenden Kapazitäten in Hamburg-Altona forcierten den Umzug in den Luftkurort im Süden Mecklenburgs.

Norbert Krümpelmann verhehlt nicht, dass neben der motivierten Belegschaft – rund 170 Mitarbeiter sind in Waren in Lohn und Brot – vor allem die Kostenvorteile für eine Produktion in Mecklenburg sprachen.

»Der Markt für Räucherlachs befindet sich seit Jahren unter starkem Druck«, beschreibt Krümpelmann die schwierige Marktlage. Das einstige Luxusprodukt hat längst Einzug in die Billigdiscounter gehalten, und mit dem Massengeschäft drängen vor allem polnische Lieferanten auf den deutschen Markt. Ein Trend, von dem sich auch die Anbieter im Premium-Segment nicht abkoppeln können.

Kurz und scharf geräucherter Billiglachs kommt bei »Gottfried Friedrichs« aber deshalb trotzdem nicht in die Verpackung. Krümpelmann spürt ein wieder wachsendes Qualitätsbewusstsein beim Verbraucher: »Die Geiz-ist-geil-Mentalität ist vorbei, der Premium-Markt wächst wieder«, zeigt er sich optimistisch.

Diese Entwicklung will der gebürtige Westfale durch neue innovative Lachs-Produkte weiter fördern. So setzt sich das Unternehmen für den Erhalt der natürlichen Lachsbestände in Kamtschatka ein. Dort muss eines der größten Reservoirs für pazifischen Wildlachs vor illegaler Plünderung bewahrt werden. Ein Anliegen, bei dem Gottfried Friedrichs den World Wildlife Found (WWF) aktiv unterstützt.

»Wir setzen bewusst auf eine nachhaltige Fischerei«, bekennt sich Krümpelmann zu der Umweltinitiative. Wie für ihren Kodiak-Wildlachs aus Alaska wollen die Mecklenburger auch für den Lachs aus Kamtschatka eine MSC-Zertifizierung erreichen. Das Qualitätssiegel garantiert dem Verbraucher, dass die Produkte aus einer nachhaltigen Fischwirtschaft ohne Überfischung der Bestände stammen.
Bereits jetzt erwirtschaften die Warener mit MSC-zertifizierten Produkten 40 Prozent ihres Umsatzes. »Wir wissen aus Umfragen, dass die Verbraucher unseren Einsatz zum Schutz der Fischbestände honorieren«, sieht sich Krümpelmann in seiner Strategie bestätigt und ist guter Hoffnung, mit Qualität den harten Wettbewerb gegen die Billiganbieter auch in Zukunft bestehen zu können.
Quelle: W & M Verlagsgesellschaft mbH; Wirtschaft & Markt Extra
Die Bundesregierung sieht keinen Bedarf, einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie in das Jahressteuergesetz 2009 oder ein anderes Gesetz aufzunehmen. Dies machte sie im Tourismusausschuss deutlich, nachdem der Bundesrat eine mit knapper Mehrheit gefasste Empfehlung seines Wirtschaftsausschusses für einen reduzierten Steuersatz abgelehnt hatte. Die Initiative zur Einführung eines reduzierten Mehrwertsteuersatzes für die Hotellerie war vom Land Baden-Württemberg ausgegangen.

Die FDP-Fraktion gab im Tourismusausschuss zu bedenken, dass mit Ausnahme Dänemarks alle Nachbarstaaten Deutschlands Hotellerie-Umsätze niedriger besteuern. Bei "offenen Grenzen und gleicher Währung" sei dies eine Wettbewerbsverzerrung. Aus Sicht der CDU/CSU-Fraktion gibt es diese Wettbewerbsverzerrung nicht nur im Vergleich zur Hotellerie bei den Nachbarn, sondern auch innerhalb Deutschlands, wo der "Wirrwarr" zwischen ermäßigtem und vollem Mehrwertsteuersatz zu Ungerechtigkeiten führe. Allerdings sei die Gastronomie in Deutschland trotz des vollen Mehrwertsteuersatzes preisgünstiger als in den Nachbarstaaten, in denen ein reduzierter Satz angewendet werde. Zur Wettbewerbsverzerrung trage nicht nur der Mehrwertsteuersatz bei, sondern auch die unterschiedlichen Energiepreise zählten dazu. Die Linke plädierte dafür, bürgernahe Dienstleistungen generell mit dem halben Mehrwertsteuersatz besteuern.

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Hinsken (CSU), will sich mit den Obleuten des Tourismusausschusses treffen, um über das geplante Leitbild für den Deutschlandtourismus zu sprechen. Diese Leitlinien sollen den Tourismus als bedeutenden Wachstumsmarkt würdigen, der erstklassige Rahmenbedingungen brauche, um Chancen zu nutzen und Herausforderungen zu meistern. Diese Herausforderung seien, die Bedeutung des Tourismus als Wirtschafts- und Imagefaktor zu steigern, die politischen Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft zu verbessern, Qualität als Schlüsselfaktor zu benennen und den nachhaltigen Tourismus, den demografischen Wandel, die Bereiche Bildung und Qualifizierung, die Entwicklung des "Produkts Deutschlands" und dessen Angebotsstruktur, die Teilhabe am Tourismus und die Zusammenarbeit sowie die Organisationsstruktur im Tourismus zu thematisieren.

Nach dem Gespräch mit den Obleuten soll der Entwurf der Leitlinien in die Abstimmung mit den Bundesministerien gehen. Eine Abstimmung mit den Ländern sei im Oktober geplant. Voraussichtlich Ende November werde sich das Bundeskabinett damit befassen, und zum Jahresende sollen die Leitlinien vorliegen, so Hinsken. Der Tourismusbeauftragte unterstrich, er wolle Leitlinien, die von allen Fraktionen mitgetragen werden. Aus Sicht der Linksfraktion fehlen der Kinder- und Jugendtourismus und der Bereich der Barrierefreiheit, den Hinsken allerdings im Bereich "demografischer Wandel" abgedeckt sieht. Die SPD-Fraktion vermisste das Thema "Finanzierung des Tourismus".
Quelle: Pressestelle des Deutschen Bundestages (HiB Nr. 262 vom 25.09.2008)
Die Bundesregierung will die Förderung von unternehmerischen Investitionen in den neuen Bundesländern bis Ende des Jahres 2013 fortsetzen. Dazu hat sie einen Entwurf für ein Investitionszulagengesetz 2010 vorgelegt, durch den das Ende 2009 auslaufende Investitionszulagengesetz 2007 abgelöst werden soll. Damit sollen auch in den Jahren 2010 bis 2013 Investitionen in Betrieben des verarbeitenden Gewerbes, der produktionsnahen Dienstleistungen und des Beherbergungsgewerbes in den neuen Ländern und in Berlin gefördert werden. Die staatliche Investitionszulage soll Unternehmen Anreize für Investitionen in Ostdeutschland bieten, damit Arbeitsplätze geschaffen und das Wachstum stimuliert wird, aber auch um der Abwanderung und der hohen Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Zugleich will die Regierung die Fördersätze aber stufenweise sinken lassen. Damit solle ein Signal gesetzt werden, dass die Zulage langfristig ausläuft und die Investitionsförderung auch in Ostdeutschland auf die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" konzentriert wird.

Für Ausrüstungsinvestitionen in Großbetrieben soll die Zulage im Jahr 2010 zehn Prozent, 2011 7,5 Prozent, 2012 fünf Prozent und 2013 2,5 Prozent betragen. Für die Anschaffung und Herstellung von beweglichen Wirtschaftsgütern in kleinen und mittleren Betrieben will die Regierung 2010 Beihilfen von 20 Prozent, 2011 von 15 Prozent, 2012 von zehn Prozent und 2013 von fünf Prozent gewähren. Die Zulage für den Neubau von Betrieben soll sich schließlich 2010 auf zehn Prozent, 2011 auf 7,5 Prozent, 2012 auf fünf Prozent und 2013 auf 2,5 Prozent belaufen. Die Steuermindereinnahmen durch das Gesetz beziffert die Regierung für 2011 auf 550 Millionen Euro, für 2012 auf 770 Millionen Euro, für 2013 auf 540 Millionen Euro, für 2014 auf 315 Millionen Euro und für 2015 auf 90 Millionen Euro.

Der Bundesrat hat in seiner Stellungnahme die Erwartung geäußert, dass Steuermehreinnahmen, die durch die geförderten Investitionen hervorgerufen werden, überwiegend wieder der Regionalförderung zufließen. So sei es notwendig, die Mittel für die Gemeinschaftsaufgabe vier Jahre lang, von 2011 bis 2014, um mindestens 250 Millionen Euro jährlich aufzustocken
Quelle: Pressestelle des Deutschen Bundestages (HiB NR. 257 vom 23.09.2008)
Die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH organisiert gemeinsam mit der Agentur für Existenzgründung und IEU Seminare für Existenzgründer und einfache Buchführung im Existenzgründerzentrum Müritz, Warendorfer Str. 20.

Das nächste Existenzgründerseminar findet

vom 13. - 16.10.2008

statt.

Das nächste Buchführungsseminar findet

vom 17. - 18.10.2008

statt.

Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH unter Tel.: 03991 634-300 entgegen.
Ansprechpartner : [info@wfm-mueritz.de]
weitere Informationen
www.wfm-mueritz.de
Eine kleine Auswahl aus dem vielfältigen Veranstaltungsangebot in der Müritzregion ist auch in dieser Ausgabe von „Müritzwirtschaft – aktuell“ nachfolgend zusammengestellt. Die vollständige Übersicht kann auf der Internetseite www.mueritz.de unter dem Butten „Veranstaltungen“ eingesehen und nach verschiedensten Kriterien sortiert und abgerufen werden.

Sonderausstellung
Vernissage
Jens Asmus - Malerei auf Papier, Leinwand und Keramik
Datum 10.10.2008 (Freitag)
Uhrzeit 19:30 Uhr
Treffpunkt Galerie im Rathaus, Neuer Markt 1
17192 Waren (Müritz)

Literatur
"Das Goethe-Schiller-Balladenduell"
Datum 11.10.2008 (Samstag)
Uhrzeit 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Treffpunkt Müritzeum
17192 Waren (Müritz)

Klassik
24. Neubrandenburger Konzertnacht
Datum 18.10.2008 (Samstag)
Uhrzeit 18:00 Uhr
Treffpunkt Konzertkirche
17033 Neubrandenburg

Niederdeutsches Brauchtum
„Bunte Bläder makt der Harfst“
Datum 26.10.2008 (Sonntag)
Uhrzeit 15:30 Uhr
Treffpunkt Rittersaal der Gutsanlage Blücherhof
17194 Blücherhof
weitere Informationen unter: http://www.mueritz.de
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FIT FÜR DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT

- Buchführuungsseminar 22.02.2012 - 24.02.2012

- Existenzgründerseminar 07.03.2012 - 09.03.2012