Müritzwirtschaft - aktuell 05/2009
13.05.2009, Waren (Müritz)
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit unserer heutigen Ausgabe von „Müritzwirtschaft aktuell“ wollen wir auf wichtige Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung aufmerksam machen, die zur Abfederung der schwierigen Finanzierungssituation im Zuge der allgemeinen Wirtschaftskrise dienen sollen. Aber auch besondere Qualitäten Mecklenburg-Vorpommerns kommen in dieser Ausgabe zur Sprache.

- Für Investitionen, Betriebsmittel und Liquiditätssicherung Milliardenprogramm soll Kreditversorgung verbessern
Mit einem milliardenschweren Kreditprogramm will die Bundesregierung die verschärfte Finanzierungssituation von Unternehmen verbessern. …..
- Vereinfachte Auftragsvergabe im Land
Seit dem 16. Februar 2009 ist der sogenannte „Vergabebeschleunigungserlass für Mecklenburg-Vorpommern“ in Kraft und damit eine vereinfachte Vergabe öffentlicher Aufträge möglich. ……
- Landesbürgschaften Mecklenburg-Vorpommern Erweiterung der bestehenden Regelungen
Finnland gehörte in den letzten Jahren zu den Wachstumsspitzenreitern in Europa und zeichnete sich durch eine solide Finanzpolitik aus…….
- Studieren mit Meerwert
Der ausgezeichnete Ruf, den die Hochschulen zwischen Ostsee und Mecklenburgischer Seenplatte inzwischen unter Forschern und Studenten genießen, lockt viele in den Norden Deutschlands. …..
- Mehr Lebensqualität in den eigenen vier Wänden
Im Rahmen des Programms Wohnraum Modernisieren ist zum 1. April 2009 eine aus Bundesmitteln im Zins verbilligte Programmvariante „Altersgerecht Umbauen“ eingeführt worden. Dafür wurden Haushaltsmittel in Höhe von zunächst 80 Millionen Euro aus dem Maßnahmenpaket „Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärke“ bereitgestellt. ….
- Mit dem Flieger nach Mecklenburg-Vorpommern - aus Stuttgart und Köln mit Germanwings!
Seit dem 29. März 2009 fliegt Germanwings wieder nach Mecklenburg-Vorpommern. …..
- Kein TV-Turm in Sommerstorf
Der vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) gewünschte 240-Meter-Funkturm in Sommerstorf wird nicht gebaut. …..
- Jahresteuerung im April wieder auf 1,2 Prozent gestiegen
Nachdem die Jahresteuerungsrate im März 2009 mit 0,7 Prozent einen vorläufigen Tiefstwert erreichte, kletterte sie im April auf 1,2 Prozent. Gegenüber dem Vormonat war die Preissteigerung mit insgesamt 0,2 Prozent moderat. …
- Existenzgründerseminar und „Tag der offenen Tür“ im EGZ Müritz
Gemeinsam mit dem Institut für Existenzgründungen führt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH auch im April 2009 wieder Existenzgründer- seminare durch. …..

Mit einem milliardenschweren Kreditprogramm will die Bundesregierung die verschärfte Finanzierungssituation von Unternehmen verbessern. Als Teil der beiden Maßnahmenpakete der Bundesregierung hat die KfW Bankengruppe das KfW-Sonderprogramm mit den drei Bausteinen „Mittelständische Unternehmen“, „Große Unternehmen“ und „Projektfinanzierungen“ aufgelegt. Insgesamt steht im KfW-Sonderprogramm ein Gesamtvolumen von bis zu 40 Milliarden Euro für Investitionen und Betriebsmittel zur Verfügung. Bereits seit Anfang Dezember nimmt die KfW über die Hausbanken Anträge mittelständischer Unternehmen entgegen. Mitte März lagen bereits Anträge und Anfragen für Kredite mit einem Volumen von rund 1,3 Milliarden Euro vor. „Wir erwarten, mit dem KfW Sonderprogramm in 2009 und 2010 Investitionen in Höhe von etwa 53 Milliarden Euro zu unterstützen“, erklärt KfW-Chefvolkswirt Norbert Irsch. Das Besondere an dem Programm: Weil die KfW eine optimale Haftungsfreistellung für Investitionen von 50 oder 90 Prozent (mittelständische Unternehmen) und für Betriebsmittel von 60 Prozent anbietet, teilen sich Hausbank und KfW die Risiken. „Sollten die Kredite etwa aufgrund einer Insolvenz nicht mehr zurückgezahlt werden, tragen die Hausbank und die KfW gemeinsam die Ausfälle“, erläutert Programm-Manager Torsten Kirchherr. Die ersten Anträge zeigen, dass Unternehmen aktuell vor allem Probleme haben, Betriebsmittel (Warenlager, betrieblich bedingte Ausgaben) für ihre laufende Geschäftstätigkeit zu finanzieren. „Insbesondere bei einer Aufstockung bestehender Kontokorrentlinien und deren Verlängerung sind viele Hausbanken zurückhaltend“, beobachtet Hans-Günther Diehl, Direktor für Mittelstandsfinanzierung. „Zudem planen Unternehmen größere Investitionen, bei denen die Hausbanken das Risiko scheuen und deshalb das Sonderprogramm in Anspruch nehmen wollen.“ Außerdem hat sich durch den Konjunkturabsturz die wirtschaftliche Lage und damit auch das Rating vieler Unternehmen verschlechtert, was ihren Zugang zu neuem Kapital erschwert. Das Kreditprogramm richtet sich im Baustein „Mittelständische Unternehmen“ an Unternehmen mit einem Jahresgruppenumsatz von bis zu 500 Millionen Euro und im Baustein „Große Unternehmen“ an Unternehmen mit einem Jahresgruppenumsatz über 500 Millionen Euro, die keinen Zugang zum Kapitalmarkt haben. „Die Mittel des Programms können eine Backstube, ein Handwerker oder eine Arztpraxis ebenso in Anspruch nehmen wie ein Automobilzulieferer, ein mittelständischer Maschinenbauer oder eine Druckerei“, so Kirchherr.
Ende Mai 2009 startet die KfW eine Informationskampagne über mehrere Wochen an über 60 Standorten im gesamten Bundesgebiet, um das Sonderprogramm verstärkt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu tragen und Unternehmen vor Ort zu beraten. Bereits am 29.05.2009 findet eine Beratung in Rostock statt. In Neubrandenburg ist am 10.06.2009 eine Veranstaltung geplant. In der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr informiert ein KfW-Infobus in zentraler Ortslage über das KfW-Sonderprogramm.
Verfolgen Sie bitte die Ankündigungen in der regionalen Presse.
Quelle: kfW impuls - Der Newsletter der KfW, 1/2009

Seit dem 16. Februar 2009 ist der sogenannte „Vergabebeschleunigungserlass für Mecklenburg-Vorpommern“ in Kraft und damit eine vereinfachte Vergabe öffentlicher Aufträge möglich. Zur Umsetzung des bereits von der Bundesregierung verabschiedeten Konjunkturpaketes II hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus auch für Mecklenburg-Vorpommern eine Verwaltungsvorschrift „Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge im Rahmen des Konjunkturpaketes II“ erlassen. Danach wurden die bestehenden Wertgrenzen für die Vergabe von Bauleistungen (freihändige Vergabe bis 100.000 EURO, Beschränkte Ausschreibung bis 1.000.000 EURO) und für Liefer- und Dienstleistungen (freihändige Vergabe sowie Beschränkte Ausschreibung bis 100.000 EURO) wesentlich angehoben. Auch bei den vereinfachten Vergabeverfahren ist von den Vergabestellen ausreichend Wettbewerb zu organisieren. So sind vor Auftragserteilung bei „Freihändiger Vergabe“ in der Regel mindestens drei und bei „Beschränkter Ausschreibung“ mindestens fünf Angebote einzuholen. Diese Aufträge können vorzugsweise an Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern vergeben werden, wenn diese ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gegenüber der Vergabestelle bereits in einem vorherigen Vergabeverfahren nachgewiesen haben und der „Erlass über die Zubenennung von Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern durch die Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern e.V. bei der Vergabe öffentlicher Aufträge …“ von den öffentlichen Auftraggebern angewendet wird. Diese vereinfachten Regeln und Verfahren sind im Interesse all unserer kleinen und mittleren Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern denen dadurch stärker die Möglichkeit eröffnet wird, sich am Wettbewerb zu beteiligen und die somit kurzfristige Liefer- und Dienstleistungsaufträge gewinnen können. Und weil etwaige Bauaufträge – in Fach- und Teillose aufgeschlüsselt – insbesondere regionalen Handwerksbetrieben und baugewerblichen Kleinstunternehmen zugute kommen. Der „Vergabebeschleunigungserlass“ ist von allen Dienststellen des Landes, der Landkreise, kreisfreien Städte, Gemeinden, Ämter, Zweckverbände und sonstigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterstehen, anzuwenden und wurde bis zum 31.12.2010 befristet.
Quelle: "Faktor Wirtschaft" Die Zeitschrift der IHK zu Neubrandenburg, April 2009

Finanzkrise erreicht Realwirtschaft

Im Sommer 2007 gerät die Investmentbank Bear Stearns als eine der ersten Banken im Zuge der Finanzmarktkrise in Schwierigkeiten – zahlreiche Finanzinstitute auch außerhalb der USA folgen. Ein Jahr später wird deutlich: aus der US-Immobilienkrise ist eine weltweite, branchenübergreifende Krise geworden und die Zeit der Rettungs- und Konjunkturpakete beginnt.

Europäisches Konjunkturprogramm

Zur Stärkung der wirtschaftlichen Erholung Europas verabschiedete die Europäische Kommission am 26. November 2008 die Mitteilung über ihr „Europäisches Konjunkturprogramm“. Dieses Konjunkturprogramm unterstützt insbesondere Maßnahmen, die langfristig zu einem höheren Wachstum und einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Für Deutschland wurden das Konjunkturpaket und damit auch die Erweiterung des Einsatzes staatlicher Kreditbürgschaften am 30. Dezember 2008 bzw. 27. Februar 2009 von der EU-Kommission genehmigt.

Neue Maßnahmen

Folgende Erweiterungen zum Einsatz von öffentlichen Bürgschaften gelten aufgrund der wirtschaftlichen Situation für Bürgschaften, die bis zum 31. Dezember 2010 gewährt werden:
  • Der „De-minimis“ Rahmen wurde um eine Kleinbeihilfen-Regelung ergänzt, wobei die Bagatellgrenze für Beihilfen von € 200.000 auf € 500.000 erhöht wurde. Dies kommt insbesondere Unternehmen mit niedrigerer Bonität zugute.
  • Bürgschaften können in begründeten Einzelfällen in Form von 90%igen Ausfallbürgschaften gewährt werden. Die erhöhte Bürgschaftsquote wird in der Regel längstens bis zum 31. Dezember 2012 zugelassen; danach wird die Bürgschaftsquote auf 80 % reduziert werden. Öffentliche Bürgschaften mit einer Bürgschaftsquote von 90 % dürfen mit Kleinbeihilfen kombiniert werden.
  • In Einzelfällen kann das jährlich zu entrichtende Bürgschaftsentgelt bei kleinen- und mittleren Unternehmen bis zu 25 % und bei Großunternehmen bis zu 15 % für längstens 2 Jahre ermäßigt werden.
News
Die Beihilfewertrechner unter www.pwc.de wurde auf die von der EU-Kommission genehmigten Erweiterungen bereits angepasst.

Ansprechpartner:
weitere Informationen unter: http://www.pwc.de

Die Qualität der Hochschulen ist in Mecklenburg-Vorpommern so herausragend wie die Lebensqualität

Der ausgezeichnete Ruf, den die Hochschulen zwischen Ostsee und Mecklenburgischer Seenplatte inzwischen unter Forschern und Studenten genießen, lockt viele in den Norden Deutschlands. Susan (24) aus den USA studiert mit ihrer Schwester Sarah „Klavierduo“ an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Neben modernen Studiengängen wie Bioprodukttechnologie an der Hochschule Neubrandenburg, Architectural Lightning Design an der Hochschule Wismar oder Baltic Management Studies an der Fachschule Stralsund stehen die Universität Rostock und die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald für beste Studienbedingungen. Mit dem Schwerpunkt Community Medicine, das sich mit der Erforschung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung befasst, hat die Universität ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen, das zukunftsweisend ist. Die Universität Rostock hat ihre Schwerpunkte in drei so genannten „Profillinien“ beschrieben. Insbesondere die Linie „Maritime Systems“, die sich mit Küstensystemen auseinandersetzt, Umwelt- und Naturwissenschaften vereint, ist hier oben im Norden bestens angesiedelt. Nicole (23) aus Neubrandenburg achtet als Betriebswirtin auf Fakten: „Die Fachhochschule Stralsund erreicht jährlich Spitzenpositionen bei Rankings. Und die Qualität des Studiums ist das Wichtigste für mich.“ Ihr Eindruck: „Modern, familiär und praxisorientiert.“ Im Kompetenzverbund „Biocon Valley“ etwa sind Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen hervorragend vernetzt – ein Plus für Praktika und späteren Berufseinstieg. Im Gegensatz zu vielen Massenuniversitäten erwartet die Studierenden in MV mehr als nur Leistung und Lernen: Hochschulen mit individueller Betreuung und moderner Ausstattung, eine gute Infrastruktur sowie ein attraktives Freizeitangebot. Auch die Lebenshaltungskosten in MV sprechen für sich. Eine große Auswahl an bezahlbaren Unterkünften und vielfältige Freizeitmöglichkeiten jenseits des Campus – so sieht ein Studium mit Meerwert aus.
Quelle: Eine Sonderveröffentlichung des Landesmarketing MV
weitere Informationen unter: http://www.studieren-mit-meerwert.de

Im Rahmen des Programms Wohnraum Modernisieren ist zum 1. April 2009 eine aus Bundesmitteln im Zins verbilligte Programmvariante „Altersgerecht Umbauen“ eingeführt worden. Dafür wurden Haushaltsmittel in Höhe von zunächst 80 Millionen Euro aus dem Maßnahmenpaket „Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärke“ bereitgestellt. Mit der neuen Programmvariante, die gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung sowie einem anerkannten technischen Experten auf dem Gebiet des alten-/behindertengerechten Wohnens entwickelt wurde, will die KfW wichtige Impulse für den Wohnungsmarkt und die Gestaltung barrierearmer Gebäude geben. „Ziel unserer Förderung ist es, insbesondere älteren Menschen innerhalb der angestammten Wohnung und des gewohnten sozialen Umfelds eine weitgehend barrierefreie, zumindest jedoch barrierereduzierte Nutzung zu ermöglichen, so dass sie länger in ihrer eigenen Wohnung leben können“, erläutert Rita Medler, Direktorin Vertrieb. Die KfW fördert im Rahmen der Programmvariante „Altersgerecht Umbauen“ investive Maßnahmen an bestehenden Gebäuden unabhängig vom Baujahr des Gebäudes. Der Förderhöchstbetrag liegt bei 50.000 € je Wohneinheit (vor Modernisierung). Zielgruppe des Programms sind alle Eigentümer von Wohngebäuden je nach individuellem Bedarf. Dazu wurden kleine Förderbausteine (z. B. Gebäudezugang, Aufzüge, Sanitärräume) definiert, von denen einzelne oder mehrere umgesetzt werden können. Die Förderbausteine sind hinsichtlich der zu erfüllenden Bedingungen flexibel, beinhalten aber Mindestanforderungen zu Sicherstellung einer hinreichenden Gesamtqualität.
Quelle: kfw-impuls – Der Newsletter der KfW, 1/2009
weitere Informationen unter: http://www.kfw.de

Seit dem 29. März 2009 fliegt Germanwings wieder nach Mecklenburg-Vorpommern. Von Stuttgart und Köln/Bonn wird der Flughafen Rostock-Laage jeweils Donnerstag, Freitag und Sonntag mit einem Airbus A 319 angeflogen, selbstverständlich geht es am gleichen Tag auch in der Gegenrichtung wieder zurück. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat mit Unterstützung der Landesregierung und der Regionalen Tourismusverbände eine Kooperation mit Beförderungspartnern eingerichtet, in deren Ergebnis ein Bustransfer zu einem sehr attraktiven, rabattierten Fahrpreis angeboten werden kann. Vom Flughafen Rostock-Laage aus fahren abgestimmt mit den Flugzeiten der Germanwings-Maschinen Busse in die Zielgebiete
  • Insel Rügen: Stralsund - Bergen - Binz - Sellin
  • Mecklenburgische Ostseeküste: Warnemünde - Bad Doberan - Heiligendamm - Kühlungsborn
  • Mecklenburgische Seenplatte: Resort Linstow - Land Fleesensee
  • Mecklenburgische Seenplatte: Malchow, Sparow, Klink , Waren(Müritz)
Plau am See kann - da nicht direkt an der Transferstrecke liegend - auf Anfrage bedient werden.
Gäste, die den Transfer zum attraktiven Rabattpreis nutzen möchten, können auf der Seite www.fly-mv.de an einer Kundenbefragung des Tourismusverbandes teilnehmen und ihren Transfer dort direkt online bestellen.
weitere Informationen unter: http://www,fly-mv.de

Der vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) gewünschte 240-Meter-Funkturm in Sommerstorf wird nicht gebaut. Das teilte die Sprecherin der Kreisverwaltung auf Nordkurier-Nachfrage mit. Der Grund dafür sei aber nicht die Ablehnung durch die Bürger, sondern ein Veto der Bundeswehr. Der hohe Mast stünde in einem Flugkorridor, hieß es.
Quelle: Nordkurier, Müritz-Zeitung vom 28.04.2009

Nachdem die Jahresteuerungsrate im März 2009 mit 0,7 Prozent einen vorläufigen Tiefstwert erreichte, kletterte sie im April auf 1,2 Prozent. Gegenüber dem Vormonat war die Preissteigerung mit insgesamt 0,2 Prozent moderat. Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, erreichte der Gesamtindex (2005 = 100) im April 2009 einen Stand von 108,4. Damit erhöhte er sich zwar geringfügig, blieb aber auf dem durchschnittlichen Niveau der vergangenen Monate. Teuerungssprünge gegenüber dem Vormonat waren nicht zu beobachten, jedoch zeigen die einzelnen Hauptgruppen der Verbraucherpreise eine unterschiedliche Entwicklung. So setzte sich die verbraucherfreundliche Entwicklung im Bereich Verkehr vorerst nicht weiter fort. Zwar lagen die Ausgaben dafür immer noch um 2,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres, stiegen gegenüber März 2009 jedoch um 0,7 Prozent an, weil sich die Preise u. a. allein für Kraftstoffe um 3,5 Prozent erhöhten. Im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verringerte sich die Teuerungsrate im April 2009 sowohl gegenüber dem Vorjahresmonat als auch gegenüber dem Vormonat jeweils um 0,3 Prozent. Für Freizeit, Unterhaltung und Kultur entrichteten die Verbraucher 5,2 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres, aber 0,3 Prozent weniger als im März 2009. Die bedeutsame Indexgruppe Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe lag in der Preisentwicklung mit + 0,8 Prozent zum Vorjahresmonat und mit - 0,4 Prozent zum Vormonat jeweils unterhalb der durchschnittlichen Teuerungsrate.
Quelle: Pressemeldung Nr. 28/2009 - 05.05.2009 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH organisiert gemeinsam mit dem Institut für Existenzgründungen und Unternehmensführung Wilfried Tönnis M.A. Seminare für Existenzgründer im Existenzgründerzentrum Müritz, Warendorfer Str. 20.
Das nächste Existenzgründerseminar findet
    vom 25. - 28.05.2009
statt. Anmeldungen bitte an:
Am 05.06.2009 führen wir gemeinsam mit dem Landkreis Müritz einen „Tag der offenen Tür“ im EGZ Müritz durch. An diesem Tag bieten wir Existenzgründern und Jungunternehmern aktuelle Informationen, Einblicke, Kontakte und Erfahrungsaustausche. Banken, Behörden, Institutionen und Dienstleister aus dem unmittelbaren "Existenzgründerumfeld" stehen Rede und Antwort. In persönlichen Gesprächen besteht die Möglichkeit, die Vertreter der eingeladenen Institutionen individuell zu befragen. Am Vormittag werden Einführungsvorträge in den Räumen der Müritzakademie des ÜAZ Waren/Grevesmühlen e.V. gehalten. Danach können sich alle Interessenten an den Ständen der beteiligten Partner im EGZ Müritz informieren. Interessenten sind herzlich eingeladen. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten.
    Wirtschaftsförderung Müritz GmbH Tel.: 03991 634-300 Fax: 03991 634-320 e-Mail: info@wfm-mueritz-de
 
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