MÜRITZ-WIRTSCHAFT aktuell Nr. 2
12.02.2005, Waren
Sehr geehrte Damen und Herren,
Herzlich Willkommen zur 2. Ausgabe unseres Online-Informationssystems im Jahr 2005.

Die Deutsch - Französische Industrie- und Handelskammer legt auch für 2005 ein Vermarktungshilfsprogramm und ein Lieferantenforum für die neuen Bundesländer auf.
1. Vermarktungshilfsprogramm 2005: Wendet sich an KMU des Bereiches der „LifeScienes – Biotechnologie“. Unterstützt den Zugang zu einem der wichtigsten Märkte der Hochtechnologie.
2. Lieferantenforum 2005: KMU des Bereiches „Gedeckter Tisch“ (Möbel und Wohnen, Dekoration, Lebensmittel etc.) können an einem Lieferantenforum im November 2005 in Paris teilnehmen, wozu auch interessierte Einkäufer und wichtige Distributoren der Branche geladen werden. Interessierte Unternehmen in den neuen Bundesländern werden nach Meldung in der 6. und 8. KW 2005 von Mitarbeitern der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer zwecks weiterer Absprachen aufgesucht.
Bei Interesse sollte also möglichst schnell die Verbindung aufgenommen werden.
Ansprechpartner : Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer
Verbindungsbüro Berlin/Martina Mousseau
Breite Straße 29
10178 Berlin
weitere Informationen unter: 030/20 30 84 600 oder Fax: 030/20 30 84 666

NACH WIE VOR IST DAS INTERESSE AN EXISTENZGRÜNDERSEMINAREN ungebrochen. Mit dem Inkrafttreten von Hartz 4 scheint der Wille zum Aufbau einer eigenen Existenz noch größer zu werden. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt aber auch, dass die beste Idee alleine nicht ausreicht. Das Wissen um die Umsetzung und vor allem die erfolgreiche Weiterführung ist Voraussetzung für den anhaltenden Erfolg. Deshalb wird auch 2005 die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH die bewährten dreitägigen Existenzgründerseminare gemeinsam mit dem Veranstalter AFEUS aus Kelbra / Kyffhäuser im EGZ Waren( Müritz) anbieten. Neu ist, dass die Teilnehmer laut Beschluss des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit eine Gebühr von 10€ pro Seminartag selbst zu bezahlen haben. Das nächste Seminar findet vom 15. -17. Februar 2005 statt.
Ansprechpartner : wfm Müritz
weitere Informationen unter: 03991/ 634 300 oder Fax: 03991/ 634 320
weitere Informationen
Bei entsprechender Teilnehmerzahl wird das Angebot monatlich fortgesetzt. Anfragen und Anmeldungen an Wirtschaftsförderung Müritz GmbH
FÜR DIE BEANTRAGUNG VON FÖRDERMITTELN ist die ab 01. 01.2005 wirksame Definition für kleine und mittlere Unternehmen ( KMU) bedeutungsvoll (Abl. der EU L 124/36 vom 20. 05. 2003). Neu hinzugefügt wurde die Kategorie der „ Kleinstunternehmen“, so dass sich auch der Schwellenwert der bisherigen KM- Unternehmen wie folgt darstellt:
„KLEINSTUNTERNEHMEN“
Weniger als 10 Beschäftigte und Jahresbilanzsumme von höchstens € 2 Mio. oder Jahresumsatz von höchstens € 2 Mio.
„KLEINUNTERNEHMEN“
Weniger als 50 Beschäftigte und Jahresbilanzsumme von höchstens € 10 Mio.oder Jahresumsatz von höchstens € 10 Mio.
„MITTLERE UNTERNEHMEN“
Weniger als 250 Beschäftigte und Jahresbilanzsumme von höchstens € 43 Mio. oder Jahresumsatz von höchstens € 50 Mio. GELTUNGSBEREICH für ERP- und KfW- KREDITPROGRAMME Bei Voraussetzung der KMU-Eigenschaft handelt es sich um folgende Programme (Programmnummer):
  • ERP- Regionalförderprogramm (040, 045)
  • ERP-Innovationsprogramm/ Kreditvariante/ Markteinführungsphase (093)
  • ERP-Unternehmerkapital/ Kapital für Gründung (051)
  • ERP-Unternehmerkapital/Kapital für Wachstum (052, 053)
  • ERP-Umwelt-und Energiesparprogramm, 1. Komponente: Förderung nach der KMU-Freistellungsverordnung (225)
  • Programm zur Förderung Erneuerbarer Energien (128, KMU-Definition gilt lediglich für den Fall der Antragstellung durch private Unternehmen)
  • ERP-Startfonds (136)
  • Frühphase (137)
Im ERP- Regionalprogramm entfällt die bisherige unterschiedliche Behandlung von Vorhaben in den neuen und alten Bundesländern. Für Zusagen der KfW, die ab dem 01. 01. 2005 erteilt werden, gelten bundeseinheitlich die erhöhten Schwellenwerte der neuen KMU- Definition, auch wenn die Anträge bereits im Jahre 2004 gestellt wurden. Auch in den übrigen o. g. Programmen werden für alle Zusagen ab dem 01. 01. 2005 die neuen höheren Schwellenwerte angewendet. Dadurch wurde eine Anpassung des KfW- Merkblattes zur KMU-Definition erforderlich. Es steht in der Fassung 01/05 auf der Internetseite der KfW-Mittelsstandsbank ( www.kfw-mittelsstandsbank.de ) sowie beim zentralen Bestelldienst der KfW zur Verfügung. Es enthält:
    - die eigentliche Definition ( Seiten 1 und 2) - einen Leitfaden zur Selbsteinstufung des Antragstellers ( Anlagen 1 und 2 ) - den zugehörigen Berechnungsbogen ( Anlagen 3 bis 5)
Der vom Antragsteller ausgefüllte und unterschriebene Berechnungsbogen gilt als deren Selbsterklärung hinsichtlich seiner KMU-Eigenschaft und ist bei den die KMU-Eigenschaft voraussetzenden ERP- und KfW- Kreditprogrammen Bestandteil des Kreditantrages. Er ist für alle ab dem 01. 01. 2005 bei der Hausbank gestellten Anträge in den oben bezeichneten Programmen abzugeben
13 Industrie- und Handelskammern, u. a. auch aus Mecklenburg-Vorpommern, unterhalten in Brüssel ein gemeinsames Büro. Unter der Leitung von Mary Papaschinopoulou will es für Unternehmen aus Norddeutschland notwendige Lobbyarbeit bei der EU betreiben.So sollen die Interessen der Firmen bei Ausschreibungen, Fördermittelanträgen oder bei der Gesetzgebung vertreten werden. Es geht aber auch um Informationen aus der Praxis, um durch sie gezielt an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit die Arbeit vor Ort positiv beeinflussen zu können. Manchmal sind es einfache Dinge, die zur Ablehnung z. B. eines Förderantrages führen, wenn die strengen Formalitäten nicht exakt eingehalten werden. Hier zu recherchieren und zu helfen, darin sieht das Büro eine wesentliche Aufgabe gerade auch für Firmen aus Mecklenburg- Vorpommern, die allerdings diese Möglichkeit der Lobbyarbeit im Gegensatz zu den Hamburgern noch viel zu wenig nutzen.

Existenzgründer in Mecklenburg- Vorpommern können im Rahmen der europaweit einmaligen Förderung aus EU-und Landesmitteln Kredite bis 10000 Euro auf Antrag erhalten. Neben hunderten Anfragen lägen bereits 90 Anträge vor, zog Arbeitsminister Holter eine erste Bilanz.
weitere Informationen unter: http://www.gsa-schwerin.de

Neu bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung ab dem 01. 01. 2005 ist, dass auch ehemalige Sozialhilfeempfänger sich beruflich weiterbilden lassen können. Des weiteren wird die Weiterbildung berufsfähiger 15 bis 25-Jähriger bei Vermittlung in Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit gefördert. Im Einzelnen werden Empfänger von Arbeitslosengeld 1 und 2, Jugendliche, Berufsruckkehrer und Erwerbsfähige unterstützt, die kein Arbeitslosengeld beziehen sowie Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Teilzeitbeschäftigte, die durch Weiterbildung eine Vollbeschäftigung erreichen können. Gleiches trifft zu auf Arbeitnehmer, denen bereits gekündigt wurde, deren Firma vor der Insolvenz steht oder deren befristete Tätigkeit nicht verlängert wird. Voraussetzung ist in jedem Fall die Befürwortung der Weiterbildung durch den Arbeitsberater oder Fallmanager.
Das Raps- Lupinen-Eis, entwickelt von Andreas Tornow vom Varchentiner Biomassehof und dem Lebensmitteltechniker Gerhard Kloth , wird auch auf der Grünen Woche zur Verkostung angeboten.
 
ICoMSys v1.0 powered by MÜRITZ ONLINE

wfm - Ticker

Tipps und Termine von der Müritz.Veranstaltungskalender für die Müritzregion

 

FIT FÜR DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT

- Buchführuungsseminar 22.02.2012 - 24.02.2012

- Existenzgründerseminar 07.03.2012 - 09.03.2012