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Müritzwirtschaft - aktuell 11 / 2009 |
30.11.2009, Waren (Müritz)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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"nach der Saison ist vor der Saison". Getreu diesem Motto hat der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte mit Sitz in Röbel / Müritz Anfang November wieder zum "Tausend Seen Forum" nach Göhren - Lebbin eingeladen. Schon fast traditionell präsentieren dort Anbieter touristischer Leistungen ihr Repertoir für die kommende Saison.....................
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Touristische Fachmesse bietet erneut Plattform der Kommunikation
Die Anzahl der Aussteller sowie die der Besucher lässt die Frage erst gar nicht zu, ob ein 4. Tausend Seen Forum sinnvoll sei. Das Tausend Seen Forum ist inzwischen zu einer festen Instanz geworden, daran lies das rege Treiben in der Tenne im Land Fleesensee gar keinen Zweifel aufkommen. Die Schirmherrin Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V., zeigte sich beeindruckt von der Resonanz. In ihrem Grußwort betonte sie, wie wichtig es ist einen qualitativ hochwertigen Urlaub anzubieten. Ein guter und richtiger Weg ist die enge Zusammenarbeit der Branche. Neben dem Forum mit Ausstellern verschiedener touristischer Sparten gab es die Möglichkeit an sechs verschiedenen Workshops teilzunehmen. Die Bandbreite reichte von Kreativkochangeboten, über Networking bis hin zu der Frage wie man Rechtsextremismus im Tourismus begegnen kann. Die Vier-Jahreszeiten-Rallye lockerte den Rahmen auf und fünfzehn Teilnehmer konnten sich über attraktive und hochwertige Preise freuen. Hintergrund der Rallye war, den Besucher gezielt zu den Ausstellern zu führen, die Kommunikation anzuregen und gleichzeitig mit verschiedenen Informationen Wissen über die Anbieter bzw. deren touristischen Leistungen zu vermitteln. "Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz auf unsere Arbeit", so Wolf-Dieter Ringguth, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte e.V. Die intensive Vorbereitung des 4. Tausend Seen Forums hat sich wieder gelohnt. Ein reges Kommunizieren, zufriedene Gesichter und das Interesse, besonders an neuen Anbietern, waren deutlich zu beobachten. Da sieht man auch gern mal darüber hin weg, dass noch immer nicht jeder aus dem Beherbergungsbereich die Vorteile der Fachmesse für sich erkannt hat. Von dieser Warte aus stellt sich wohl kaum die Frage nach einem 5.Tausend Seen Forum! "Wir bedanken uns auf diesem Weg recht herzlich bei allen Ausstellern. Sie tragen mit ihren Angeboten zur Qualität der Fachmesse bei, denn eins ist wieder einmal deutlich geworden - nicht die Masse, sondern die Vielfalt und die Bereitschaft miteinander Pläne zu schmieden und umzusetzen machen es aus", fasst Wolf-Dieter Ringguth zusammen.
Eröffnung der Veranstaltung am 14.11.2009 in der Tenne in Göhren - Lebbin durch den Verbands-
vorsitzenden Wolf - Dieter Ringguth (Bildmitte) |
Quelle: Pressemitteilung des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte |
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Am 27. November fand auf Einladung des Tourismusverbandes M-V der 19. Tourismustag in Wismar / Gägelow statt. Unter dem Motto "Marken und Medien - Kommunikationsstrategien für das Urlaubsland MV" hatten sich Touristiker aus dem ganzen Lande zusammengefunden, um u.a. über Megatrends und Gegentrends, die touristische Vertriebslandschaft sowie die Ansprache von Internetkunden Informationen zu erhalten. Ziel war es die Akteure für ihre zukünftige Arbeit gut vorzubereiten um somit an das Erfolgsjahr 2009 anknüpfen zu können.
Auch Ministerpräsident Sellering (SPD) verwies in seinem Grußwort auf die herausragende Stellung des Landes im Tourismus und die guten Erfolge im laufenden Jahr. Dennoch, so Sellering, müsse das Marketing noch verstärkt werden, da viele Mecklenburg - Vorpommern noch nicht kennen. Das Land habe auch Mittel aus den Konjunkturpaketen dem Tourismus zugeführt und unterstütze die Absicht des Bundes den Mehrwertsteuersatz für dieses Gewerbe von 19 auf sieben Prozent abzusenken.
DEHOGA - Chef Guido Zöllik forderte die Ausdehnung der Mehrwertsteuerabsenkung auch auf die Gastronomie und berichtete, dass ausweislich einer Gästebefragung die im Lande gestartete Qualitätsinitiative deutliche Verbesserungen zeige. MV sei besser als der Bundesdurchschnitt.
Den Auftakt der Reihe interessanter und informativer Vorträge von Referenten aus dem In- und Ausland bildete die Rede von Landeswirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) zum Thema "Tourismusmarke Mecklenburg - Vorpommern - Kernaussagen der Tourismuskonzeption 2015".
Einleitend dankte er allen, die seit 20 Jahren an der guten touristischen Entwicklung des Landes mitgearbeitet haben. Die Saison 2009 sei sehr positiv verlaufen. Mecklenburg - Vorpommern steige weiter in der Gunst der Gäste. Nach einer Studie des ADAC belege MV Platz 1. Auch habe das Land die modernste Infrastruktur in der Bundesrepublik aufzuweisen. Ferner sei Mecklenburg- Vorpommern das beliebteste Sommerreiseziel in Deutschland. Dennoch müsse man das Marketing verstärken, da das Erhalten dieser Erfolge immer schwieriger werde. So gelte es z.B. die Erfolge diesen Jahres 2010 auch ohne die BUGA zu stabilisieren.
Jeder sechste im Lande umgesetzte Euro fließe in den Tourismus und ca. 10 Prozent des BIP begründen sich ebenfalls im Tourismus.
Es sei daher notwendig, die Tourismuskonzeption bis 2015 fortzuschreiben und die Marke "MV" dauerhaft zu implementieren. Dazu sei beabsichtigt:
1. die Markenarchitektur auszubauen, 2. die Vermarktung im Inland und in ausgewählten Auslandsmärkten zu verstärken, 3. Marktpotenziale über Kernthemen und Zielgruppen zu erreichen, 4. die Bedeutung des Tourismus als zentralen Wirtschaftszweig zu stärken, 5. den Qualitätstourismus auszubauen, 6. die qualitative Entwicklung vor der quantitativen Entwicklung zu sehen, 7. sich zu nachhaltiger Entwicklung zu bekennen, 8. Fachkräfte- und Nachwuchskräftemangel zu vermeiden, 9. sich dem Klimawandel aufgeschlossen zu zu wenden, 10. den Tourismus mit der ganzheitlichen Entwicklung zu verzahnen, 11. eine integrierte Tourismuspolitik zu betreiben und daher die infrastrukturelle Förderung in den Vordergrund zu stellen.
Daraus ergebe sich u.a., dass Tourismus-, Regional- und Landesmarketing vernetzt werden müssen und das Markting für Neukunden zu verstärken sei. Ein Gegenpol zu mediterranen Zielen muss aufgebaut werden und dem Verlust von 1.200 Menschen monatlich im Lande ist entgegen zu treten. Da MV eine andere Branchenstruktur als andere Bundesländer habe, ergebe sich auch eine andere Einkommensstruktur. Hier Veränderungen zu bewirken, gelinge nicht nur mit dem Tourismus. Dazu seien deshalb auch andere Wirtschaftszweige nötig.
Er appellierte daran, die frei werdenden Mittel aus der vorgesehenen Mehrwertsteuerersparnis wieder einzusetzen. Im Lande seien dies rd. 72 Mio. Euro jährlich.
Dass die junge Welt künftig dominieren werde und sich die Wahrnehmung von Mobilität stark verändere, war eine Feststellung von Dr. David Bosshart, Zürich. Technologien haben natürlich Auswirkungen auf den Tourismus. Insofern lebe man in einer Echtzeitwelt und -stimmung. Dabei gelte es Einflussfaktoren herauszuarbeiten, die man selbst beeinflussen könne. Daraus resultiert die Anforderung zu mehr unternehmerischer Leistung sowie zu mehr Mut zum Risiko, so der Referent. Wer Sicherheit wolle, drohe abzusteigen und mit Widersprüchen müsse kreativ umgegangen werden.
Er konstatierte weiter, dass die Vielfalt der Bedürfnisse weiter wachse. Untersuchungen hätten gezeigt, dass sich max. drei Begriffe zum Gast transportieren lassen. Außerdem empfehle sich eine Rangfolge der Symbole herauszufiltern, die sich verkaufen lassen.
Thorsten Reich, Hamburg, informierte, dass die Internetnutzung zur Reisevorbereitung seit 2000 um ca. 500 % angestiegen sei. Dabei hätten die Suchmaschinen weiter an Bedeutung gewonnen. 47 % der touristischen Suchprozesse beginnen bei Google und 53 % der Bucher haben nach aktuellen Erhebungen ihr Hotel vor der Buchung per Internet gescheckt. 73 % der Hotelbetreiber begrüßen die Bewertung ihrer Häuser durch Gäste per Internet.
Ein neuer Trend zeige sich seit einiger Zeit, so Reich, bei Mitgliedern von communities. Hier buchen etwa 28 % der Nutzer ihre Reise aufgrund von Empfehlungen anderer Nutzer.
Zunehmend an Bedeutung gewinnen Destinationsinformationen auf den Internetportalen.
Bei seinem Internetauftritt, so Dipl.-Ing. Martin Beschnitt, habe man etwa 25 - 35 Sekunden um sein Angebot zu übermitteln. Dann nämlich wechsele der Internetnutzer zu weiteren Angeboten.
Die Top- Information sollte sich dabei im ersten Drittel des Seitenbereiches befinden, da die Nutzer nur ungern scrollen. Außerdem dürfe der Textumfang nicht so umfangreich wie bei Printvarianten sein, da der Internetnutzer "scanne".
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Nach eher mäßigen Zuwachsraten in den zurück liegenden Jahren wird der Müritzkreis die Saison 2009 mit deutlichen Steigerungen bei den Übernachtungszahlen im gewerblichen Bereich abschließen. Um 7,5 % ist die Zahl der Übernachtungen rund um die Müritz bei allen gewerblichen Betrieben dieser Branche angestiegen. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von 1,3 Mio. Übernachtungen.
Im Hotelgewerbe gab es sogar ein Plus von 15,2 %. Nach einem Anstieg im Jahre 2008 um 13,2 % konnten die Campingplätze der Region noch einmal um weitere 27,7 % im Jahre 2009 zulegen. Sie kamen damit auf insgesamt 383.278 Übernachtungen und nähern sich der Traumzahl von 400.000.
Die Zuwächse beider Bereiche werden einerseits auf das gute Sommerwetter, andererseits auch auf die Neueröffnung des iberotels in Göhren-Lebbin sowie die in Schwerin stattgefundene Bundesgartenschau zurück geführt.
Die wohl wichtigste News des Jahres war für die gesamte Tourismusbranche die Anfang Juli getroffene endgültige Entscheidung, die Pläne für die Nutzung des sogenannten Bombodroms nicht mehr weiter zu verfolgen. Damit ist der Weg für weitere Investitionen im Tourismus an der Seenplatte frei gemacht worden.
Es sind aber auch im Jahre 2009 Investitionen in diesem Wirtschaftsbereich abgeschlossen worden, so u.a. durch die Eröffnung des iberotels in Göhren-Lebbin mit 156 Zimmern, die Inbetriebnahme des Hotels zwischen den Seen in Waren ( 30 Gästezimmer, besondere Ansprache von Gruppenreisenden ) und die Erweiterung des Hotels am Tiefwarensee (ebenfalls in Waren) um 10 Doppelzimmer und 2 Suiten. |
Quelle: Landkreis Müritz, Kreisentwicklung |
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Mit einigen Ausnahmen haben die Gemeinden im Landkreis Müritz die Bedarfsermittlungen in ihrem Zuständigkeitsbereich durchgeführt und die Ergebnisse dem "Zweckverband elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern" mitgeteilt. Von dort sind Anbieterabfragen bzw. Angebotsaufforderungen durchgeführt worden, mit dem Ziel, Fördermittel einwerben zu können, um die sog. Wirtschaftlichkeitslücken bei den Anbietern anteilig zu schließen.
Als Zwischenergebnis mit Stand 11.11.2009 ergibt sich:
5 Förderanträge wurden bewilligt (Groß Gievitz, Groß Flotow, Lansen / Schönau, Zislow, und Klink) Fördersumme: rd. 206.000 Euro Eigenanteil der Gemeinden: 48.100 Euro
2 Förderanträge befinden sich in der Genehmigungsphase ( Sietow und Kieve)
6 Projektunterlagen befinden sich zur Bewertung in den jeweiligen Gemeinden In den fünf bewilligten Förderfällen erfolgt der Ausbau durch die Telekom. Die entsprechenden Verträge wurden im Juli / August 2009 abgeschlossen. |
Quelle: Zweckverband |
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"Mit unserer Initiative haben wir ins Schwarze getroffen", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel fünf Wochen nach dem Start der landesweiten Fachkräftekampagne "Durchstarten in MV - Dein Land, deine Chance" (www.durchstarten-in-mv.de) kürzlich in Neubrandenburg. Die Informationsdefizite über Ausbildungs- und Karrierechancen in Mecklenburg-Vorpommern sind offensichtlich größer als erwartet.
"Insbesondere bei den Schulbesuchen, auf denen Schülern und Lehrern die Ziele der Kampagne vorgestellt werden, erfahren wir äußerst positive bis überraschte Reaktionen. Deutlich wird dabei, dass junge Menschen einen großen Bedarf an Informationen über berufliche Perspektiven bei uns im Land haben. Hier setzt die Kampagne an", so Seidel. Die Fachkräfteinitiative soll jungen Menschen Karrierechancen in Mecklenburg-Vorpommern aufzeigen. Das Wirtschaftsministerium führt die Kampagne in Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern (IHK´s) des Landes durch. Sie wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.
Alle Berufe auf einen Klick Der Minister nutzte einen Besuch des Autoindustrieunternehmens Webasto AG, um die weiteren Schritte innerhalb der Kampagne vorzustellen. "Der Azubi-Atlas wird für alle Ausbildungsberufe geöffnet", erläuterte Seidel. Alle Unternehmen, Fachschulen und Freie Träger, die Ausbildungsplätze im Land anbieten, können sich über ein Formular kostenfrei, schnell und unbürokratisch registrieren lassen (unter "Firmenanmeldung"). Somit können sich Jugendliche vor ihrem Schulabschluss erstmals auf einen Schlag über alle Berufswege in ihrer Region und in ihrem Land informieren. Der Azubi-Atlas enthält jetzt schon 212 Berufe, 645 Firmen und 1.545 Ausbildungsstellen für junge Menschen parat. "Mit fast 15.000 Klicks ist er der Renner auf der Internetseite www.durchstarten-in-mv.de. Das ist ein sehr gutes Feedback, denn die Kampagne läuft erst seit Mitte Oktober", sagte Seidel. In den ersten Wochen der Kampagne haben sich mehr als 3.000 Besucher die Seiten im Netz angesehen, die auch Kontaktmöglichkeiten zu Firmen, Informationen zu Berufsbildern und Erfolgsgeschichten aus dem Land enthalten.
Schulbesuch trifft ins Schwarze Die Kampagne setzt auf mehrere Aktivitäten, um die Schulabgänger zu erreichen. In der vergangenen Woche wurde die Online-Werbung gestartet, um auf die Internetseite aufmerksam zu machen. Im Januar werden auf etwa 500 Plakaten rund um die 170 Schulen im Nordosten sechs junge Frauen und Männer aus Mecklenburg-Vorpommern zeigen, welchen erfolgreichen Weg sie gegangen sind. Verstärkt werden soll darüber hinaus die Schulaktion. "Der direkte Dialog ist wichtig und durch nichts zu ersetzen", betonte der Minister. Über die Internetseite www.durchstarten-in-mv.de können sich Schulen für ihre Abschlussklassen zu der Informationsveranstaltung über die Ausbildungsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern anmelden. "Die Nachfrage ist sehr groß; das Angebot wird sehr gut angenommen. Die Berufschancen sind bei den jungen Menschen noch viel zu wenig bekannt im Land", konstatierte Seidel. Die Ergebnisse einer umfassenden repräsentativen Umfrage unter 600 Schülern und 100 Lehrern in M-V vor Start der Kampagne soll Anfang des kommenden Jahres in Rostock veröffentlicht werden.
Junge Leute werden knapp Laut Bundesagentur für Arbeit standen Ende September 11.722 Bewerber (Vorjahr: 16.203) insgesamt 12.781 gemeldeten Stellen (Vorjahr: 15.124) gegenüber. Zum ersten Mal gab es somit mehr Lehrstellen als junge Leute mit Ausbildungswunsch. "Diese Lage wird sich weiter verschärfen, in allen Fachrichtungen. Schulabgänger werden knapp", unterstrich Seidel. Die unbesetzten Ausbildungsstellen (670) konzentrieren sich im Wesentlichen auf Restaurant- und Hotelfachkräfte (183), Köche (122), Verkäufer in Bäckereien und Fleischereien (54), Kaufmännische Berufe (43), das Gastgewerbe (21), Gebäudereiniger (12) und Elektroniker (10). "Wir müssen uns darauf einstellen, dass von den ehemals 30.000 Schulabgängern vor zehn Jahren nur noch jährlich etwa 11.000 auf den Ausbildungsmarkt streben. Es muss unser Hauptaugenmerk darauf gerichtet sein, möglichst viele Mädchen und Jungen für eine Ausbildung und berufliche Zukunft in ihrem Land zu begeistern." Seidel appellierte an die Unternehmen und Kammern im Land, offensiv auf die Schulen zuzugehen, junge Leute mit Einstiegsmöglichkeiten und Perspektiven in ihren Firmen vertraut zu machen und sich somit die Fachkräfte für morgen zu sichern.
Fordern und Fördern Der Wirtschaftsminister verwies auf die Webasto AG, ein "Musterausbildungsbetrieb" im IHK-Bezirk Neubrandenburg mit einer Ausbildungsquote von 14,4 Prozent. Zum Ausbildungsbeginn hat der Automobilzulieferer 44 Azubis an seinen vier Produktionsstandorten eingestellt, insgesamt lernen 199 Auszubildende im Unternehmensverbund. Allein in Neubrandenburg werden momentan 78 Azubis als Technische Zeichner, Fertigungsmechaniker, Mechatroniker, Werkzeugmechaniker, Fachinformatiker, Fachlagerist, Industrie- und Bürokaufmann auf ihren Beruf vorbereitet. Einer von ihnen war der jetzt 24 Jahre alte Steffen Gorgs. Im letzten Jahr war er bester Auszubildender seines Jahrgangs in Mecklenburg-Vorpommern als Werkzeugmechaniker und ist jetzt im Webasto Werk Neubrandenburg in der Qualitätsprüfung tätig. Zurzeit absolviert er am weltweit größten Produktionsstandort für Thermosysteme der Webasto AG ein berufsbegleitendes Technikerstudium. Für den jungen Neubrandenburger ergeben sich in dem 1901 gegründeten Unternehmen, der als Automobilzulieferer weltweit führend bei der Produktion kompletter Cabrio-, Dach- und Karosseriesysteme sowie von Heiz-, Kühl- und Lüftungssysteme ist, hervorragende Karrierechancen.
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Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus MV |
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Mit der regionalen Kooperationsbörse für Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern verfolgt das Enterprise Europe Network M-V das Ziel, den regionalen Markt für Hersteller und Dienstleister in M-V transparenter zu machen und durch Anregung wirtschaftlicher Kooperationen mittelfristig internationale Marktaktivitäten aus Mecklenburg-Vorpommern heraus voranzutreiben. Das seit Jahren bewährte Veranstaltungsformat sichert dabei eine hohe Effektivität des zeitlichen und finanziellen Aufwandes. Veranstaltungsort: Technologiepark Warnemünde Online Registrierung unter www.tzw-international.deTeilnahmegebühr: 90 Euro |
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In einer Veranstaltung des Bundeswirtschaftsministeriums am 01.12.2009 wurde über Möglichkeiten der Förderung von Energieeffizienzberatungen und Maßnahmen der Umsetzung informiert:
Der Sonderfonds Energieeffizienz in KMU (kleine und mittlere Unternehmen) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und der KfW. Das Förderprogramm soll KMU ermöglichen, die Potenziale für Energieeinsparungen zu erkennen und den Anreiz zu Investitionen geben.
Im Rahmen der "Energieeffizienzberatung" werden Zuschüsse für qualifizierte und unabhängige Energieeffizienzberatungen in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Freiberufler gewährt. Durch die Beratung sollen Schwachstellen bei der effizienten Energieverwendung aufgezeigt und Vorschläge bzw. konkrete Maßnahmenpläne für Energie und Kosten sparende Verbesserungen gemacht werden.
Dazu erhalten Unternehmen für eine ein- bis zweitägige Initialberatung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 80 % des vereinbarten Beraterhonorars. Es gilt eine maximale Bemessungsgrenze. Für die Detailberatung können bis zu 60 % des maximalen Tageshonorars (auch hier gilt eine maximale Bemessungsgrundlage) gefördert werden. Initial- und Detailberatung können unabhängig voneinander beantragt werden.
Die Umsetzung der vorgeschlagen Maßnahmen aus den Beratungen können dann zinsgünstig mit einem Investitionskredit im Rahmen des ERP ? Umwelt ? und Energieeffizienzprogramms finanziert werden. Ein Verzeichnis aller gelisteten Berater ist in der KfW Beraterbörse zu finden.
Erste Anlaufstelle für alle Interessierten ist ein Regionalpartner der KfW Mittelstandsbank, der unter www.kfw-mittelstandsbank.de wie auch alle weiteren Details zum Förderprogramm zu finden ist.
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Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, KfW Bankengruppe |
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Der nächste Bankensprechtag bei der IHK zu Neubrandenburg findet am
Donnerstag, 10. Dezember 2009
ab 09 : 00 Uhr
statt.
Daran beteiligt sind die KfW Mittelstandsbank, die Bürgschaftsbank MV GmbH und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft mbH sowie das Landesförderinstitut MV.
Bei Interesse an diesem Sprechtag in Neubrandenburg wird um Vereinbarung eines Beratungstermines mit Frau Petra Merbeth unter Tel.: 0395-55 97 312 gebeten.
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Das nächste Praxisseminar Marketing findet
vom 12. 12. - 13.12.2009
in den Räumen des Existenzgründerzentrums Müritz an der Warendorfer Str. 20 in 17192 Waren (Müritz) statt. Beginn der Veranstaltung ist am 12.12.2009 um 09:00 Uhr.
Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH unter Tel.: 03991 634-300 entgegen.
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Das ist ein Drittel mehr als im Vorjahr und entspricht jedem fünften Bundesbürger ab 14 Jahren, meldet der BITKOM. Hinzu kommen weitere 8,6 Millionen, die Interesse am Online-Kauf von Präsenten haben, aber noch unentschlossen sind. Das ergab eine Umfrage von BITKOM und dem Meinungsforschungsinstitut forsa. "Für bis zu 23 Millionen Deutsche ist das Web die ideale Shopping-Meile im Weihnachtseinkauf", sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Computerspiele, Handys, PCs, Flachbild-Fernseher und Digitalkameras sind besonders beliebte Geschenke." 1,4 Millionen der Online-Shopper haben ihre Geschenke für Weihnachten bereits im Web gekauft - und vermeiden so den Stress kurz vor den Feiertagen.
Vor allem junge Erwachsene ordern ihre Geschenke im Netz. In der Altersgruppe von 18 bis 44 Jahren geht jeder Dritte online auf Shopping-Tour. Dagegen wollen nur drei Prozent der Senioren ab 60 Jahren diese Möglichkeit nutzen. Ebenso gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während 23 Prozent der Männer Präsente im Web ordern, sind es bei den Frauen nur 18 Prozent. Ein Vergleich der Berufsgruppen zeigt, dass Beamte deutlich herausstechen. 41 Prozent der Beamten kaufen Weihnachtsgeschenke im Web - gegenüber 32 Prozent der Schüler und Studenten und lediglich 14 Prozent der Arbeiter.
Quelle: Electronic Commerce Center MV
Das Team
der Wirtschaftsförderung Müritz GmbH
wünscht
eine besinnliche und schöne Adventszeit
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