Müritzwirtschaft - aktuell 02 / 2010
01.03.2010, Waren (Müritz)
Sehr geehrte Damen und Herren,
morgen öffnet die CeBIT in Hannover wieder ihre Pforten. Internationale Aussteller präsentieren ihre neuesten IT - Produkte dem Publikum aus aller Welt. Mit zu den Ausstellern gehört auch das Warener Unternehmen NORTHBIT, das auf dem Gemeinschaftsstand der Wirtschaft und Hochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern das neue Sortwareprodukt NVE (NORTHBIT Visual Estate) präsentieren wird...

Deutschland ist der international führende Standort für Messen und Ausstellungen. Fünf der zehn größten Messegesellschaften  der Welt stammen aus Deutschland, zusammen erzielten sie im Jahr 2006 einen Umsatz in Höhe von 2,45 Mrd. Euro. Jährlich werden zwischen 150 und 160 internationale Messen und Ausstellungen durchgeführt, die von ca. 170.000 Ausstellern genutzt und 9 bis 10 Mio. Besuchern besucht werden.*

Über das größte Messegelände in der Bundesrepublik mit 496.000 qm verfügt die Deutsche Messe in Hannover, gefolgt von der Messe Frankfürt mit 321.700 qm und der Kölnmesse mit 284.00 qm Ausstellungsfläche.

Den Auftakt der Reihe internationaler Messen in Deutschland bildete im Januar die Grüne Woche in Berlin, jetzt gefolgt durch die CeBIT in Hannover, die ITB in Berlin und die Hannover Messe um nur einige zu nennen.

Das Messegeschehen in Deutschland an den bekannten Messeplätzen ist in einem Messekalender online gestellt.

Die regionalen Stärken zeigen sich in Mecklenburg - Vorpommern z.B. bei der Ostsee Messe in Rostock, der Verbraucherschau im Norden, die in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum feiert. Die 11. Fachausstellung für Massiv- und Fertigbau, Sanierung, Immobilien und Finanzierung, ebenfalls in Rostock oder die 17. Automobilausstellung in den Rostocker Messehallen sind ebenfalls ein Beleg dafür.

Die 5. Müritz Boot am 03. und 04. April 2010 wird wieder zahlreiche Interessierte nach Röbel / Müritz ziehen.

Alle landesweit interssanten Veranstaltungen hat das Wirtschaftsministerium in einer Übersicht zusammengefasst, die gleichzeitig Auskunft über die jeweiligen Ansprechpartner gibt.

Auf dieser Internetseite ist ebenfalls ein Kalender mit nationalen und internationalen Messen zu finden. Die Ansprechpartner im Land sind dort ebenfalls veröffentlicht.

* Quelle: Wikipedia

 

Das Wirtschaftsministerium unterstützt kleine und mittlere Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern bei den Ausgaben für die Standmiete auf Messen im In- und Ausland. Für 2010 und 2011 liegt bereits eine Vielzahl konkreter Anträge auf Messeförderung vor.

Für die Teilnahme an einer Messe kann bis zur Hälfte der Kosten für die Standmiete, jedoch maximal bis zu 6.000 Euro übernommen werden. Pro Unternehmen und Kalenderjahr werden bis zu drei Präsentationen gefördert. Jährlich stehen 650.000 Euro im Messeförderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern mit weniger als 250 Mitarbeitern zur Verfügung.

Anträge müssen vor Beginn des Vorhabens beim Landesförderinstitut, Heike Schommartz, Tel.: 0385-6363 1464 oder per Mail: heike.schommartz@lfi-mv.de eingereicht werden.

Für eine gemeinschaftliche Unternehmensbeteiligung an internationalen Messen im In- und Ausland ist zu beachten:

Das Wirtschaftsministerium gewährt für wichtige Schwerpunktbranchen aus Mecklenburg-Vorpommern bzw. bei großen überregionalen Messen eine finanzielle Unterstützung für gemeinschaftliche Unternehmensbeteiligungen. Die Initiative für eine Gemeinschaftsbeteiligung geht in der Regel von einer Interessenvertretung (z.B. Industrie- und Handelskammer, Wirtschaftsfördergesellschaft, Netzwerk, Verein oder Vereinigung) aus. Die Interessenvertretung legt dem Wirtschaftsministerium einen konkreten Vorschlag für eine Gemeinschaftsbeteiligung vor.

Die finanzielle Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium bezieht sich auf die Ausstattung des Gemeinschaftsstandes unter Berücksichtigung des Corporate Design des Landes MV oder Dolmetscherleistungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Teilnahme von mindestens fünf Unternehmen aus dem Land.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus M-V

Die Hannover Messe (19. - 23. April 2010) ist eine der weltweit wichtigsten Messen für neuste industrielle Technologien aus den Bereichen Automation, Energie, Zulieferung und Zukunftstechnologien. Die Hannover Messe stellt seit Jahren und so auch im Jahr 2010 ein Konjunkturbarometer dar, ist ein Vorreiter für Megatrends sowie ein Forum für Erfindungen und Investitionen. Für Unternehmer in der Müritz-Region, hat die Deutsche Messe eine begrenzte Anzahl von Tickets kostenfrei zur Verfügung gestellt. Diese müssen nur noch registriert werden und dann können Sie sich mit dem Fachbesucher-Ticket ein aktuelles Bild über neuste Innovationen der verschiedenen Branchen machen. Nehmen Sie am Erfahrungsaustausch der verschiedenen Nationen teil. Nutzen Sie die Gelegenheit und holen Sie sich eines der 20 Fachbesucher-Tickets unter der bekannten Adresse der wfm ab:

Wirtschaftsförderung Müritz GmbH, Warendorfer Str. 20, 17192 Waren (Müritz)

Hier sind auch noch einige kostenlose Tickets für die CeBIT (02. - 06.03.2010) erhältlich.

http://www.hannovermesse.de

http://www.cebit.de

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, hat die Grundlagenuntersuchung "Ausgaben der Übernachtungsgäste in Deutschland" vorgestellt. Die Untersuchung wurde vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr e.V. an der Universität München (dwif e.V.) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und der Bundesländer erarbeitet.

Staatssekretär Burgbacher: "Übernachtungsgäste bringen erhebliche Wirtschaftskraft in die Kommunen und Tourismusregionen - und dies mit steigender Tendenz. Die heute vorgestellte Datenlage unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus, hilft den Bundesländern und Regionen, ihre Wettbewerbsposition zu bestimmen und ist unerlässlich für tourismuspolitische Entscheidungen."

Mit der Studie liegen nun wichtige Struktur- und Vergleichsdaten über Art und Umfang der getätigten touristischen Ausgaben einschließlich ihrer Einkommens- und Beschäftigungseffekte vor: Jeder Übernachtungsgast in gewerblichen Beherbergungsbetrieben mit mehr als acht Betten gibt nach der Untersuchung des dwif e.V. im Durchschnitt 131,60 Euro am Tag aus. Im Vergleich zur Erhebung im Jahr 2000 bedeutet dies eine Steigerung um 41 Prozent. Bei Gästen in Privatquartieren mit durchschnittlichen Ausgaben pro Kopf und Tag in Höhe von 72,10 Euro und auf Campingplätzen in Höhe von 45,60 Euro sind noch deutlich höhere Ausgabenzuwächse zu verzeichnen.

Im Durchschnitt aller Beherbergungsarten gibt jeder Gast 116,00 Euro pro Tag aus. Das Gastgewerbe hat mit etwa 62 Prozent den größten Ausgabenanteil, aber auch der Einzelhandel mit fast 18 Prozent und übrige Dienstleistungszweige mit gut 20 Prozent profitieren in erheblichem Umfang vom Tourismus.

Insgesamt erzielt der Übernachtungstourismus einen Bruttoumsatz von rund 53 Milliarden Euro.

Die Gesamtergebnisse der Studie sind als Heft Nr. 53/2010 in der Schriftenreihe des dwif e.V. erschienen und dort zum Selbstkostenpreis erhältlich.

Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

"Die Nachbarländer beneiden die Bundesrepublik Deutschland, dass wir auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an den Zielen festhalten, mehr in Bildung und Forschung zu investieren." Dies erklärte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan (CDU), bei den Etatberatungen 2010 ihres Ministeriums im Haushaltsausschuss.
Laut Regierungsentwurf soll der Bildungs- und Forschungsetat in diesem Jahr über 10,91 Milliarden Euro verfügen können und damit um 702,27 Millionen Euro gegenüber 2009 ansteigen. Die Ministerin zeigte sich zuversichtlich, dass das Ziel, ab 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Bildung und Forschung auszugeben, erreicht werde. Weiter wies sie darauf hin, dass noch nie so viele junge Menschen in Deutschland ein Studium aufgenommen hätten wie heute: 43 Prozent eines Jahrgangs würden zur Zeit studieren. Dies zeige, dass der Hochschulpakt wirke.
Die Sprecher der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP wiesen darauf hin, dass der Etatentwurf 2010 ein Übergangshaushalt sei. Trotzdem sei es gelungen, erste Akzente zu setzen. Mit neuen Programmen solle dafür gesorgt werden, dass immer mehr Schüler einen Abschluss machen und die Zahl der Abbrecher bei der beruflichen Lehre abnehme. Der Sprecher der SPD-Fraktion wies darauf hin, dass jetzt geerntet werde, was vor Jahren auf den Weg gebracht worden sei. Er forderte eine zusätzliche Exzellenzinitiative für "Lehre" und setzte sich für eine Erhöhung des Bafögs ein. Unterstützung fand er dabei bei Bündnis 90/Die Grünen und der Linksfraktion. Die Sprecherin der Grünen hielt den Hochschulpakt für unterfinanziert und forderte ein Bafög für Erwachsene. Die Linksfraktion setzte sich unter anderem dafür ein, das nationale Stipendienprogramm zu streichen. Dabei handele es sich um Elitenförderung.

Quelle: Pressestelle des Deutschen Bundestages

Unabhängige Studie zur IT-Sicherheit in KMU und Handwerk zeigt Gefahren auf

Jedes 11te Unternehmen wurde bereits Opfer eines Angriffs auf die eigene Website oder gar auf den eigenen Online-Shop. Dies zeigt die Studie "Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2009" des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG). Die Aussage, KMU und Handwerk seien für Sicherheitsangriffe uninteressant, verliert damit endgültig ihre Berechtigung.

Die aktuelle Studie macht deutlich, dass zahlreiche Unternehmen insbesondere im Rahmen der Netzsicherheit erheblichen Nachholbedarf haben. So obliegt die Realisierung von Website und Online-Shop insbesondere in KMU und Handwerk häufig den eigenen Mitarbeitern und nicht einem externen Dienstleister. Gleichzeitig sind jedoch in jedem fünften dieser Unternehmen bei den Mitarbeitern keine sicherheitsspezifischen Fachkenntnisse vorhanden. Möglichen Angriffen kann somit nicht zielführend vorgebeugt werden.

Die Mehrheit der befragten Unternehmen blieb bislang zwar von Angriffen auf die eigene Website oder den eigenen Online-Shop verschont. Immerhin jedes elfte Unternehmen wurde jedoch bereits Opfer eines erfolgreichen Angriffs auf die eigene Internetpräsenz. 14% der Befragten, die betroffen sind, geben dabei an, dass die Ursache unternehmensintern begründet war, z. B. durch den sorglosen Umgang mit Passwörtern.

Motiviert durch die Studienergebnisse wird auch der diesjährige "NEG-Mittelstandskongress: Erfolgsfaktor Internet", der am 9. und 10. Juni in Bremen stattfindet, ein besonderes Augenmerk auf das Thema Sicherheit im Web richten.

Die Umfrageergebnisse sind in einem detaillierten Berichtsband festgehalten, der unter folgendem Link kostenfrei heruntergeladen werden kann:

www.ecc-handel.de/netz-_und_informationssicherheit_in_unternehmen.php.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Das Ausbildungsverhältnis beginnt mit der Probezeit. Die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen (§ 20 Satz 2 BBiG).
Eine Verlängerung der Probezeit ist nur im Ausnahmefall möglich. Das Bundesarbeitsgericht hat hierzu folgende Definition als zulässig erklärt: 
 
"Wird die Ausbildung während der Probezeit um mehr als ein Drittel dieser Zeit unterbrochen, so verlängert sich die Probezeit um den Zeitraum der Unterbrechung." 
 
Für kurzfristige Unterbrechungen kommt damit eine Verlängerung der Probezeit ausdrücklich nicht in Frage. Eine automatische Verlängerung um die Dauer der Unterbrechung, gleich aus welchen Grund, tritt nicht ein.
 
Die Industrie- und Handelskammer ist schriftlich davon in Kenntnis zu setzen, wenn die Probezeit verlängert werden soll.
 
Ansprechpartner bei der IHK zu Neubrandenburg
Ines Renninger
(0395) 5597-409

Quelle: IHK zu Neubrandenburg

Mit dem Landeswettbewerb "Wirtschaftsfreundlichste Kommune des Landes Mecklenburg-Vorpommern" werden gute Beispiele für eine aktive wirtschaftsfreundliche Kommunalpolitik gesucht, bewertet und dann ausgezeichnet. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, das Innenministerium, die Vereinigung der Unternehmensverbände, die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern und die kommunalen Landesverbände Mecklenburg-Vorpommerns vergeben deshalb seit dem Jahr 2004 die Auszeichnung "Wirtschaftsfreundlichste Kommune des Landes Mecklenburg-Vorpommern".

"Die Wirtschaftsfreundlichkeit von Verwaltungen ist ein wichtiger Faktor bei Investitionsentscheidungen. Besonders eine reibungslos funktionierende Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wirtschaft ist für kleine und mittlere Unternehmen, aber auch für Existenzgründer von großer Bedeutung", begründet Wirtschaftsminister Jürgen Seidel die Auslobung.

Um die Auszeichnung des Jahres 2010 können sich bis zum 15. April 2010 Gemeinden, Städte und Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern selbst bewerben. Erwünscht sind auch Bewerbungen von Kommunen, die an diesem Wettbewerb in früheren Jahren bereits teilgenommen haben. Zudem können in Mecklenburg-Vorpommern ansässige Unternehmen Vorschläge für Kommunen mit besonders wirtschaftsfreundlichem Verwaltungshandeln einreichen.

Eine Jury unter Vorsitz des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bewertet die eingereichten Bewerbungen und Vorschläge und entscheidet über die Vergabe der Auszeichnungen. Die Kommunen werden mit Urkunde und Tafel ausgezeichnet und können den Titel zur Werbung für ihren Standort nutzen.

Die Wettbewerbsausschreibung inklusive der dazu erforderlichen Bewerbungsformulare kann unter "Dokumente und Downloads" auf den Internetseiten des Wirtschaftsministeriums abgerufen werden. Die Bewerbungen bzw. Vorschläge sind in einfacher Ausfertigung bis zum 15. April 2010 beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Referat 200, Johannes-Stelling-Straße 14, 19053 Schwerin, unter dem Stichwort "Wirtschaftsfreundlichste Kommune" einzureichen.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg - Vorpommern

 

Die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH organisiert weiterhin gemeinsam mit dem IEU - Institut für Existenzgründungen und Unternehmensführung Wilfried Tönnis M.A. Existenzgründer- und Buchführungsseminare im Existenzgründerzentrum Müritz, Warendorfer Str. 20, 17192 Waren (Müritz).

Das nächste Existenzgründerseminar findet
vom 16.03. - 19.03.2010
statt. Beginn der Veranstaltung ist am 16.03.2010 um 09:00 Uhr.
 
Das nächste Buchführungsseminar  findet
vom 25. - 27.06.2010
statt. Beginn der Veranstaltung ist am 25.06.2010 um 15:00 Uhr.
 
Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH unter Tel.: 03991 634-300 oder info@wfm-mueritz.de  entgegen.

 

 

 

 


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