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Müritzwirtschaft - aktuell 03 / 2010 |
06.04.2010, Waren (Müritz)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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weiterhin bemühen sich Bund, Länder und die kommunale Ebene um einen zügigen Ausbau des Breitbandnetzes. Dazu gibt es in Mecklenburg-Vorpommern eine vom Land geförderte Koordinierungsstelle, die beim Zweckverband Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt ist und deren Aufgabe darin besteht, die Kommunen bei ihren Aktivitäten zu unterstützen. Diese Unterstützung hat sich auf viele Gemeinden bereits positiv ausgewirkt. Dennoch darf auch hier nicht in dem Bemühen nachgelassen werden, alle Kommunen schnell und ausreichend zu versorgen..............
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Die flächendeckende Versorgung unseres Landes mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen und der Aufbau von Netzen der nächsten Generation sind wichtige Voraussetzungen für eine schnelle Rückkehr zu wirtschaftlichem Wachstum und steigendem Wohlstand. Der intensive Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt hat bislang zu vielfältigen Angeboten und niedrigen Preisen geführt. Mittlerweile nutzen mehr als 23 Mio. Haushalte (rund 60 Prozent der Haushalte) Breitbandanschlüsse. Die Kunden haben dabei die Wahl, einen Internetzugang über DSL, TV-Kabel oder eine drahtlose Technologie zu realisieren (UMTS, WLAN, Satellit etc.). Für 98 Prozent der Haushalte besteht inzwischen die Möglichkeit, Zugänge mit mindestens 384 Kilobit pro Sekunde zu nutzen (92 Prozent mit mindestens 1 Megabit pro Sekunde).
Für viele Haushalte insbesondere auf dem Land ist breitbandiges Internet somit nicht verfügbar. Zudem ist den wachsenden Anforderungen an Verfügbarkeit und Qualität der Internetversorgung Rechnung zu tragen. Im Rahmen der Breitbandstrategie werden deshalb ehrgeizige Ziele gesetzt:
Bis spätestens Ende 2010 sollen flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein.
Bis 2014 sollen für 75 Prozent der Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen, mit dem Ziel, solche hochleistungsfähigen Breitbandanschlüsse möglichst bald flächendeckend verfügbar zu haben.
Die Ziele sind ambitioniert. Sie können nur im Wettbewerb und durch eine Technologie- und Anbietervielfalt erreicht werden. Zudem müssen Bund, Länder, Kommunen und Wirtschaft an der Umsetzung der Maßnahmen mitwirken. Die Umsetzung fußt auf vier Säulen:
Nutzung von Synergien beim Infrastrukturaufbau etwa durch die Öffnung und Mitnutzung von vorhandenen öffentlichen und privaten Einrichtungen des Telekommunikationssektors und der anderen Infrastrukturbereiche.
Unterstützende Frequenzpolitik insbesondere durch die teilweise Nutzung der Digitalen Dividende (790 bis 862 MHz), die sich durch die Digitalisierung der Fernsehübertragung ergeben hat, für die breitbandige Erschließung des ländlichen Raums.
Wachstumsfreundliche Regulierung etwa durch eine stärkere Wachstumsorientierung der Regulierung auf Basis des geltenden Telekommunikationsgesetzes, die dem Aspekt der Planungssicherheit größeres Gewicht gibt und kooperative Ansätze im Markt unterstützt. Hierzu wird die Bundesnetzagentur Eckpunkte erarbeiten und mit der Branche diskutieren.
Finanzielle Fördermaßnahmen für die breitbandige Erschließung solcher Kommunen, in denen keine Versorgung über den Markt erfolgt.
Die bestehenden Maßnahmen (u.a. Breitbandatlas, Bedarfsdatenbank, AG Breitband, Breitbandportal www.zukunft-breitband.de) haben sich bewährt und werden weiter fortgesetzt.
Quelle: BMWI 23.03.2010
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Die Teilnahme an einem Verfahren zum örtlichen Ausbau der Breitbandversorgung, die bekanntlich mit einer Bedarfsermittlung vor Ort beginnt, ist freiwillig und wird durch die Gemeinden in Abhängigkeit der jeweiligen Versorgungssituation genutzt. Zu Beginn der Breitbandinitiative sind alle Gemeinden über die zuständigen Ämter von der Wirtschaftsförderung Müritz GmbH im Auftrage der Landrätin über die sich ergebenden Chancen kurzfristig eine verbesserte Breitbandsteruktur zu erhalten, informiert worden.
Von dieser Möglichkeit haben im Landkreis 39 (64 %) Gemeinden Gebrauch gemacht. Im Rahmen des Rücklaufs der Bedarfsermittlungen sind 1.364 Fragebögen zurückgegeben worden. 263 stammen von gewerblichen Nutzern.
21 Gemeinden (34,5 %) haben sich an der möglichen Bedarfsermittlung nicht beteiligt. Die Gründe hierfür sind im Detail nicht bekannt, dürften aber überwiegend in einer als ausreichend eingeschätzten Versorgungssituation zu suchen sein.
Die Gemeinde Grabowhöfe hat sich an einem Feldversuch von e-plus beteiligt.
Bei den Städten ist nur die Stadt Penzlin beteiligt, da Waren, Malchow und Röbel offensichtlich über ausreichende Versorgungsstandards verfügen.
Von den Gemeinden, die sich an der Aktion der Koordinierungsstelle des Zweckverbandes beteiligt haben, sind in 11 Fällen bereits Fördermittel bewilligt bzw. beantragt worden. Für fünf weitere Gebietskörperschaften laufen derzeit Angebotsabfragen, die im Internet auf den Seiten des Zweckverbandes veröffentlicht sind.
Dies lässt die Erwartung - so die Koordinierungsstelle - zu, dass im laufenden Jahr in diesen Bereichen des Kreises Verbesserungen bei der Breitbandversorgung eintreten werden.
Im Einzelnen handelt es sich dabei um nachfolgende Gemeinden im Landkreis Müritz:
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MÜR |
Amt Seenlandschaft Waren |
Groß Gievitz |
genehmigt |
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MÜR |
Amt Penzliner-Land |
Groß Flotow |
genehmigt |
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MÜR |
Amt Seenlandschaft Waren |
Lansen/Schönau |
genehmigt |
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MÜR |
Amt Malchow |
Zislow |
genehmigt |
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MÜR |
Amt Seenlandschaft Waren |
Klink |
genehmigt |
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MÜR |
Amt Röbel-Müritz |
Sietow |
genehmigt |
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MÜR |
Amt Röbel-Müritz |
Kieve |
genehmigt |
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MÜR |
Amt Penzliner-Land |
Marihn |
genehmigt |
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MÜR |
Amt Röbel-Müritz |
Fincken |
genehmigt |
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MÜR |
Amt Röbel-Müritz |
Jaebetz |
genehmigt |
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MÜR |
Amt Röbel-Müritz |
Massow |
FA liegt vor |
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MÜR |
Amt Malchow |
Walow |
im Internet veröffentlicht |
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MÜR |
Amt Malchow |
Alt Schwerin |
im Internet veröffentlicht |
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MÜR |
Amt Malchow |
Fünfseen |
im Internet veröffentlicht |
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MÜR |
Amt Malchow |
Göhren-Lebbin |
im Internet veröffentlicht |
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MÜR |
Amt Röbel-Müritz |
Lärz |
im Internet veröffentlicht |
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Dadurch konnten bisher Fördermittel in Höhe von 489.171 Euro eingeworben werden. Weitere 43.000 Euro sind beantragt. Im Ergebnis der im Internet veröffentlichten Angebotsabfragen bzw. daraus folgender Ausschreibungen wird es zu weiteren fünf Förderanträgen kommen.
Eine Analyse der Gesamtsituation zeigt, dass gerade in den ländlichen und subländlichen Gebieten nach wie vor eine Nicht- bzw. Unterversorgung besteht. Schwerpunkte dabei bilden u.a. die o.a. Förderregionen, für die kurzfristig Verbesserungen eintreten werden.
Für weitere Gemeinden wie Torgelow am See, Varchentin oder Vielist werden derzeit Angebotsaufforderungen vorbereitet.
Zur detaillierten Darstellung der Versorgungssituation im Landkreis Müritz wird darüber hinaus z.Zt. durch eine Arbeitsgruppe "Breitbandstruktur" bei der Koordinierungsstelle des Zweckverbandes im Auftrage der Landesregierung eine Übersicht erstellt.
Im Rahmen einer Regionalkonferenz "Schnelles Internet für alle" bei der IHK zu Neubrandenburg wurde mitgeteilt, dass im Lande derzeit 87 Förderanträge bewilligt wurden. Wie oben dargestellt, stammen 10 dieser Bewilligungen aus dem Landkreis Müritz. Dies entspricht 11,5 % aller Bewilligungen im Land.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass seit Eröffnung der landesweiten Offensive zum Ausbau der Breitbandversorgung der ländlichen Räume im Landkreis Müritz knapp die Hälfte der Gemeinden, die Bedarfe signalisiert haben, kurzfristig mit Verbesserungen in ihrer Versorgungsstruktur rechnen können. In Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle gilt es nun, auch für die andere Hälfte zügige Strukturverbesserungen zu erreichen.
Darüber hinaus ist vorgesehen, mit den Gemeinden, die bisher keine Bedarfe signalisiert haben, noch einmal ins Gespräch zu kommen. Dies wird vor dem Hintergrund einer auf Bundesebene avisierten Kampagne, die kurzfristig gestartet werden soll, geschehen.
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Deutschland hat sich im Kriesenjahr 2009 als Investitionsstandort behauptet. Germany Trade & Invest, die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing, begleitete 190 Unternehmen bei Standortbesuchen in Deutschland, zehn mehr als im Vorjahr.
Starkes Interesse galt vor allem dem Dienstleistungssektor und den Bereichen erneuerbare Energien, Mechanik und Elektronik sowie Chemie und Gesundheit.
Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: "Die Bilanz von Germany Trade & Invest bestätigt das große Interesse an Deutschland. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds schneidet der Standort 2009 sogar noch besser ab als in den Vorjahren. Deutschland wird von internationalen Investoren als zuverlässig und wettbewerbsfähig geschätzt - das gilt für die ganze Bandbreite an Hochtechnologien und Dienstleistungen."
Von den 190 im Jahr 2009 bearbeiteten Projekten übergab Germany Trade & Invest 80 Investitionsvorhaben an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft eines Bundeslandes. Mit diesen Projekten sind ca. 2800 Arbeitsplätze und ein Investitionsvolumen von etwa 700 Mio. Euro verbunden.
Michael Pfeiffer, Geschäftsführer Germany Trade & Invest: "Ausländische Investoren schätzen Deutschland als Standort für Produktion, Forschung und Entwicklung und für die Einrichtung ihrer Unternehmenszentralen. Als Ziel gehört Deutschland zur Spitzengruppe in den internationalen Ranglisten."
Interessant sind die Veränderungen bei den Herkunftsländern. Vor allem indische und chinesische Unternehmen haben ihr Engagement in Deutschland verstärkt. Groß ist auch das Interesse israelischer Unternehmen (etwa in der Medizintechnik, in der Gesundheitsbranche und in der Nanotechnologie) und türkischer Investoren (im Konsumgüterbereich, vorrangig bei Textil- und Haushaltswaren).
Europaweit und international hat Deutschland seine Position verbessert. Laut der Datenbank fDi-Markets (Financial Times Group) gingen im Jahr 2009 470 FDI-Projekte nach Deutschland. Damit steht die Bundesrepublik international auf Platz fünf der weltweit attraktivsten Investitionsstandorte (hinter USA, China, Großbritannien und Indien). Innerhalb Europas steht Deutschland jetzt schon zum zweiten Mal vor Frankreich auf Platz zwei hinter Großbritannien.
Quelle: BMWI 17.03.2010
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Kleinunternehmer und auch Arbeitslose können künftig EU-geförderte Kredite bekommen, um eine Existenz zu gründen oder ein Kleinunternehmen zu erweitern. Dieses europäische Mikrofinanzierungsinstrument wird anfangs mit 100 Millionen Euro ausgestattet sein. In Zusammenarbeit mit weltweit operierenden Finanzinstitutionen wie etwa der Europäischen Investitionsbank könnten letztlich mehr als 500 Millionen Euro mobilisiert werden. Das Geld wird ab Juni 2010 zur Verfügung stehen. Mehr Informationen unter: http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/9040_de.htm
Quelle: Enterprise Europe Network |
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Das Landesprogramm Wohnraumförderung 2010 ist in Kraft getreten. Zur Fortsetzung der Wohraumförderung stehen in diesem Programm rund 11,5 Millionen EUR Fördermittel zur Verfügung. Diese begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel werden ausschließlich für die Bestandsförderung eingesetzt.
Unterstützt werden Förderungen nach den Richtlinien für die Gewährung von Zuwendungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Modernisierung und Instandsetzung von Miet- und Genossenschaftswohnungen und selbst genutztem Wohneigentum in innerstädtischen Altbauquartieren vom 30.04.2003, zuletzt geändert durch Verwaltungsvorschrift vom 05.03.2010:
- Modernisierung und Instandsetzung von Wohnungen, nachträglicher Anbau oder Ersatz von Balkonen, Dachaufbau und Wiederherstellung von Außenanlagen nach partiellem Rückbau von Wohngebäuden (Anlage 2)
- Modernisierung und Instandsetzung von Wohnungen in innerstädtischen Altbauquartieren (Anlage 7a und/oder 7b)
- Modernisierung und Instandsetzung von selbst genutztem Wohneigentum durch Alleinerziehende und Familien mit Kindern (Anlage 8)
- Barrierefreier oder Barrieren reduzierender Umbau von Miet- und Genossenschaftswohnungen (Anlage 10)
- Nachrüstung von Personenaufzügen von Miet- und Genossenschaftswohnungen (Anlage 10)
- Schaffung von altengerechten Miet- und Genossenschaftswohnungen mit Betreuungsangebot im Bestand (Anlage 3)
Die Interessenten für ein Förderdarlehen nach den Modernisierungsrichtlinien sind aufgefordert, bis zum 20.04.2010 für Ihr Vorhaben bei der Bewilligungsstelle, dem Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, eine Förderungsanmeldung (Anlagen 2, 3, 7a, 7b, 8 oder 10) vorzulegen, zu finden unter www.lfi-mv.de Förderungen/Wohnungsbauförderung Modernisierung und Instandsetzung.
Nähere Auskünfte erteilen im Bereich Modernisierung und Instandsetzung:
Frau Wienck, Tel. 0385/6363-1341 Frau Czirpka, Tel. 0385/6363-1340
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Fast 40 Millionen Deutsche wandern und sind auf 370 Millionen Tagesausflügen unterwegs. 8,7 Millionen Urlauber wandern jährlich in Deutschland. Wanderer geben in Deutschland jährlich 7,5 Milliarden Euro für ihre Freizeitaktivität aus und machen sie damit zur Nummer 1. Rund 144.000 Arbeitsplätze hängen direkt vom Wandertourismus ab. Wanderer schätzen das gut markierte, flächendeckende Wanderwegenetz in unserem Land und rund 83 Prozent der Wanderer fühlen sich nach einer Wanderung glücklich und zufrieden. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie zum Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern, die der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, gemeinsam mit dem Deutschen Wanderverband und dem Europäischen Tourismusinstitut an der Universität Trier (ETI) auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vorgestellt hat.
Staatssekretär Burgbacher: "Die Studie zeigt uns deutlich, dass Wandern wenig kostet und viel bringt! Sie liefert den Touristikern in Deutschland die erforderlichen Zahlen, um bedarfsgerecht gut gekennzeichnete, gepflegte Wege und die dazu passende Infrastruktur zu schaffen. Nicht nur die ehrenamtlichen Mitglieder der Wandervereine sollten die Verantwortung für ein gepflegtes Wegenetz tragen - Natur geht uns alle an. Deutschland bietet den Wandertouristen aus dem In- und Ausland Qualität mit seinen abwechslungsreichen Küsten, großen Wäldern, reizvollen Mittelgebirgen und den Alpen."
Der Freizeittourismus hat unter den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise weniger gelitten als andere Bereiche. Der Tourismus ist ein dynamischer Zweig der Dienstleistungswirtschaft und die Ergebnisse aus der Studie schaffen gute Voraussetzungen, das Image Deutschlands als Wanderdestination zu stärken und weiter zu entwickeln. Um auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, bedarf es ständiger Investitionen in Qualität und Qualifikation.
Quelle: BMWi 12.03.2010
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Die Deutschen haben 2008 41,3 Millionen Autos besessen. Das geht aus dem Verkehrsinvestitionsbericht 2009 hervor, den die Bundesregierung als Unterrichtung ( 17/444) vorgelegt hat. Damit stieg die Anmeldung der Personenkraftwagen vom 1. Januar 2008 bis zum 1. Januar 2009 um 0,3 Prozent. Die Anzahl der Krafträder sei um 2,6 Prozent gewachsen, womit 3,7 Millionen Stück auf der Straße gewesen seien. Von Lastkraftwagen habe es 2,3 Millionen Stück gegeben, was einem Zuwachs von einem Prozent entspreche. Insgesamt seien demnach 49,6 Millionen Kraftfahrzeuge unterwegs gewesen.
Laut Unterrichtung standen 2008 rund 5,8 Milliarden Euro an Bundesmitteln für Bundesfernstraßen zur Verfügung. Davon seien rund 1,3 Milliarden Euro aus Mauteinnahmen eingenommen worden. Zusammen mit Zuschüssen der EU und anderen Investitionen seien jedoch rund 6 Milliarden Euro ausgegeben worden, erklärt die Regierung. Des Weiteren gab es am 1. Januar 2009 circa 12.700 Kilometer Autobahn und rund 40.200 Kilometer Bundesstraßen, wobei die Verkehrsstärken im Vergleich zum Vorjahr geringfügig abgenommen haben, so die Bundesregierung.
Der Deutschen Bahn AG wurden 2008 insgesamt rund 2,6 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Dazu habe die Bahn rund 500 Millionen an Eigenmitteln investiert. Die größten Investitionsblöcke bei der Instandhaltung stellten der Oberbau mit rund 1,2 Milliarden Euro und Leit- und Sicherungstechnik mit rund 350 Millionen Euro dar.
Am 31. Dezember 2008 gab es rund 64.000 Kilometer Gleislänge in Deutschland, heißt es in der Unterrichtung weiter. Im Vergleich dazu betrage die Länge der Binnenwasserstraßen circa 7.300 Kilometer.
Quelle: Pressestelle Deutscher Bundestag
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Im Rahmen der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) am 29. und 30.10.2010 vergibt die KfW Bankengruppe den Unternehmenspreis "GründerChampions 2010". Aus jedem Bundesland wird das wirtschaftlich erfolgreichste Start-up gesucht, das anschließend die Chance hat, als Bundessieger ausgezeichnet zu werden.
Bewerben können sich Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Geschäftsidee in den vergangenen fünf Jahren (Gründung nach dem 31.12.2004) erfolgreich in die Tat umgesetzt haben und ihren Firmensitz in Deutschland haben.
Eine hochkarätige Jury mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Landesförderinstituten, Industrie- und Handelskammern, renommierten Unternehmer/innen sowie dem Wirtschaftsmagazin "brand eins" und dem Gründermagazin "StartingUp" beurteilt die Unternehmen zunächst nach ihrem wirtschaftlichen Erfolg und darüber hinaus nach folgenden Kriterien: - Schaffung und Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen - Zusammenspiel von wirtschaftlichem Erfolg und ethischer Verantwortung (z. B. Umgang mit den Mitarbeitern in der Krise) - Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Aus den 16 GründerChampions aus jedem Bundesland werden auf der feierlichen Eröffnungsveranstaltung zur deGUT am 28.10.2010 in Berlin in Anwesenheit des Bundeswirtschaftsministers Rainer Brüderle die drei Bundessieger gekürt. . Mit dem Bundespreis wird das jeweils wirtschaftlich erfolgreichste Unternehmen im Hightech-Bereich, im Dienstleistungs-Sektor sowie das wirtschaftlich erfolgreichste Kleinstunternehmen ausgezeichnet. Jedes dieser drei Unternehmen erhält ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro.
Bewerbungsschluss ist der 10.08.2010. Den Bewerbungsbogen halten wir hier für Sie bereit.
Quelle: Landesförderinstitut |
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Im Rahmen der jährlichen Firmenbesuche im Müritzkreis besuchte Landrätin Bettina Paetsch im vergangenen Jahr auch die Fa. K+P Mencwel GmbH in Walow. Hier entstand die Idee, dass zukünftig zwei LKW der Firma mit dem Müritzlogo aus der Designinitiative Müritz gestaltet auf den Straßen Deutschlands unterwegs sind und somit auf die Müritz-Region aufmerksam machen. Die Fa. Nord Design GbR wurde mit der Gestaltung der beiden Trailer beauftragt.
Seit dem 6. März 2010 rollen nun die ersten beiden LKW mit dem Müritz-Logo über die Straßen Deutschlands, vorwiegend im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein - Westfalen, und werben für die Müritzregion. Im Anschluss an den Jahresempfang des Landkreises Müritz wurden sie in Penzlin vorgestellt.
Landrätin Bettina Paetsch zeigte sich erfreut über das Engagement der Fa. K + P Mencwel und hofft, dass weitere Unternehmen das Angebot annehmen, mit Hilfe von Elementen der Designinitiative Müritz die Müritzregion deutschland- und auch europaweit bekannter zu machen. Neue Ideen und Möglichkeiten zu deren Umsetzung wurden schon im Anschluss an den Jahresempfang beraten.
Axel Müller, Jobst Peter Brach, Landrätin Bettina Paetsch, Walter Bleimann, Karl-Heinz Latz (v.l.) |
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Die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH organisiert im April wieder gemeinsam mit dem IEU - Institut für Existenzgründungen und Unternehmensführung Wilfried Tönnis M.A. Existenzgründer- und Buchführungsseminare im Existenzgründerzentrum Müritz, Warendorfer Str. 20.
Das nächste Existenzgründerseminar findet
vom 20.04. - 23.04.2010
statt. Beginn der Veranstaltung ist am 20.04.2010 um 09:00 Uhr.
Das nächste Buchführungsseminar findet
vom 09. - 11.04.2010
statt. Beginn der Veranstaltung ist am 09.04.2010 um 15:00 Uhr.
Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH unter Tel.: 03991 634-300 oder info@wfm-mueritz.de entgegen. |
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Gemeinsam mit dem Institut für Existenzgründungen und Unternehmensführung Wilfried Tönnis M.A.(IEU) bietet die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH am
24. und 25.04.2010 ein Praxisseminar Marketing
an.
Das Seminar findet in den Räumen des Existenzgründerzentrums Müritz (EGZ), Warendorfer Str. 20, 17192 Waren (Müritz) statt. Themen sind u.a.: Marktanalyse, Kundenanalyse, Werbepsychologie, AIDA Formel, Anzeigenwerbung. kostenlose PR-Berichte, Mailingkampagnen, Flyer, Internet, Kundenbindungsprogramme, Wettbewerbsrecht.
Außerdem werden im Rahmen des Seminars mit den Teilnehmern individuelle Marketingstrategien erarbeitet.
Anmeldungen nehmen die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH unter 03991 / 634-300 oder info@wfm-mueritz.de sowie das IEU unter der Ruf-Nr. 02471/ 8026 entgegen.
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Tipps und Termine von der Müritz.Veranstaltungskalender für die Müritzregion FIT FÜR DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT - Buchführuungsseminar 22.02.2012 - 24.02.2012 - Existenzgründerseminar 07.03.2012 - 09.03.2012
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