|
|
Müritzwirtschaft - aktuell 04 / 2010 |
30.04.2010,
|
Sehr geehrte Damen und Herren,
|
ein Ereignis prägt die touristische Landschaft des Müritzkreises in diesem Jahr in besonderer Weise. "Land Fleesensee", deutschlands größtes Tourismusressort in Göhren-Lebbin feiert 10. Geburtstag. Dazu finden über das Jahr verteilt, 10 Geburtstagsveranstaltungen statt. Am 24. April 2010 wurde ein Zeitreisepark im Rahmen der Geburtstagsfeierlichkeiten eingeweiht.........
|
|
Minister Seidel und Landrätin Paetsch weihten am Jubiläumswochenende einen neuen "Zeitreise-Park" im Ferienresort ein / Große Geburtstagsfeier für Gäste, Einwohner und Mitarbeiter
Zum 10. Geburtstag hat man sich im Land Fleesensee selbst das schönste Geschenk gemacht. Deutschlands größte Ferien- und Freizeitanlage erhielt zum Jubiläum einen "Zeitreise-Park", der am 24. April in Göhren-Lebbin eröffnet wurde.
Anlässlich der offiziellen Geburtstagsfeier weihten Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und Bettina Paetsch, Landrätin des Landkreises Müritz, das neue parkähnliche Areal unter großer Anteilnahme von Einwohnern, Gästen und Mitarbeitern des Land Fleesensee ein. Das der Mecklenburgischen Schweiz nachempfundene Areal entführt auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Land Fleesensee. Zehn Tafeln dokumentieren die zehnjährige Entwicklung des Land Fleesensee vom ersten Spatenstich bis hin zur Eröffnung des vierten Hotels im Juli 2009.
Minister Seidel betonte in seiner Ansprache die große Bedeutung des Land Fleesensee für den Wirtschafts- und den Tourismusstandort Mecklenburg-Vorpommern. Nicht ohne eine gehörige Portion Stolz erwähnte er die Gratulation seines bayerischen Amtskollegen, weil Mecklenburg-Vorpommern wiederholt das beliebteste Reiseziel Deutschlands geworden ist.
Thomas Döbber-Rüther, Geschäftsführer der Land Fleesensee Tourismus Marketing GmbH, zeigte sich hoch erfreut über die Entwicklung der ersten 10 Jahre des Land Fleesensee und ergänzte: "Mit innovativen Maßnahmen und unserer nun 10jährigen Erfahrung werden wir das Land Fleesensee weiter entwickeln. Auch zukünftig bleibt das Resort eines der attraktivsten Urlaubsziele in Deutschland."
Gemeinsam mit Landrätin Bettina Paetsch und Göhren-Lebbins Bürgermeister Peter Becher schnitten Minister Jürgen Seidel und Thomas Döbber-Rüther 10 individuell gestaltete Torten an, die an die zahlreichen hungrigen Geburtstagsgäste gegen eine Spende verteilt wurden. Der erzielte Erlös von 500 Euro wird dem BÄRENWALD Müritz zur Verfügung gestellt.
Das ganze Wochenende des 23. bis 25. April stand im Zeichen des Land Fleesensee Jubiläums. Am Samstagabend wurde der Geburtstag mit allen Gästen gebührend im DORFHOTEL Fleesensee, im Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee, im ROBINSON Club Fleesensee und im Iberotel Fleesensee gefeiert.
Der nächste Höhepunkt im Geburtstagsjahr ist ein Wellness & Spa Monat mit verschiedenen besonderen Angeboten im Mai 2010. Eine Übersicht ist unter http://www.fleesenseespa.de/wellnessmonatmai.htm zu finden.
Weitere Informationen zum Land Fleesensee www.fleesensee.de.
|
|
Auch der 9. Müritz-Informationstag bot wiederum viel interessante Informationen für die Anwesenden aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung.
Die vom ÜAZ Waren/Grevesmühlen e.V. und dem Landkreis Müritz organisierte Veranstaltung dient der gegenseitigen Information über geplante Vorhaben, dem Austausch von Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen den vorgenannten Partnern und der Pflege eines Zusammengehörigkeitsgefühls in einer Region.
Nachdem die Schirmherrin der Veranstaltung, Landrätin Bettina Paetsch, Vorhaben im Tourismus, der Wirtschaft und aus ihrem Hause erläutert hatte stellte der Unternehmensberater Thomas Born die provokante Frage: " Befindet sich der Tourismus in der Krise?" Anhand der Erfahrungen aus seiner Beratungspraxis verneinte er zwar diese Frage, gab aber dennoch verschiedene Hinweise auf abzustellende Mängel im Management von Tourismusbetrieben, zur Vermeidung der Entwicklungen von Bettenkapazitäten am Markt vorbei und dennoch zur Förderung von Nischenprojekten, wie z.B. den von der Landrätin genannten Hotels für Fahrradtouristen.
Seine Kollegin Katja Stefanis stellte ein Konzept vor, mit dessen Hilfe untersucht und nachgewiesen werden kann, dass nur durch die unbedingende Zusammenarbeit von "Akteuren" und "Profiteuren" in Kommunen und Wirtschaft in der jeweiligen Region Erfolge erzielt werden können.
Das war das Stichwort für Stephan Gesell, der das Gesundheitshotel der Kurzentrum Waren (Müritz) GmbH & Co. KG auf dem Nesselberg in Waren mit geplanten 240 Betten vorstellte. Besonders hob Gesell die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Waren hervor, die eine der Voraussetzungen war und ist, dass das Vorhaben bereits im Juli diesen Jahres begonnen werden kann. Er zeigte sich sicher, dass Waren die notwendige Infrastruktur und Umgebung besitzt, in der sich Kurgäste wohlfühlen.
Der Wunsch von Nils Düwel, Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Müritz-Saga: mehr Einheimische, die sich das geschaffene Highlight auf der Freilichtbühne auf dem Mühlenberg anschauen. Herr Düwel hob gemeinsam mit Frau Dr. Saß, Geschäftsführerin des ÜAZ Waren/Grevesmühlen e.V. hervor, dass so ein großes Projekt ohne örtliche Unterstützung nicht funktionieren würde. Der Kulissenbau für die diesjährige Aufführung "Die Maske fällt" wurde zu einem großen Teil, so z.B. die Mühle und das Wasserrad, von Auszubildenden des ÜAZ gebaut und errichtet.
Den zweiten Teil der Veranstaltung eröffnete Tobias Rosenberg, der das Warener Traditionsunternehmen Gest-TV übernommen hat. Er vermittelte dem Auditorium seine Erfahrungen aus der Vorbereitung der Übernahme und den ersten drei Monate als Chef des Unternehmens. Gewährte Unterstützung aus dem landesweiten Projekt "Brücke MV", deren Koordinierungsstelle in Malchow angesiedelt ist, hob er lobend hervor.
Im Zuge der zum Teil oftmals einseitigen Berichterstattung über die Gentechnik hatten die Veranstalter den Pflanzenzüchter Dr. Niehoff aus Bütow eingeladen. Er ging in seinen Ausführungen eher auf die Chancen der grünen Gentechnik denn auf deren Risiken ein. Er hob die notwendige Forschung in Deutschland hervor, um bereits in den 60er-Jahren erreichte Spitzenplätze in der Patententwicklung wieder zu gewinnen. Wenn die Forschung nicht in Deutschland erfolgt, kommen deren Ergebnisse nur auf anderen Wegen hierher zurück. |
|
Die Prognos AG organisiert im Namen des Beauftragten der Neuen Bundesländer eine Zukunftskonferenz zum "Technologietransfer in Ostdeutschland". Die Konferenz findet am 25. Mai in Berlin-Adlershof statt.
Innovationen sind der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg, Wohlstand und zur Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze. Innovationsprozesse sind aber erst abgeschlossen, wenn die Neuerungen und Erfindungen von der Wirtschaft in marktfähige Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden. Voraussetzung dafür ist ein funktionierender Wissens- und Technologietransfer. Nur wenn aktuelle Forschungsergebnisse schnell aufgegriffen und zu neuen Produkten und Dienstleistungen weiterentwickelt werden, wird die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt.
In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich der Wissensstandort Ostdeutschland radikal verändert: Hochschulen haben ihr Profil neu ausgerichtet, Forschungsinstitute wurden aufgebaut, Unternehmen wurden modernisiert, gegründet und angesiedelt, eine Vielzahl von Netzwerken und Clustern ist entstanden. Gerade Spitzentechnologien sind in Ostdeutschland überdurchschnittlich stark vertreten. Auf diese Erfolge gilt es nun aufzubauen. Gleichzeitig gilt, dass spezifische Hemmnisse einer umfassenderen Ausschöpfung der vorhandenen Potentiale entgegen stehen.
In Ostdeutschland fehlen in der Breite innovative Unternehmen und insbesondere Forschungszentralen von Großunternehmen. Das ostdeutsche Forschungs- und Innovationssystem hat aufgrund seiner Entstehungsgeschichte und seines spezifischen Branchen- und Technologiezuschnitts andere Voraussetzungen und kann das westdeutsche nicht kopieren. Deshalb müssen die Akteure auch eigene neue Wege in der Produktion und im Austausch von Wissen einschlagen. In den Spitzentechnologien scheint dieser Weg bisher sehr erfolgreich zu sein.
Ziel der Zukunftskonferenz Technologietransfer ist neben einer Analyse der bestehenden Ansätze und Aktivitäten vor allem, den unterschiedlichen Akteuren, wie Forschern, Unternehmern, Managern und Transferakteuren, Gelegenheit zu geben, ihre spezifischen Fähigkeiten, Erfahrungen und Erwartungen hinsichtlich des Innovationstransfers zu formulieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Konferenz findet am 25. Mai 2010 im Gebäude der WISTA-Management GmbH, Eingang Volmer Str. 2, in 12489 Berlin statt. Einlass in den Bunsen Saal ist ab 9:30 Uhr. Beginn der Veranstaltung ist um 10:00 Uhr.
Weitere Informationen und Programmablauf sind unter www.prognos.com zu finden.
|
|
Elektromobilität ist für die deutsche Wirtschaft ein wichtiges Zukunftsthema. Sie wird aber in absehbarer Zeit die Verbrennungsmotoren auch nicht nur annähernd ersetzen. Dies wurde bei einem öffentlichen Expertengespräch des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages deutlich.
Grundlage für den Anschub der Elektromobilitätsforschung ist der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung (NEP), nach dem im Jahr 2020 insgesamt eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren sollen. Daneben wird es dann aber noch mindestens 40 Millionen herkömmliche Fahrzeuge geben.
Volker Lange, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller, VDIK, betont deshalb, dass trotz aller Anstrengungen der Verbrennungsmotor weiterhin seine Bedeutung behalten werde. Trotzdem begrüßte er den Nationalen Entwicklungsplan und forderte, dass die darin enthaltenen Ansätze "so schnell wie möglich" in die Praxis umgesetzt werden sollten. Nach seiner Meinung sind Förderbeträge oder vergleichbare Maßnahmen in der Größenordnung von 5.000 bis 7.000 Euro pro Fahrzeuge erforderlich, um Elektroautos für breite Schichten bezahlbar zu machen. Entscheidend für den Erfolg sei allerdings vor allem die Akzeptanz durch die Autofahrer. Diese sei nur dann vorhanden, wenn ausgereifte Technik angeboten werde und die Fragen der Ladezeiten, Reichweiten und die Kosten für die Batterien geklärt seien.
Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, Klaus Mittelbach, sind vor allem einheitliche und grenzüberschreitende Normen und Standards notwendig, um einen Leitmarkt Elektromobilität in Deutschland und in Europa zu etablieren. Nur so könnten die Unternehmen die notwendige Investitionssicherheit erhalten.
ADAC-Präsident Peter Meyer betonte, dass der Verbrennungsmotor nach wie vor eine Zukunft hat, gerade weil er durch elektrische Antriebe ergänzt werde. In einer Mitgliederbefragung sei deutlich geworden, dass die Bereitschaft auf Strom umzustellen, vorhanden sei. Notlösungen, Komforteinbußen und höhere Kosten würden die Käufer jedoch nicht hinnehmen. Er forderte, dass die Hersteller über die Anwendungsmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen aufklären müssten, um falsche Erwartungshaltungen zu korrigieren. "Das Elektrofahrzeug werde ein Fahrzeug für städtische Flottenbetreiber, Pendler und Kurzstrecken sein", sagte er. Für andere Strecken würden andere Fahrzeuge benötigt. Deshalb forderte er, Wechselkennzeichen einzuführen. Aus Sicht der Verbraucher würden sechs Faktoren über den Erfolg des Elektroautos entscheiden. Dazu gehöre Sicherheit, Verfügbarkeit von Ladestationen, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit, Akzeptanz und Förderung.
Für Ulrich Höpfner vom Institut für Energie- und Umweltforschung, Heidelberg, ist Elektromobilität unbedingt notwendig, um die CO2-Emissionen zu reduzieren. Er wies darauf hin, dass beim trassengebundenen Verkehr, also bei Bahnen, elektrischer Antrieb seit langem eingesetzt würde. Trotz aller Kosten und Umstellungsprobleme sei Elektromobilität unverzichtbar.
Matthias Wissmann, der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, VDA, forderte, dass sich die Politik noch nicht auf eine Alternative festlegen sollte. Aufgabe der Politik sei es, unterstützend und flankierend die Einführung der Elektromobilität mit dem Ziel von 1 Million Fahrzeuge im Jahre 2020 voranzubringen und über die nationalen Grenzen hinaus ein vergleichbares Wettbewerbsumfeld bei den Rahmenbedingungen, der Forschungsförderung und den Markteinführungsimpulsen zu schaffen. Bei Verbrennungsmotoren sah er noch ein Optimierungspotenzial von 25 bis 30 Prozent.
Der Sprecher der Union betonte, dass seine Fraktion die Forschung und die Infrastruktur finanziell unterstützen wolle, jedoch nicht die Käufer. Im Gegensatz dazu forderte Bündnis 90/Die Grünen, die Käufer mit mindestens 5.000 Euro zu unterstützen. Die Linksfraktion setzte sich für eine bezahlbare Mobilität für alle ein. Auch die FDP sprach sich für eine nutzerfreundliche und bezahlbare Elektromobilität aus. Für die SPD ist es unsicher, wie lange die Entscheidung über die Technik noch offen gehalten werden kann. Der Vertreter des Verkehrsministeriums wies auf den "Elektro-Auto-Gipfel" am 3. Mai hin, zu dem mehr als 500 Teilnehmer erwartet würden.
Quelle: Pressestelle des Deutschen Bundestages |
|
Mecklenburg-Vorpommern wirbt auf der Weltausstellung in Shanghai als "Land des Wassers". "Wir nutzen die Gelegenheit, im Rahmen des deutschen Pavillons mit unseren Besonderheiten und einer für Chinesen ansprechenden Präsentation zu werben", sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel in Schwerin. Zum Auftritt gehören unter anderem Ländertage, Präsentationen, eine Internetseite und verschiedene Veranstaltungen.
"Die Präsenz Mecklenburg-Vorpommerns bietet Chancen, bestehende Kontakte zu Unternehmen und Institutionen zu vertiefen und das Land bekannter zu machen", sagte Seidel. "Wir berücksichtigen dabei die chinesische Mentalität und auch das Besucherverhalten auf einer EXPO. Mecklenburg-Vorpommern wird als weltoffene sowie wirtschaftlich attraktive und touristisch reizvolle Destination präsentiert. Dazu gehören natürlich auch Strandkörbe."
Das Wirtschaftsministerium ist federführend für die Beteiligung an der EXPO 2010, mit der Umsetzung und Organisation der Präsentation wurde der Tourismusverband (TMV) beauftragt. Mecklenburg-Vorpommern wird sich im Rahmen von Ländertagen im Deutschen Pavillon vom 13. bis 16. September mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm, kulturellen Auftritten und einer Multimediashow vorstellen.
Bei der multimedialen Reise durch das Land sind aus einer interaktiven Karte Bild- und Videoeinspielungen zu unterschiedlichen Themen möglich. Junge Chinesinnen mit Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern agieren dabei als Moderatorinnen. Neben kulinarischen Spezialitäten und Bademoden kommen an mehreren Stellen im Pavillon 20 Strandkörbe zum Einsatz; sie wurden vom Landesmarketing zur Verfügung gestellt.
Vier Tage vor Beginn der Weltausstellung am 1. Mai wurde das Internetportal "www.dgsx.de " freigeschaltet. Es ist auf die Inhalte der Präsentation in Shanghai abgestimmt und an das Aussehen des offiziellen Expo-Internetauftritts angelehnt. Mehr als 60 Unternehmen und Institutionen des Landes, die Verbindungen nach China haben, sind in diesem Internetportal vertreten.
Der Tourismusverband stellt in Shanghai Anfang Juni gemeinsam mit Berlin und Hamburg den Norden Deutschlands vor bis zu 200 Reiseveranstaltern und Medienvertretern vor. "Die Erfahrung des Germany Travel Marts 2009 in Rostock hat uns gelehrt, dass wir mit ausgewählten Produkten auch im asiatischen Raum punkten können", sagte Verbandsgeschäftsführer Bernd Fischer. Zwar sei die Zahl chinesischer Touristen im Nordosten noch gering, doch sei es wichtig, den Anschluss an diesen Markt zu suchen, so Fischer. 2009 hatte es in Mecklenburg-Vorpommern 2.822 Übernachtungen chinesischer Touristen gegeben.
Im so genannten Bundesländerparcours des Deutschen Pavillons ist Mecklenburg-Vorpommern über den gesamten Zeitraum der EXPO mit einem überdimensionalen Motiv der Seebrücke Ahlbeck und einem Strandkorb vertreten. Damit wird den täglich erwarteten rund 50.000 chinesischen Besuchern im Pavillon ein Fotomotiv und ein weiterführender Kontakt aus Mecklenburg-Vorpommern geboten.
Die EXPO 2010 wird die größte Weltausstellung aller Zeiten und der Deutsche Pavillon ist der größte, mit dem Deutschland jemals auf einer EXPO aufgetreten ist. "Bei aller Unterhaltung bietet die EXPO in Shanghai auch die Chance, Kompetenz in vielen Bereichen zu vermitteln", sagte Seidel. Zur EXPO mit dem Thema "Better City, Better Life" erwarten die chinesischen Organisatoren rund 70 Millionen Besucher. 227 Nationen und internationale Organisationen präsentieren bis Ende Oktober Lösungsansätze, Ideen und Visionen des städtischen Zusammenlebens und deren Entwicklungen im 21. Jahrhundert. Deutschland präsentiert sich in einem knapp 6.000 qm großen Pavillon unter dem Motto "Balancity" eine Stadt im Gleichgewicht" mit Projekten von Unternehmen, Hochschulen, Organisationen, Regionen und Städten. Aus Mecklenburg-Vorpommern stellt sich Parchim mit dem Stadtentwicklungsprojekt "Grüne Mitte" vor.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg - Vorpommern |
|
Bei der Anhörung zur Kurzarbeit im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages war sich die Mehrzahl der Experten einig, dass die befristeten gesetzlichen Regelungen zur konjunkturellen Kurzarbeit noch über das Jahr 2010 hinaus gebraucht werden. Anlass der Expertenbefragung war ein Antrag der SPD-Fraktion (17/523), in dem diese unter anderem fordert, die Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld auf 36 Monate auszuweiten und die Sonderregelung für die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit bis zum 31.12.2011 zu verlängern. Alle Experten waren sich einig, dass die bisherigen und von der jetzigen Regierung leicht veränderten Kurzarbeiterregelungen, sehr geeignet waren, um den Unternehmen in der Krise zu helfen.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßte den Antrag der SPD-Fraktion, sprach sich jedoch dafür aus, die Sonderregelungen zur Übernahme der Sozialversicherungs-kosten bis zum 30.06.2012 zu verlängern. Ob tatsächlich eine Bezugszeit von 36 Monaten notwendig sei, "ist im Moment schwer absehbar", sagte DGB-Vertreter Johannes Jakob. Auch die IG Metall befürwortete in ihrer Stellungnahme die von der SPD vorgeschlagenen Verbesserungen der Kurzarbeiterregelungen und verwies auf in der Branche abgeschlossene tarifvertragliche Lösungen, die auf staatliche Unterstützung bei Kurzarbeit aufbauen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) betonte in ihrer Stellungnahme, dass der Antrag der SPD zu kurz greife, weil die Sonderregelungen zu den Sozialversicherungskosten nur um ein Jahr ausgedehnt werden sollen. Andererseits schieße er über das Ziel hinaus mit der Forderung, die Bezugsfrist auf 36 Monate zu verlängern. Dies würde "eine nicht zu rechtfertigende Belastung der Arbeitslosenversicherung" bewirken. Die BDA unterstützt laut Stellungnahme vielmehr den Referentenentwurf eines geplanten Gesetzes von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die die Erleichterungen zur Nutzung von Kurzarbeit, die seit Januar diesen Jahres gelten, bis Frühjahr 2012 verlängern will. Ähnlich äußerte sich der Arbeitgeberverband Gesamtmetall in seiner Stellungnahme und verwies wie auch die IG Metall auf die neuen tariflichen Regelungen der Branche, die von mindestens auf das Jahr 2011 verlängerten Regelungen bei den Sozialversicherungsbreiträgen ausgehen.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) sprach sich in ihren Stellungnahmen genau wie die Experten vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gegen eine Verlängerung der Bezugsdauer von derzeit 18 auf 24 beziehungsweise 36 Monate aus. Damit würde das Kurzarbeitergeld laut BA "den Charakter der vorübergehenden Hilfe deutlich verlassen?. Das IAB warnte vor dem ?Signal für eine mittelfristig gewährte Subvention". Dr. Manfred Schnitzler von der BA regte im Einklang mit Heino von Meyer von der OECD an, die volle Erstattung der Sozialversicherungskosten, die derzeit nach sechs Monaten automatisch greift, an die Qualifizierung der Mitarbeiter zu knüpfen. Sowohl der Vertreter der OECD als auch Prof. Klaus Zimmermann vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) kritisierten die Ausweitung der Regelung zur konjunkturellen Kurzarbeit über das Jahr 2010 hinaus. "So bald wie möglich raus!", sagte Zimmermann zu den bestehenden Regelungen, alle Wirtschaftsforschungsinstitute sähen eine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt voraus. Die OECD warnte in ihrer Stellungnahme vor der Gefahr, dass mit der ?doppelten Subvention von Arbeitsplatzerhalt und Sozialversicherungsanspruch? nicht zukunftsfähige Arbeitsplätze erhalten blieben. Diese Befürchtung entkräftete der Einzelsachverständige Prof. Gerhard Bosch. Er könne "keine Anzeichen" dafür sehen, dass Kurzarbeit den Strukturwandel behindere.
Quelle: Pressestelle des Deutschen Bundestages
|
|
DEHOGA Bundesverband klassifiziert jüngstes Hotel im Land Fleesensee nach einheitlichen Sternen für Europa
Der Deutsche Hotel- und Gaststätten (DEHOGA) Bundesverband hat das Iberotel Fleesensee als Vier-Sterne Superior Hotel klassifiziert. Die Bewertung erfolgt erstmalig nach einheitlichen Sternen für Europa. Hotelverbände aus sieben europäischen Ländern hatten sich im Januar 2010 zur "Hotelstars Union" zusammengeschlossen, um auf Basis von 270 einzelnen Kriterien ein einheitliches Hotelklassifizierungssystem umzusetzen.
Die offizielle Zertifizierungsurkunde wurde am 23.04.2010 von Valentin Resetarits, Vizepräsident des DEHOGA Verbands Mecklenburg-Vorpommern e.V., an Michael Franke, Geschäftsführer Iberotel und DORFHOTEL, und den Hoteldirektor, Marc Stickdorn, überreicht. Das Iberotel Fleesensee kann seine Hoteltür nun mit der begehrten Messingtafel mit Auszeichnung des Vier-Sterne-Superiors Standards schmücken.
"Mit dieser Auszeichnung haben wir den von unseren Gästen erwarteten hohen Qualitätsstandard aller Hotels im Land Fleesensee einmal mehr unter Beweis gestellt", freut sich Thomas Döbber-Rüther, Geschäftsführer der Land Fleesensee Tourismus Marketing GmbH. Mit dem DORFHOTEL Fleesensee, als einem der besten Familienhotels Europas, mit der besonderen Clubatmosphäre und dem hochwertigen Angebot in Deutschlands einzigem ROBINSON Club, mit dem Iberotel Fleesensee in einmaliger Seelage und mit dem luxuriösen Ambiente des 5-Sterne Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee wird das Übernachtungsangebot im Land Fleesensee jedem Wunsch gerecht.
|
|
Für alle, die den Sprung in die Selbstständigkeit planen bietet die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Existenzgründungen und Unternehmensführung Wilfried Tönnis M.A. (IEU) viertägige Existenzgründerseminare an, die im Existenzgründerzentrum Müritz (EGZ), Warendorfer Str. 20, 17192 Waren (Müritz) stattfinden.
Das nächste Seminar kann
vom 18.05. - 21.05.2010
dort besucht werden.
An Selbstständige und Gründer, die ihre Buchführung selbst in die Hand nehmen wollen, richtet sich ein Buchführungsseminar
vom 25.06. - 27.06.2010
ebenfalls in den Räumen des Existenzgründerzentrums.
Kennen Sie das: Viel Geld für Werbung ausgegeben und kein Mensch ruft an? "Muss nicht sein, wir zeigen Ihnen, wie es besser geht" verspricht Wilfried Tönnis in seinem Angebot für ein Praxisseminar Marketing. Die nächste Seminarveranstaltung findet
vom 12.06. - 13.06.2010
im EGZ in Waren (Müritz) statt.
Anmeldungen sind unter der Ruf-Nr. 02471 / 8026 oder über www.ieu-online.de sowie bei der Wirtschaftsförderung Müritz GmbH (Tel. 03991 / 634 - 300 oder info@wfm-mueritz ) möglich. |
|
Seit acht Jahren findet zu Pfingsten die Aktion KUNST: OFFEN in den Landkreisen Mecklenburg-Strelitz und Müritz sowie der Stadt Neubrandenburg statt. Ateliers, Werkstätten und Galerien sind für Sie von Samstag, 22. Mai bis zum Montag, 24. Mai 2010 geöffnet. In diesem Jahr beteiligen sich mehr als 60 Künstler und Kunsthandwerker sowie 7 Galerien aus der Region Mecklenburgische Seenplatte an der Kunstaktion. In den Ateliers, Werkstätten und Galerien sind interessante Ausstellungen zu sehen, kann man in einer offenen Atmosphäre verschiedene künstlerische und kunsthandwerkliche Techniken kennen lernen sowie bei Wein, Kaffee und Kuchen anregende Gespräche führen und mit vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen überrascht werden, die auch Gelegenheit zum Mitmachen bieten . Die Eröffnungsveranstaltung für die Mecklenburgische Seenplatte findet am Freitag, 21. Mai 2010, um 19:00 Uhr, in der Kunstsammlung Neubrandenburg, Große Wollweberstr. 24, statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, Kunstschaffende hautnah zu erleben. Alle Beteiligten freuen sich auf den Besuch vieler Gäste. KUNST: OFFEN 2010 wird gefördert durch den Landkreis Mecklenburg-Strelitz, den Landkreis Müritz, die Stadt Neubrandenburg und den Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte e.V.
Weitere Informationen sind den Internetseiten des Landkreises Müritz unter "Aktuelles" zu entnehmen. Hier ist auch eine Übersicht aller beteiligten Künstler und Galerien mit den besonderen Aktionen aus Anlass von KUNST: OFFEN 2010 zu finden. |
|
Von Mai bis einschließlich September Unterhaltung und Wissenswertes für Besucher und Einheimische
Gäste des Müritz Hotels, Besucher und Einheimische der Region erleben ab Mai bis Ende September wieder jeden Tag in Klink eine Veranstaltung, die für Kurzweil und Unterhaltung sorgt.
Jeden Montag und Donnerstag erfahren Interessierte "Wissenswertes zur Müritzregion" bei einem Vortrag auf der Aussichtsterrasse in der 8. Etage des Hotels. Der faszinierende Überblick bis nach Waren (Müritz), zum Nationalpark und auf der anderen Seite zum Kölpinsee bietet sich dafür an.
Montagabend laden Mecklenburger Originale zu einer humoristischen Einführung in die plattdeutsche Sprache unter dem Thema "We snackt so´n beten Platt" ein.
Am Dienstagabend erfahren die Gäste in einem Bildervortrag die "Erlebniswelt Müritz-Nationalpark". Freunde des Spieles treffen sich am Mittwochabend zum Bingo im Müritz Hotel in Klink. Gleichzeitig ist es auch möglich, bei "Musik und Bier" am Hotelhafen zu verweilen.
Der Donnerstagabend entführt mit einem Diavortrag auf einen "Streifzug durch das Müritzgebiet". Jeden Freitagabend trifft man sich am Hotelhafen zum Mecklenburger Markttreiben mit Unterhaltung und Livemusik und jeden Sonnabend findet ein Unterhaltungsabend mit Tanz nach Livemusik statt. Bekannte und beliebte Künstler wie "Karin Grewe & Band", "voice to music", die "Hafenlotsen" oder "M-Back" werden für gute Laune sorgen.
Den Abschluss der Woche bildet jeden Sonntag der Brunch von 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr mit einem reichhaltigen Angebot an regionalen Speisen und ausgewählten Getränken.
Weitere Informationen: www.mueritz-hotel.de
|
|
Die 9. Müritz - Sail findet vom 13. - 16. Mai 2010 wiederum in Waren an der Müritz statt.Das markenzeichen der Sail, ein breites Angebot an Aktivitäten auf dem Wasser, eine ausgrwogene Bummelmeile an Land sowie ein ansprechendes Kulturprogramm sollen auch in diesem Jahr viele Gäste aus Nah und Fern anziehen.
Das umfangreiche Programm sowie organisatorische Hinweise sind unter www.mueritzsail.de zu finden.
|
|
|
Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann nicht übernommen werden. Gleiches gilt für Internetseiten, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Die wfm GmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass die bereitgestellten Informationen oder sonstigen Inhalte ausschließlich erklärenden Inhalt besitzen. |
|
|
|
|
wfm - Ticker |
Tipps und Termine von der Müritz.Veranstaltungskalender für die Müritzregion FIT FÜR DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT - Buchführuungsseminar 22.02.2012 - 24.02.2012 - Existenzgründerseminar 07.03.2012 - 09.03.2012
|
|