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Müritzwirtschaft - aktuell 05/2010 |
14.06.2010, Waren (Müritz)
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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die wunderschöne Natur und Landschaft rund um die Müritz und die zahlreichen anderen Seen in der Müritzregion ziehen nach wie vor mit steigender Tendenz Gäste aus ganz Deutschland und zunehmend auch aus dem europäischen Raum an. Um Natur "PUR" zu erleben ist deshalb ein breites Radwegenetz von besonderer Wichtigkeit. Rechtzeitig zum Saisonbeginn 2010 wurden deshalb weitere neu gebaute Radwege ihrer Bestimmung übergeben..........................
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Gleich mehrere Eröffnungen neu gebauter Radwege hatte Müritzkreis Landrätin Bettina Paetsch in den zurückliegenden Wochen zu alsolvieren. Um rund 4,5 km wurde das Radwegenetz des Landkreises bereits im ersten Halbjahr erweitert. Die Gesamtkosten für diese Baumaßnahmen betrugen knapp 670.000
Euro. Gefördert wurde der Radwegebau mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe und des Konjunkturpaketes II in Höhe von zusammen rd. 525.000 Euro.
Landrätin Bettina Paetsch gibt den Radweg Göhren-Lebbin /
Penkow frei. Ihr assistieren Bürgermeister Peter Becher (re.) und
Thomas Döbber-Rüther, Geschäftsführer der Fleesensee Tourismus
Marketing GmbH
Mit der Fertigstellung des Radweges von Göhren-Lebbin nach Penkow wurde eine Verbindung im Abschnitt Malchow / Sietow an der B 192 geschaffen und eine erhebliche Gefahrenquelle für Gäste und Einwohner, die bisher entlang der Straße radeln mußten, beseitigt. Die Ausbaustrecke beträgt 1,8 km und hat Kosten von 230.600 Euro verursacht.
 Eine der jüngsten Einwohnerinnen von Möllenhagen durch-
schnitt mit Hilfe von Landrätin Bettina Paetsch das obligatorische Band. Bürgermeister Amenda (2.v. rechts) überwachte den offiziellen Akt aus dem Hintergrund. Mit der Fertigstellung dieses Radweges erfolgte die Anbindung an den überregionalen Radweg Berlin - Kopenhagen. Die Kosten für das rd. zwei Kilometer lange Teilstück betrugen nicht ganz 370.000 Euro und wurden aus dem Konjunkturpaket II mitfinanziert.
 Als Bestandteil des Müritz Rundweges wurde ein Radweg von Gotthun in Richtung Campingplatz in der Gemeinde seiner Bestimmung übergeben. Das rd. 640 m lange Teilstück kostet in der Herstellung knapp 69.000 Euro.Den "Scherenschnitt" führte die Landrätin gemeinsam mit Bürgermeister Saathoff (vorne li.) und einem zufällig gerade vorbeigekommenen Radfahrer aus.
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Die Versteigerung des bisher größten Frequenzpakets in Deutschland durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende gegangen. Damit wurde ein bedeutender Schritt hin zu einer flächendeckenden Versorgung mit Breitband getan. So genannte "weiße Flecken" können nun besser beseitigt werden. Das versteigerte Frequenzpaket umfasst insgesamt 360 Megahertz. Es setzt sich aus Frequenzen aus dem niedrigen Frequenzbereich (800-MHz-Band, "Digitale Dividende") und aus dem höheren Frequenzbereich (2500-MHz-Band) zusammen. Damit lässt sich die funkgestützte Breitbandversorgung wesentlich verbessern.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Eine flächendeckende Breitbandversorgung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass wir schnell zu Wirtschaftswachstum und steigendem Wohlstand zurückkehren. Die Bundesregierung hat sich daher die flächendeckende Versorgung unseres Landes mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen zum Ziel gesetzt. Diesem Ziel sind wir mit der Versteigerung des Frequenzpakets einen bedeutenden Schritt näher gekommen. Durch das versteigerte Frequenzpaket kann die funkgestützte Breitbandversorgung deutlich verbessert werden. Davon werden insbesondere die kleineren Unternehmen in den ländlichen Räumen profitieren. Eine bessere Versorgung mit Breitband trägt dazu bei, dass bisher ungenutzte Potentiale dort endlich genutzt werden können."
Für den Ausbau der "weißen Flecken" ist insbesondere die "Digitale Dividende" bestimmt. Diese hat hinsichtlich der ökonomischen Bedeutung ein Vielfaches gegenüber allen anderen Frequenzen in der Auktion ausgemacht. Die Unternehmen müssen entsprechend den Versteigerungsbedingungen zunächst in den oft mit Breitband unversorgten ländlichen Gebieten investieren, die die Bundesländer aufgelistet haben |
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie |
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Im Jahr 2010 wird die Zahl von Ausbildungsplätzen voraussichtlich auf 563.000 fallen. Das erwartet die Bundesregierung laut Berufsbildungsbericht 2010, der nun als Unterrichtung ( 17/1550) vorliegt. Im Vergleich zu 2009 wären das 20.200 Ausbildungsplätze weniger: Das entspricht einem Rückgang von 3,5 Prozent.
Gleichzeitig wird 2010 auch die Zahl der Schulabgänger voraussichtlich um 3 Prozent auf dann etwa 1.237.000 Personen sinken. Die Zahl der nicht studienberechtigten Abgänger allgemeinbildender Schulen, die besonders oft eine Ausbildung aufnehmen wollen, sinkt dabei um 3,9 Prozent auf dann etwa 578.000 Abgänger, lautet die Prognose der Bundesregierung.
Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt wird laut Bundesregierung von zwei gegenläufigen Tendenzen bestimmt: Die Suche nach einem Ausbildungsplatz gestalte sich für eine nicht zu unterschätzende Zahl von Jugendlichen weiterhin schwierig. Andererseits herrsche jetzt schon in einigen Regionen Bewerbermangel.
Bund, Länder und Sozialpartner seien gemeinsam dafür verantwortlich, den "Übergang zwischen Schule und Ausbildung" zu optimieren, heißt es zu den Prioritäten der Bundesregierung in der Berufsbildung im Bericht. Dafür müssten "Potentiale und Risiken bei Jugendlichen" bereits in der Schule erkannt werden. Eine "praxisorientierte frühzeitige Berufsorientierung" soll bundesweit ausgebaut und eine "individuelle Begleitung bildungsgefährdeter Jugendlicher ab der 7. Klasse" sichergestellt werden.
Bei der Vorstellung des Bundesbildungsberichtes am 28. April hatte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) angekündigt, künftig in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit bundesweit 3200 haupt- und ehrenamtliche "Berufseinstiegsbegleiter" einzusetzen. Diese sollen bis zu 60.000 Hauptschüler kontinuierlich mehrere Jahre lang betreuen. |
Quelle: Pressestelle des Deutschen Bundestages |
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Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat sich schon frühzeitig dem Problem Klimaschutz gestellt und im Ergebnis dessen im Jahr 1997 das erste Klimaschutzkonzept veröffentlicht. Die erste Fortschreibung des Aktionsplans Klimaschutz erfolgte 2005 bereits unter der neuen Bezeichnung Aktionsplan Klimaschutz.
Die nunmehr vorliegende dritte Fortschreibung unterscheidet sich quantitativ und qualitativ deutlich von den Vorgängerversionen. So ist das vorliegende Papier vor allem kein statischer Bericht, der einen aktuellen Ist-Stand dokumentiert. Dieses Instrument soll dynamisch in den kommenden Jahren nicht nur die Aktivitäten der Landesregierung darstellen, sondern vor allem Projekte auf regionaler, kommunaler und privatwirtschaftlicher Ebene anregen, erfassen und publizieren. Diesem wesentlichen Anliegen des Aktionsplans dienen beispielhaft über 50 Einzelmaßnahmen, die im Teil B dargestellt sind. Teil A widmet sich der Ausgangslage und den Zielsetzungen des Aktionsplans.
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Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus M-V |
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Seidel: Gesundheitstourismus ist Markt mit Potential
"Gesundheitswirtschaft: Krisenfest durch Qualität und zukunftssicher durch Innovation" so lautete das Thema der 6. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Rostock-Warnemünde. "Eine sich wandelnde Bevölkerungsstruktur stellt die Gesundheitswirtschaft vor neue Aufgaben. Wir brauchen bedarfsgerechte Angebote und funktionierende Netzwerke für eine Gesellschaft mit immer mehr aktiven Touristen und für die Menschen in unserem Land. Das ist ein Markt mit enormen Potential. Innovationen im gesundheitstouristischen Bereich aus unserem Land sind gefragt, denn die Konkurrenz schläft nicht", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel in Rostock.
"Eine wesentliche Zielstellung liegt in der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommerns sowohl bundesweit als auch international durch marktfähige und kreative Angebote und Dienstleistungen", so Seidel weiter. Einer Analyse der Forschungsgemeinschaft "Urlaub und Reisen" zufolge kommt in den nächsten drei Jahren für mehr als 12 Millionen Deutsche ein Gesundheitsurlaub in Frage. Das bedeutet für Mecklenburg-Vorpommern ein enormes Potenzial an zusätzlichen Urlaubern. "Das Segment Gesundheitstourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund richten wir unser Hauptaugenmerk im diesjährigen Ideenwettbewerb insbesondere auf innovative Ansätze im Gesundheitstourismus", sagte Seidel.
Der Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft "Innovationen im Gesundheitstourismus" des Wirtschaftsministeriums korrespondiert bewusst mit den Inhalten der Nationalen Branchenkonferenz. Der Wettbewerb wird zum dritten Mal (erstmals 2008) ausgetragen. Die Projektgelder aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sind von 600.000 auf 800.000 Euro aufgestockt. Insgesamt wurden 29 Konzepte mit einem Projektvolumen von 5,6 Millionen Euro eingereicht. Themen sind unter anderem die Vernetzung innovativer Ernährungsangebote mit Unternehmen der Tourismuswirtschaft; die Angebotsentwicklung im Radtourismus; der Aufbau sektorübergreifender Wertschöpfungsketten sowie Entwicklung und Angebot von Internetplattformen zur Nachbetreuung von Gästen nach einem Gesundheitsurlaub. Bis Ende des Monats werden die Preisträger ausgewählt.
"In Mecklenburg-Vorpommern genießt die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft hohe Priorität innerhalb der Landesregierung, sie ist ein strategischer Wachstumskern der Wirtschaft unseres Landes. Sie hat sich bislang als krisenfest erwiesen. Allein im vergangenen Jahr sind 3.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der Branche entstanden. Dies ist auch ein Indikator für die positive Dynamik innerhalb dieser Branche. Bereits jetzt sind in der Gesundheitswirtschaft in MV ca. 90.000 Menschen beschäftigt", sagte Seidel. Nach einer aktuellen Erhebung der BioCon Valley® GmbH erwirtschafteten im Jahr 2008 ca. 6.950 Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern einen Jahresumsatz von ca. 3,8 Milliarden Euro. |
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus |
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Fachkräfteakademie in Linstow gegründet.
Die internationale Hotelgruppe Van der Valk hat gemeinsam mit der privaten Hochschule Baltic College, die Van der Valk Akademie, ein Kompetenzzentrum für Hotel- und Tourismusmanagement in Mecklenburg-Vorpommern, gegründet. "Das Unternehmen begegnet damit auch dem Fachkräftemangel in einer für MV sehr wichtigen Schlüsselbranche: dem Tourismus. Gerade hier sind innovative Ideen gefragt, um Menschen für unser Land zu begeistern und sie im Land zu halten. Qualifizierung ist eine Möglichkeit", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel in Linstow.
Die neue Einrichtung soll nach Angaben des Unternehmens zu einem Kompetenzzentrum für Food, Beverage- und Hotel- und Tourismusmanagement entwickelt werden. Dabei wird die Akademie ihre Ausbildungsmöglichkeiten allen Fach- und Führungskräften in der Hotellerie und Gastronomie anbieten. Neben den Abschlüssen zum Meister oder Fachwirt ist durch die Zusammenarbeit mit dem Baltic College auch ein Studienabschluss zum Bachelor of Arts für Hotel und Tourismus möglich. "Vor Ort werden Theorie und Praxis miteinander verbunden. Einzelne Studiengänge sollen zudem in einem Hotel- oder Gastronomiebetrieb absolviert werden", so Seidel weiter.
Wie ernst die Lage in der Tourismusbranche ist, wird bereits in der aktuellen Ausbildungsmarktsituation deutlich: Im April 2010 waren bezogen auf das Gastgewerbe beispielsweise noch 561 Lehrstellen für Köche und 444 Lehrstellen für Restaurantfachleute nicht besetzt. Auf der Rangliste der freien Lehrstellen folgen Hotelfachleute und Kellner. "Es gibt immer weniger Bewerber und es wird nicht mehr jede Stelle angenommen. Die Attraktivität der Stellen wird damit zum ausschlaggebenden Faktor für die jungen Menschen. Die Höhe der Vergütung, die Arbeitsbedingungen, die Zukunftsfähigkeit des Arbeitsplatzes und die Karrierechancen, auch durch entsprechende Weiterbildungsangebote, rücken immer mehr in den Focus und entscheiden über die Konkurrenzfähigkeit der Angebote der Unternehmen", sagte Seidel. Der demografische Wandel führt auch zu Veränderungen in der Gästestruktur. Mit einer steigenden Zahl älterer, aber sehr anspruchsvoller Urlauber gehen auch steigende Anforderungen an die Serviceorientierung und Fachkompetenz des Personals einher. "Für die Unternehmen gilt es, die Arbeitskraft und das Wissen der Belegschaft zu erhalten, diese an den Betrieb zu binden und auf dem Arbeitsmarkt neue Potentiale der Erwerbstätigkeit zu erschließen", sagte Seidel.
Der Minister warb zudem für die im Oktober des vergangenen Jahres gestartete Fachkräftekampagne "Durchstarten in MV. Dein Land, Deine Chance" (www.durchstarten-in-mv.de). "Wir informieren über die bestehenden beruflichen Ausbildungs- und Karrierechancen. Ziel ist es dabei auch die Kenntnisse über die beruflichen Chancen in erster Linie bei den jungen Menschen, aber auch bei ihren Eltern, Großeltern oder auch bei ihren Lehrkräften zu verbessern. Das Fachkräfteproblem muss über Generationen hinweg gemeinsam gelöst werden", sagte Seidel. Auf Initiative des Wirtschaftsministeriums und der Industrie- und Handelskammern (IHK) wurde die Kampagne ins Leben gerufen, um auf die starke Nachfrage der Wirtschaft auf dem Ausbildungsmarkt aufmerksam zu machen. Sie wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Herzstück der Initiative ist die Internetseite "durchstarten-in-mv.de" mit vielen News, Mitmachmöglichkeiten und authentischen Geschichten. Im großen Azubi-Atlas können junge Menschen nach Ausbildungsplätzen und Kontakten zu Unternehmen in ihrer Region suchen. Er enthält inzwischen 244 verschiedene Ausbildungsberufe und knapp 770 Firmenkontakte und wurde schon rund 200.000 Mal durchgeklickt. Alle Unternehmen und Freiberufler, die Ausbildungsplätze im Land anbieten, können sich über ein Formular kostenfrei, schnell und unbürokratisch registrieren lassen (unter "Firmenanmeldung").
Die Van der Valk Gruppe betreibt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 80 Hotels und Restaurants in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Spanien, Frankreich, USA sowie in der Karibik. In Deutschland verfügt das Unternehmen über derzeit 16 Präsenzen. Zu Van der Valk in MV gehören das Urlaubs- und Erlebnisresort Linstow, das alpincenter Hamburg - Wittenburg, das Golfhotel Serrahn, das Landhotel Spornitz sowie das Resort Drewitzer See. |
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus M-V |
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Die Verbraucherpreise stiegen im Mai 2010 gegenüber Mai 2009 um 1,5 Prozent. Wie das Statistische Amt mitteilt, war das die höchste Teuerungsrate im Jahresvergleich seit Dezember 2008. Der Gesamtindex (Basisjahr 2005 = 100) kletterte damit erstmals auf 110,0. Im Vergleich zum Vormonat April lag die Teuerungsrate bei + 0,2 Prozent.
Weiter im Anstieg begriffen waren die durchschnittlichen Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke mit nunmehr 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch weiterhin deutlich über der allgemeinen Teuerungsrate lagen Obst mit 6,0 Prozent und Gemüse mit 7,1 Prozent, im Einzelnen jedoch mit großen Unterschieden: Wesentlich teurer waren u. a. Weintrauben, Paprikaschoten, Zwiebeln und Salatgurken, bedeutend günstiger Bananen und Möhren. Auffällige Preisveränderungen zeigten sich bei frischer Vollmilch mit + 8,1 Prozent, noch viel mehr aber bei Butter mit + 29,7 Prozent und süßer Sahne mit + 17,8 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat gaben die Preise für Nahrungsmittel um 0,3 Prozent nach.
Für alkoholische Getränke und Tabakwaren mussten, wie schon in den Vormonaten, im Jahresvergleich 3,0 Prozent mehr ausgegeben werden.
Zwar unterdurchschnittlich teurer, aber nicht günstiger als im Mai 2009 waren, wie schon im Vormonat mit 0,7 Prozent, die notwendigen Mehraufwendungen für den Komplex "Wohnen". Auffällig waren hierbei jedoch die Preisentwicklungen bei Heizöl mit + 37,5 Prozent, bei Gas mit - 8,1 Prozent und bei Fernwärme mit - 11,3 Prozent zum Vorjahr.
Für Freizeit, Unterhaltung und Kultur erhöhten sich die Kosten, offensichtlich beeinflusst von Familienfeiern und Pfingsten, gegenüber April um 1,0 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr um moderate 0,5 Prozent.
Fast schon kontinuierlich blieben auch im Mai die Kosten für den Komplex "Verkehr" mit 5,0 Prozent deutlich über dem Preisniveau vom Mai 2009. Allein für Kraftstoffe mussten 14,7 Prozent mehr aufgewendet werden, darunter für Diesel sogar 18,1 Prozent mehr. Auch gegenüber April 2010 war mit + 1,0 Prozent für Diesel und mit + 0,1 Prozent für Superbenzin kein Preisnachlass zu beobachten.
Weitere Informationen enthält der Statistische Bericht "Verbraucherpreisindizes in Mecklenburg-Vorpommern, Mai 2010". Er wird kostenfrei im Internet unter www.statistik-mv.de zur Verfügung gestellt und kann schriftlich unter der Bestellnummer M123 2010 05 beim Statistischen Amt Mecklenburg-Vorpommern, Postfach 12 01 35, 19018 Schwerin oder per Telefax 0385 4801-4416 bzw. E-Mail statistik.vertrieb@statistik-mv.de zum Preis von 4,00 EUR zuzüglich Versandkosten bestellt werden.
Weitere Informationen:
050-2010-Preise-Mai-Anlage.pdf ( , 26 KB) |
Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern |
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Der Erhalt einer funktionstüchtigen IT ist für jedes Unternehmen von immenser Bedeutung. Störungen oder gar der längere Ausfall der IT können im Extremfall existenzbedrohliche Ausmaße annehmen. Präventive Maßnahmen sind dabei nicht nur geboten, sondern zum Schutz von Daten und Information auch gesetzlich vorgeschrieben.
Eine aktuelle Broschüre des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM e. V.), Berlin, gibt deshalb konkrete Hilfestellung bei der Planung, Implementierung und zum Betrieb sicherer Rechenzentren. Neben der Darstellung wichtiger IT-Sicherheitsstandards wird dabei insbesondere auf die Themen Verfügbarkeit, Energieversorgung/Klimatisierung, Brandschutz, Verkabelung und Zertifizierung eingegangen.
Der 55-seitige Leitfaden ist kostenlos verfübar:
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Quelle: eccom |
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Das nächste Existenzgründerseminar im Existenzgründerzentrum Müritz, Warendorfer Str. 20, 17192 Waren (Müritz), findet
vom 22.06. - 25.06.2010
statt. Beginn der Veranstaltung ist am 22.06.2010 um 09:00 Uhr.
Das nächste Buchführungsseminar im EGZ findet
vom 25. - 27.06.2010
statt. Beginn der Veranstaltung ist am 25.06.2010 um 15:00 Uhr.
Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung Müritz GmbH unter Tel.: 03991 634-300 oder info@wfm-mueritz.de entgegen, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Existenzgründungen und Unternehmensführung Wilfried Tönnis M.A. die Seminarveranstaltungen anbietet. |
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Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung / Kreisentwicklung des Landkreises hat eine Veränderung in der Weise erfahren, als sie in je ein Sachgebiet Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung untergliedert wurde.
Die Sachgebietsleitung Wirtschaftsförderung hat zum 01.05.2010 Marcella Schröder übernommen. Die 27 - jährige Mitarbeiterin hat beim Landkreis Müritz zunächst eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten durchlaufen und sich dann im Rahmen eines berufsbegleitenden Studiums an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie zur Betriebswirtin (VWA) qualifiziert.
Die junge Betriebswirtin war vor Übernahme der Leitung des Sachgebietes in der betriebswirtschaftlichen Sachbearbeitung des Rettungsdienstes tätig. Zu ihren Aufgaben gehören jetzt die Bereiche Wirtschaftsförderung, Regionalmarketing, Tourismus / Statistik, Kultur sowie Museen / Projektentwicklung. Auch das LEADER Koordinationsbüro ist dem Sachgebiet angeschlossen.
Erreichbar ist Frau Schröder im Landratsamt in Waren unter der Ruf-Nr. 03991 / 78-25 62 bzw.per Email unter marcella.schroeder@landkreis-mueritz.de
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Tipps und Termine von der Müritz.Veranstaltungskalender für die Müritzregion FIT FÜR DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT - Buchführuungsseminar 22.02.2012 - 24.02.2012 - Existenzgründerseminar 07.03.2012 - 09.03.2012
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