Projektnummer 03
Thema Aufbau eines einheitlichen Informationssystems im Naturpark Nossentiner /Schwinzer Heide
siehe Folgeprojekte 11 und 22
Träger Förderverein Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide e.V.
Herr Koch
Ziegenhorn 1
19395 Karow

Tel: 038738 / 70292
Fax: 038738 / 70292
E-Mail: np.nsh@t-online.de
Web: www.naturparke.de
Ausgangssituation
Das Ziel diese Projektes ist es, ausgehend von den Besonderheiten des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide solche Angebote zu entwickeln, mit denen er sich von anderen Naturparken abhebt.

Erreicht werden soll auf der einen Seite, die Besucherströme, die sich derzeit vorrangig auf den Müritz Nationalpark konzentrieren, auch in die Nossentiner/Schwinzer Heide zu lenken, gleichzeitig sollten zusätzlich touristische Zielgruppen erschlossen werden.

In Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus nimmt der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide in der Schaffung einer touristischen Infrastruktur, in der Zusammenarbeit mit den Kommunen, in der Umsetzung gemeinsamer Projekte und in der Informationstätigkeit für Einheimische und Gäste über die Landschaftsentwicklung und Besonderheiten der Region eine Spitzenstellung ein. Im Laufe der letzten Jahre wurden sehr viele historische Recherchen angestellt, um diese Informationstätigkeit bewerkstelligen zu können. Um nun in dieser Tätigkeit künftig ein höheres Niveau und größere Wirksamkeit zu erreichen, wurde dieses Projekt entwickelt, das den Kommunen des Naturparks und dessen Umfeld zu Gute kommen soll. Es wird ein Pilotprojekt sein, das dann auch in anderen Großschutzgebieten Anwendung finden kann, wenn es sich nach einer Erprobungsphase bewährt hat.

Das Informationssystem soll es allen Besuchern ermöglichen, sich schnell in einem Ort zu orientieren. Der Besucher wird unkompliziert zu den Sehenswürdigkeiten und Dienstleistern gelenkt, dort informiert und zum nächsten Ort geleitet. So soll ein stark vernetztes System auf unterschiedlicher Ebene entstehen, das den Besucher zum längeren Verweilen in der Region anregt. Gleichzeitig wird der Bekanntheitsgrad des Naturparks Nossentiner/ Schwinzer Heide erhöht und darüber neue Zielgruppen erschlossen.
Projektstatus
Projekt wurde Juni 2006 erfolgreich abgeschlossen .
Fördermitteleinsatz

X

Beantragt

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Bewilligt

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Begonnen

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Beendet

Projektinhalt
Durch das Leader+ Projekt „Erarbeitung der Grundlagen für die Gestaltung und den Aufbau eines einheitlichen Informationssystems“ wurden Vorstellungen über ein modulares Informationssystem vorgelegt, welches mit einer einheitlichen Formensprache eine regionale Identität schaffen wird.
Dieses System soll nun in allen Gemeinden/Ortschaften mit „Leben“ erfüllt werden, sprich die notwendigen Informationen sind zu erheben und für das System nach dem im ersten Teil-Projekt erarbeitetet „Corporate Design“ aufzubereiten.

Bei der Aufbereitung der Informationspakete geht es um eine ganzheitliche Betrachtung der Gegebenheiten vor Ort. Die Naturgeschichte und Naturausstattung sowie historische Wirtschaftsweisen und die Kulturgeschichte bilden eine Einheit und sind Grundlage für das heutige Aussehen und die Attraktivität der Gemeinden/Ortschaften. Die Informationen sollen auf die unterschiedlichste Weise für die Besucher die uns umgebende Kulturlandschaft erlebbar machen. Die Aufbereitung der Informationen wird für folgende Schwerpunkte geschehen.
Maßnahmen
Das Gesamtprojekt in zwei Leader-Aktionsgruppen hat drei Phasen und wird im Zeitraum zwischen 2002 und 2006 realisiert.

Phase 1 Konzeptphase:
Entwicklung eines „Corporate Design“ für ein einheitliches, Landkreise übergreifendes Informationssystem im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide und dessen Umfeld (msm3)

Recherche zu bestehenden und geplanten landesweiten und / oder regionalen Informationssystemen und die darin verwendeten Elemente und Symbolik. Entwicklung oder Übernahme einer einfachen, landschaftstypischen Symbolik für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Dienstleistungen und Wegesysteme der Region. Entwicklung eines einheitlichen Grundschemas der Informationsdarbietung für die Besucher und Erarbeitung von Vorschlägen für Aussehen und Gestaltung. Entwicklung von Layouts für unterschiedliche Druckerzeugnisse, Entwicklung einer regionalen Marke für vorbildliche Besucherlenkung und –betreuung

Phase 2 Projektbegleitung:
Erarbeitung und Aufbereitung von Informationspaketen für die im Projekt beteiligten Gemeinden und Ortschaften sowie die Vernetzung der Gemeinden/Ortschaften untereinander und miteinander. (msm 11, 13, 29, 43)
Bei der Aufbereitung der Informationspakete geht es um eine ganzheitliche Betrachtung der Gegebenheiten vor Ort. Die Naturgeschichte und Naturausstattung sowie historische Wirtschaftsweisen und die Kulturgeschichte bilden eine Einheit und sind Grundlage für das heutige Aussehen und die Attraktivität der Gemeinden/Ortschaften. Die Informationen sollen auf die unterschiedlichste Weise für die Besucher die uns umgebende Kulturlandschaft erlebbar machen. Die Aufbereitung der Informationen wird für folgende Schwerpunkte geschehen:
  • Erdgeschichtliche und natürliche Gegebenheiten sowie ihre kulturgeschichtliche und wirtschaftliche Nutzung im Umfeld
  • Sehenswürdigkeiten der Kulturgeschichte
  • Besonderheiten der Naturausstattung
  • Dienstleistungen in der Gemeinde und Umgebung
Die Informationen zu den o.g. Problemkreisen werden für alle Gemeinden recherchiert und gesammelt sowie für die verschiedenen Formen der Informationsdarbietung (Infotafeln, Faltblätter, Präsentationen) aufbereitet.
Die Informationsdarbietung wird nach folgendem Muster erfolgen:
  1. Am Ortseingang / an den Ortseingängen werden die Besucher zu einem Infopunkt an zentraler Stelle im Ort geführt.
  2. Dort werden Grundinformationen (Geschichte, demographische Angaben etc.) zu den Dörfern gegeben.
  3. Von hier beginnen Wege zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Dörfer und der Umgebung.
  4. Darüber hinaus werden Informationen zu den wichtigsten Dienstleistungen der Ortschaften gegeben.
  5. Auf allen Informationstafeln sind Querverweise zu benachbarten Ortschaften und deren Besonderheiten zu finden.
  6. Übergreifende Wegesysteme leiten die Besucher in benachbarte Gemeinden und Ämter.
Die genauen Standorte werden mit den Gemeinden und den Flächeneigentümern abgesprochen, die notwendigen Einverständnisse und Genehmigungen werden eingeholt. Das System der verschiedenen Kategorien von Wegen in allen betroffenen Gemeinden wird mit Hilfe von geographischen Informationssystemen überarbeitet und dem „Coperate Design“ angepasst. Die gemeindeübergreifenden Aspekte der Planungen werden zwischen den Akteuren abgesprochen.

Phase 3 Investitionen:
Aufbau und Umsetzung des Informationssystems im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide und dessen Umfeld. (msm 22,23, 31 und L2)

Nach der Erarbeitung und Vorlage der ersten Informationspakete für die Gemeinden wird begonnen, in drei „Mustergemeinden“ das Informationssystem aufzubauen. Bei diesem „Praxistest“ sollen Erfahrungen für andere Gemeinden gesammelt und Fehler ggf. korrigiert werden. Es werden parallel zu den ersten Umsetzungen über Leader+, die Fördermöglichkeiten aus anderen bestehenden Fördertöpfen des Landes und der Europäischen Union genutzt, um möglichst flächendeckend das Informationssystem in kurzen, überschaubaren Zeiträumen aufzubauen. Eine Vernetzung und Weiterführung des Systems innerhalb der beiden beteiligten Leader+Aktionsgruppen wird angestrebt.
Projektstand
Das Projekt wurde abgeschlossen und war die Grundlage für weitere investive Maßnahmen innerhalb des Naturparkes Nossentiner / Schwinzer Heide.
Projektpartner
Im Frühjahr 2006 haben drei Gemeinden aus dem Landkreis Güstrow um Aufnahmen in das Gebiet der LEADER+ Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritz gestellt, um mit Unterstützung von LEADER+ das Leitsystem auch auf ihrem Territorium umsetzen zu können. Damit ist das gesamt Gebiet des Naturparks Nossentiner / Schwinzer Heide abgedeckt.

Die wichtigsten Partner innerhalb des Projektes sind die „betroffenen“ Gemeinden und Amtsverwaltungen, denn schließlich und letztendlich soll das Informationssystem auf dem Territorien der Gemeinden errichtet werden.
Insofern werden diese Partner von Anfang an in die Erarbeitung des Informationssystems sehr eng mit eingebunden sein. Darüber hinaus sind insbesondere die „Fachleute“ der einzelnen Fachbereiche wie Natur, Geschichte, Dienstleistungen gefragt, welche mit ihrem Fachwissen die Informationspakete für die Gemeinden inhaltlich bereichern sollen.

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