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| Projektnummer |
02 |
| Thema |
Otter- und Naturlehrgarten Groß Dratow
Aktionszentrum des Dorfes zur Entwicklung der touristischen Dienstleistung sowie Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten im ländlichen Raum |
| Träger |
Gemeinde Groß Dratow
Frau Tiefmann
über Amt Waren-Land
Friedensstr. 11
17192 Waren (Müritz)
Tel: 03991 / 6280
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| Ausgangssituation |
Die Gemeinde Groß Dratow, vertreten durch das Amt Waren-Land, beschäftigt sich mit der Konzeption eines Otter- und Naturlehrgartens, der einen weiteren „Mosaikstein“ im Müritz-Nationalpark bilden soll.
Das Vorbild zu diesem Projekt ist das Otterzentrum in Hankesbüttel, welches gleichzeitig als Kooperationspartner gewonnen werden soll.
Das Plangebiet des Otter- und Naturparks liegt im östlichen Rand der Ortslage Groß Dratow im Landkreis Müritz östlich von Waren (Müritz). Räumlich begrenzt wird es östlich durch landwirtschaftliche Nutzflächen, südlich durch den alten Schulkomplex und dahinter liegenden Gärten und Weideflächen. Im Westen grenzen Kleingärten und Streuobstwiesen an und nördlich liegt der eigentliche Dorfkern – heute für die Landwirtschaft und Wohnbebauung genutzt.
Der Fischotter (Lutra lutra) gehört zu der Familie der Marder und ist mit einer Gesamtlänge von bis zu 1,40 m und einem Körpergewicht von bis zu 14 kg ein großer Vertreter dieser Familie. Im Durchschnitt erreicht er ein Alter von 15 Jahren. Er ist ein vorwiegend dämmerungs- und nachtaktives Tier, das sehr spielfreudig und neugierig ist. Fische, Frösche, Bisamratten, diverse Kleinsäuger, Muscheln, Schnecken, Krebse, Wasserinsekten und Wasservögel gehören zu seiner Nahrung. Den Lebensraum bilden stehende und fließende Gewässer mit dichter und abwechslungsreicher Ufervegetation, wo er sich verstecken kann. Aber auch die Küste wird vom Otter besiedelt.
Der Fischotter gehört heute zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Säugetierarten Mitteleuropas. Gewässerverunreinigungen, Lebensraumzerstörung (Zersiedelung der Landschaft, Ausbau von Gewässern) und der Straßen- und Reusentod führen zum Rückgang des Otters.
Unter dem Motto: „Wir sind nur bereit zu schützen, was wir kennen.“ muss Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden. Mit den Anlagen soll dem Besucher die Lebensweise des Fischotters näher gebracht werden, d.h. durch die Heranführung an das Tier wird bewusst Artenschutz betrieben.
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| Projektstatus |
| Das Projekt ist abgeschlossen.
Es wurde die Empfehlung gegeben, in Dratow keinen Otterpark zu entwicklen. |
| Fördermitteleinsatz |
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X |
Beantragt |
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X |
Bewilligt |
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X |
Begonnen |
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X |
Beendet |
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| Projektinhalt |
Die Gemeinde Groß Dratow, vertreten durch das Amt Waren-Land, beabsichtigt den Bau und Betrieb eines Otter- und Naturlehrgartens zu fördern und die Voraussetzungen für eine gezielte Mittelakquisition zu schaffen.Die Gemeinde Groß Dratow, vertreten durch das Amt Waren-Land, beschäftigt sich mit der Konzeption eines Otter- und Naturlehrgartens, der ein weiterer „Mosaikstein“ im Müritz-Nationalpark bilden soll. Die Auseinandersetzung Mensch – Natur soll Verständnis für eine verstärkte Aufmerksamkeit mit der Natur wecken. Das Vorbild zu diesem Projekt ist das Otterzentrum in Hankesbüttel, welches gleichzeitig als Kooperationspartner gewonnen werden soll. Das Plangebiet des Otter- und Naturlehrgartens liegt im östlichen Rand der Ortslage Groß Dratow im Landkreis Müritz, östlich von Waren (Müritz). Räumlich begrenzt wird es östlich durch landwirtschaftliche Nutzflächen, südlich durch den alten Schulkomplex und dahinter liegenden Gärten und Weideflächen. Im Westen grenzen Kleingärten und Streuobstwiesen an und nördlich liegt der eigentliche Dorfkern – heute für die Landwirtschaft und Wohnbebauung genutzt.
Der Fischotter (Lutra lutra) gehört zur Familie der Marder und ist mit einer Gesamtlänge von bis zu 1,40 m und einem Körpergewicht von bis zu 14 kg ein großer Vertreter dieser Familie. Im Durchschnitt erreicht er ein Alter von 15 Jahren. Er ist ein vorwiegend dämmerungs- und nachtaktives Tier, das sehr spielfreudig und neugierig ist. Fische, Frösche, Bisamratten, diverse Kleinsäuger, Muscheln, Schnecken, Krebse, Wasserinsekten und Wasservögel gehören zu seiner Nahrung. Den Lebensraum bilden stehende und fließende Gewässer mit dichter und abwechslungsreicher Ufervegetation, wo er sich verstecken kann. Aber auch die Küste wird vom Otter besiedelt.Der Fischotter gehört heute zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Säugetierarten Mitteleuropas.
Gewässerverunreinigungen, Lebensraumzerstörung (Zersiedelung der Landschaft, Ausbau von Gewässern) und der Straßen- und Reusentod führen zum Rückgang des Otters. Unter dem Motto: „Wir sind nur bereit zu schützen, was wir kennen.“ muss Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden. Mit den Anlagen soll dem Besucher die Lebensweise des Fischotters näher gebracht werden. Das heißt, durch die Heranführung an das Tier wird bewusst Artenschutz betrieben.Der vorgesehene Standort Groß Dratow bietet sich in mehrfacher Weise für eine solche touristische Freizeit-, Erlebnis- sowie Bildungs- und Forschungsstätte an:
- Der Standort Groß Dratow liegt in unmittelbarer Nähe zum Müritz-Nationalpark. Der Nationalpark mit seinen zahlreichen Gewässern repräsentiert einen einzigartigen Lebensraum, der in dem Otter- und Naturlehrgarten auf naturverträgliche Weise erlebbar gemacht wird.
- Mit der Errichtung des Otter- und Naturlehrgartens wird das touristische Naturerlebnisangebot der Region rund um den Müritz-Nationalpark um eine besondere, herausragende Attraktion ergänzt. Damit werden der Bekanntheitsgrad und Attraktivität des Nationalparks gesteigert und die Besucherströme naturverträglich gelenkt.
- Der Übernachtungstourismus im Landkreis Müritz ist mit rd. 190.000 Gästeankünften und 650.000 Übernachtungen in 1999 durchaus noch ausbaufähig. Mit der Errichtung des Otter- und Naturlehrgartens wird ein ganzjähriges Ausflugsziel geschaffen, das Programm für einen ganzen Tag anbietet und so auch den Übernachtungstourismus in der Region fördert.
- In der Einrichtung werden eine Reihe von Arbeitsplätzen geschaffen, die mit Arbeitssuchenden aus dem direkten Umland besetzt werden können – u.a. in der Bewirtung und Betreuung der Gäste und in der Pflege der Anlage. Durch Synergie-Effekte werden weitere Arbeitsplätze entstehen.
Aufgabenstellung
Entsprechend der Erfahrungen aus Naturerlebnis-Einrichtungen im norddeutschen Raum wird erwartet, dass der geplante Otter- und Naturlehrgarten in Groß Dratow eine herausragende touristische Attraktion wird, bei gelungener Konzeption hohe Besucherzahlen erreichen wird und Tragfähigkeit durch eigene Einnahmen erreichen wird. Im Rahmen der weiteren Vorplanungen sollen nun diese Erwartungen geprüft und die Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens geschaffen werden.
Es gilt zu klären:
- Welche laufenden Kosten und erzielbare Einnahmen sind zu erwarten; ist Tragfähigkeit für den laufenden Betrieb erreichbar?
- Wie könnte der geplante Otter- und Naturlehrgarten finanziert bzw. verwirklicht werden?
Können die Investitions- bzw. Kapitalkosten bedient werden? Als Grundlage für die Beantwortung dieser Fragen ist zu klären:
- Welche Besucherzahlen können im Otter- und Naturlehrgarten erwartet werden?
- Welche Dimensionen und welche inhaltlichen Bausteine muss das Angebot des Lehrgartens erhalten, damit er seine volle Attraktivität für die vorgesehenen Zielgruppen entfaltet?
- Wie könnte das Betriebs- und Personalkonzept des Otter- und Naturlehrgartens aussehen? Ergänzend ist zu betrachten:- Welche Synergie-Effekte ergeben sich für den Tourismus in der Region?
- Welche Effekte für den Arbeitsmarkt können erwartet werden? Parallel dazu sind die planerischen Aspekte mit einzubinden:
- Fachplanerische Untersuchung (u.a. Wasser, Boden)
- Dorfentwicklung und Landschaftsplanung
- Kartierungen einschl. der Benennung von Ausgleich und Ersatz
- Planungsrecht
- Landschaftsarchitektonische Konzeption
Diese Aspekte werden parallel zur Erarbeitung der Machbarkeitsstudie in separaten Berichten durch das Planungsbüro NordPlan (Waren/Müritz) bearbeitet, das auch in die Vorplanungen für den Otter– und Naturlehrgarten Groß Dratow eingebunden ist.
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| Maßnahmen |
| 1. Phase Erarbeitung eines Betreibungskonzeptes bzw. Machbarkeitsstudie für den Otter- und
Naturlehrgarten mit Darstellung der Schaffung von Arbeitsplätzen und strukturelle
Auswirkung auf die Entwicklung der Region am Rande des Müritz-Nationalparkes
2. Phase Abschnittsweise Herstellung der baulichen Anlagen für die Haltung der Fischotter und
Aufbau des Informationszentrums mit Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten für
den ländlichen Raum
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| Projektstand |
| Das Projekt ist abgeschlossen. |
| Projektpartner |
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