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| Projektnummer |
20 |
| Thema |
Machbarkeitsstudie für die inhaltliche und bauliche Neustrukturierung des Agrarhistorischen Museums Alt Schwerin unter dem Thema: Mecklenburgische Guts- und Landwirtschaftsgeschichte als Erlebnis für den touristischen Gast und die Bevölkerung der Mecklenburgischen Seenplatte
Siehe 45 und 49 |
| Träger |
Landrat Seidel
Herr Siebert
Landkreis Müritz
Zum Amtsbrink 2
17192 Waren (Müritz)
Tel: 0 39 91/78-20 50
E-Mail:
siebert@landkreis-mueritz.de |
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| Ausgangssituation |
Im Rahmen des Projektes sollen im schon vorhandenen Agrarhistorischen Museum Alt Schwerin, dessen Träger der Antragsteller ist, neue Strukturen geschaffen werden, die insbesondere den touristischen Gast anreizen sollen, mecklenburgisches Gut und Landwirtschaftsgeschichte eindrucksvoll zu erleben und zu verstehen.
Anlass dazu ist eine völlig überalterte Zentralausstellung in einem nicht für den musealen Zweck geeigneten Gebäude, dessen bauliche Sanierung zwar den baulichen Zustand, nicht aber die Nutzungsmöglichkeiten verbessern würde (z. B. keine Behindertengerechtigkeit). Auch sind aktuelle Anforderungen an museale Dauerausstellungen aufgrund räumlicher Gegebenheiten nicht umzusetzen.
Vor dem Hintergrund dieser Ausgangssituation ist einerseits geplant, den bisher im ganzen Dorf Alt Schwerin befindlichen Ausstellungsbereich auf zwei in enger räumlicher Beziehung stehende Zentralbereiche zu konzentrieren und andererseits die zentrale Dauerausstellung an das vorhandene Außengelände anzugliedern und in einem multifunktionalen Gebäude unterzubringen. Die bestehende Ausstellung des Museums ist unter museumsdidaktischen Gesichtspunkten zu modernisieren und neu zu konzipieren.
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| Projektstatus |
| Das Vorhaben wurde abgeschlossen. |
| Fördermitteleinsatz |
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X |
Beantragt |
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X |
Bewilligt |
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X |
Begonnen |
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X |
Beendet |
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| Projektinhalt |
In einem ländlich und landwirtschaftlich geprägten Raum sollen
- dem Gast Guts- und Landwirtschaftsgeschichte erlebbar gemacht werden und
- die einheimische Bevölkerung im Rahmen des musealen Bildungsauftrages zur Beschäftigung mit der Geschichte und den Traditionen ihrer Heimat animiert werden.
Zielgruppen sind also Gäste und Besucher der touristisch ausgeprägten Seenplatte und gleichermaßen Einheimische und hier ganz besonders Kinder, Jugendliche und Heranwachsende.
Als Fernziel ist das Entstehen einer geistigen Synopse zwischen heutiger High-Tech-Welt in der Landwirtschaft und traditionellem Ackerbau bzw. Viehzucht, wie ihn noch die Urgroßeltern kannten. Auch Belange des Umwelt- und Artenschutzes spielen dabei eine wichtige Rolle.
Das Museum soll in Zukunft auch verstärkt die Rolle einer Besucherlenkung mit entsprechenden Hinweisen auf die touristischen Angebote in den historischen Gutsdörfern der Region übernehmen. Durch das geplante Vorhaben ist die langfristige Sicherung einer notwendigen Einrichtung der kulturellen und touristischen Infrastruktur vorgesehen.
Durch entsprechend große Besucherströme und damit in Zusammenhang stehende Einnahmeverbesserungen soll der kreisliche Zuschuss zum Betrieb dieses Museums abgesenkt werden, was bedeutet, dass hier freiwerdende Mittel für andere kreisliche Aufgaben der Daseinsfürsorge eingesetzt werden können.
Neu daran ist, dass eine kulturelle Einrichtung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben werden soll, was wiederum die Übertragbarkeit auf andere Regionen ermöglicht.
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| Maßnahmen |
Vor Einleitung konkreter Schritte soll das Vorhaben im Rahmen einer Machbarkeitsstudie betrachtet werden und erste Planungsstudien zur inhaltlichen Ausgestaltung und zu baulichen Möglichkeiten vorbereitet werden.
Geplant sind:
- Umstrukturierung der Ausstellungsflächen
- Neubau eines zentralen Ausstellungsgebäudes und Herrichtung einer neuen Zentralausstellung mit Besucherservice, Bildungs- und Veranstaltungsmöglichkeiten
Durch das Projekt ist eine nachhaltige Unterstützung im touristischen Bereich zu erwarten. Saisonverlängerung ist nach Abschluss des Gesamtprojektes möglich. Angebote an Gäste werden intensiviert und verbessert.
Nach Abschluss der ersten Phase (jetzt zur Projektförderung beantragt) soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Realisierbarkeit des Gesamtprojektes betrachtet werden. |
| Projektstand |
| Die Machbarkeitsstudie wurde erfolgreich erarbeitet. Auf deren Grundlage wurden zwei Folgeanträge gestellt. Hierbei handelt es sich um einen investiven Antrag, der den Bau einer Traditionswerkstatt im Freigelände des Museums fördert.
Über ein zweites Folgeprojekt soll das Ausstellungskonzept des Museums überarbeitet und an die neuen Bedingungen angepasst werden. |
| Projektpartner |
| Die Machbarkeitsstudie wurde von der Firma ConCultura GmbH aus Bonn erstellt. |
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