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| Projektnummer |
30 |
| Thema |
„Hörspielkirche®“ Federow
Teilprojekt Technikausstattung
Siehe Folgeantrag 44 |
| Träger |
Kirchgemeinde St. Marien
Mühlenstr. 13
17192 Waren (Müritz)
Telefon:03991 / 61 37 - 0
0331- 70 464 70
Telefax: 03991 / 6137-12
E-Mail:
service@stmarien.de
Web: http:// www.stmarien.de |
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| Ausgangssituation |
Die mittelalterliche Dorfkirche im Mecklenburgischen Federow aus dem 13. Jahrhundert soll zur ersten „Hörspielkirche®“ in Deutschland ausgebaut werden. Das Projekt wird von der Kirchgemeinde St. Marien in Waren geplant. Erste Überlegungen, ob die ungenutzte Kirche aus dem Vergessen erweckt werden könnte, sind zu einem detaillierten Sanierungskonzept gewachsen, das von der Prämisse geleitet wird, dass eine Nutzungserweiterung für den Kirchenraum den Erhalt der denkmalwürdigen mittelalterlichen Bausubstanz bewirken würde.
Die Ausgangsfrage musste daher lauten: Was bringt Menschen in den Kirchenraum zurück? Welche neue Aufgabe kann helfen, die Federower Kirche zu retten, ohne sie – wie durch ihre derzeitige dem Verfall überlassene „Nutzlosigkeit“ – ihrer ursprünglichen Funktion zu entfremden? Das Projekt sieht vor, den traditionell dem Wort gegebenen Kirchenraum zeitgemäß zu interpretieren und die Kirche dem Hörspiel zu öffnen. Die Kirchengemeinde St. Marien hat diese Nutzungserweiterung der leerstehenden Kirche inzwischen beschlossen; die Landeskirche Mecklenburg und die Kirchendenkmalpflege ihre Unterstützung signalisiert. In Presse, Rundfunk und Fernsehen wurde von dem bislang einmaligen Vorhaben im Müritz-Nationalpark berichtet.
Federow ist ein kleiner Ort am Rande des Müritz-Nationalparks und liegt unweit des bekannten Urlaubsortes Waren. Das Dorf ist eines von sieben „Eingangstoren“ in den Nationalpark und entwickelt sich zunehmend zum Anlaufpunkt der Besucherströme. Da das Konzept der Nationalparkverwaltung vorsieht, den individuellen Autoverkehr vom Nationalpark fernzuhalten, wird Federow einer der Orte werden, von wo aus die Besucher ihre Erkundungstouren mit Bus oder Fahrrad antreten können. In den Sommermonaten halten sich viele Menschen in dem Ort auf. Im Jahr 2003 wurde der Müritz-Nationalpark von 800.000 Touristen besucht. Das ist das Fundament für den Hörspielbetrieb in der Federower Dorfkirche. |
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| Projektstatus |
| Testphase erfolgreich abgeschlossen.
Investiver Folgeantrag wurde realisiert. |
| Fördermitteleinsatz |
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X |
Beantragt |
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X |
Bewilligt |
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X |
Begonnen |
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X |
Beendet |
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| Projektinhalt |
Die Gestaltung des Hörspielprogramms ist der sensibelste Teil des Unternehmens „Hörspielkirche®“. Dabei werden die Ziele und Wünsche der Kirchgemeinde ebenso berücksichtigt, wie die Erfahrungen des Rundfunkanstalten und Hörverlage beim Aufführen von Hörspielen. Die Information der Urlauber über das Hörspielprogramm wird der NDR leisten.
Die Zusammenarbeit mit dem Berliner Hörverlag DAV ist die Voraussetzung, um Hörspiele zu nutzen und die Aufführungsrechte zu klären. Die Hörspielsaison der „Hörspielkirche®“ beginnt im Juli und endet im September. In diesen Monaten wird das Spielprogramm laufen. Es wird alle Hörspielgenre umfassen, um ein breites Publikum anzusprechen. Zu zwei festen Programmplätzen am Freitag, Sonnabend und Sonntag, jeweils zur Mittags- und Abendzeit, werden Kinder- und Erwachsenenhörspiele ebenso Features zu Themen wie Kirche und Religion oder aus der Wissenschaft aufgeführt. Dafür wird ein Eintrittsgeld erhoben. In der Zeit zwischen den festen Programmplätzen steht die Kirche den Besuchern offen. Es werden Musik- und Klangschleifen zu hören sein.
Der Betrieb der „Hörspielkirche®“ bietet die Chance einer nachfolgenden Sanierung und Rettung des Kirchenbaus. Der Innenraum der Kirche wird so gestaltet, dass weitere Aufgaben erfüllt werden können. Er wird als Versammlungsraum für die Dorfgemeinde, für Tagungen oder auch Festveranstaltungen der Federower Bürger zur Verfügung stehen.
Seit September 2004 ist die Kirche erstmals wieder geöffnet. Eine kleine Ausstellung informiert über das Vorhaben. Im August 2005 werden die ersten Hörspiele aufgeführt.
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| Maßnahmen |
| Mit Unterstützung von LEADER+ sollen die Voraussetzungen angeschafft werden, um ab Juli 2005 in Betrieb zu gehen. Es ist beabsichtigt zum Aufführen der Hörspiele eine mobile Audioanlage anzuschaffen. Diese Anlage ermöglicht die Bespielung des Kirchen- und des Außenraumes und ist für die speziellen Erfordernisse zusammengestellt. |
| Projektstand |
| Die Testphase von August bis September lief sehr erfolgreich. Das Projekt wurde deshalb um vier Wochen verlängert.
Es wurde ein Folgeantrag erstellt. Es soll an der Kirche eine Grundsanierung durchgeführt werden, um langfristige die Erhaltung zu sichern. |
| Projektpartner |
Kirchengemeinde Sant Marien
Jens Franke (Potsdam)
CJD Waren e.V. |
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