Projektnummer 37
Thema Informations- und Kommunikationszentrum Luftfahrttechnisches Museum Rechlin
Teilantrag: Projektbegleitung Museumskonzept
siehe 25 und 35
Träger Georg Schubert, Vorsitzender
Dietrich Herr Winkelmann
Luftfahrttechnisches Museum Rechlin e.V.
Am Claassee
17248 Rechlin
Tel: 039823 / 2550
E-Mail: info@luftfahrttechnisches-museum-rechlin.de
Web: http://www.luftfahrttechnisches-museum-rechlin.de
Ausgangssituation
Das Museum befindet sich auf einem Areal von mehr als 1 ha in unmittelbarer Ufernähe zum Claassee, einem kleinen, am Südostufer der Müritz gelegenen Nebensee. Das Gelände wurde durch die Gemeinde Rechlin unter Verwendung von Spenden, die der Förderverein bei ehemaligen Mitarbeitern der E’Stelle, deren Angehörigen, der Industrie und sonstigen interessierten Privatpersonen gesammelt hatte, gekauft und an den Förderverein verpachtet.
Die Gebäude werden vorrangig in Eigenarbeit (dank Spenden) instand gesetzt, teilweise kann die Hilfe von ABM Kräften in Anspruch genommen werden. Für das Museum wird die ehemalige Hauptwache mit der angrenzenden Garagenhalle und ein Teil der Garagen der Fahrbereitschaft genutzt.
Projektstatus
Für ein Jahr wurde ein Museologe eingestellt.
Fördermitteleinsatz

X

Beantragt

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Bewilligt

X

Begonnen

X

Beendet

Projektinhalt
Aufbauend auf die Handlungsanleitung aus der "Konzeption zur Errichtung eines Informations- und Kommunikationszentrum Luftfahrttechnisches Museum Rechlin" MSM 25 soll ein wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Museumsverein eingestellt werden, der im Laufe von 1 ½ bis zwei Jahren das Museumskonzept erarbeiten und umsetzen soll. Der Verein hat sich bewusst dazu entschieden diese Leistungen nicht fremd zu vergeben, dafür eine Fachkraft einzustellen.

Im Verein gibt es außerordentlich engagierte Mitglieder, denen zu verdanken ist, dass das Luftfahrttechnische Museum in der Region eine sehr guten Ruf genießt. So haben im Jahr 2004 insgesamt 17.862 Gäste das Museum besucht.
Maßnahmen
Die in den letzten 15 Jahren gesammelten Exponate sind sehr umfangreich. Sie reichen über die ganze Geschichte des Standortes Rechlin / Lärz. Bisher haben die Vereinsmitglieder diese Sammlung mit sehr viel Engagement zusammengetragen und daraus eine Ausstellung zusammengestellt.
Die Studie sagt aus, dass es jetzt darauf kommt an die Ausstellung umzugestalten und neu auszurichten, um sie damit qualitativ auf eine neue Stufe zu heben. Dafür ist die Erarbeitung eines Ausstellungskonzeption notwendig. Diese Ausstellungskonzeption muss von vorn herein umsetzungsorientiert sein.
Diese Neugestaltung macht sich schon daraus erforderlich, dass durch die derzeit vorgenommene Sanierung eines Teils der Räume mehr Platz für die Ausstellung vorhanden ist. Mit der Umsetzung des Raumkonzeptes wird sich die Ausstellungsfläche vervielfachen.

In der Studie wurde betont, dass es für den Erfolg des Museums unverzichtbar ist Ausstellung aus dem Blickwinkel der "Zeitzeugen" zu zeigen. Hierfür sind umfangreiche Recherchen und Befragungen vor Ort notwendig. Auch dafür ist es förderlich, wenn eine Fachkraft im Museum angestellt ist, die diese Befragung wissenschaftlich begleiten kann.
Im Laufe der letzten 15 Jahre wurden relativ unsortiert viel Exponate zusammengetragen worden, die es ebenfalls jetzt zu ordnen gilt.
Projektstand
Ab Januar 2007 wurde ein wissenschaftlicher Mitarbeiter eingestellt, der die Ausstellungskonzeption umsetzungsorientiert erarbeitet und Teil davon umsetzt hat. Das Projekt war sehr erfolgreich. Alle Beteiligten bedauerten es sehr, dass es nicht fortgesetzt werden konnte.
Projektpartner
Mitglieder des Fördervereins und des Betreibervereins Luftfahrttechnischen Museum Rechlin

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